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	<title>Werderblog.net &#187; Werder Bremen</title>
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	<description>Weder unabhängig noch überparteilich - Inoffizieller Werder Bremen Blog.</description>
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		<title>Ende gut alles gut</title>
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		<pubDate>Tue, 11 May 2010 13:52:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[Werder Bremen]]></category>

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		<description><![CDATA[
Dritter Platz und damit die Qualifikation für die Champions League. Dazu das Finale im DFB-Pokal. Wieder einmal hat Werder Bremen gezeigt, dass man Abgänge wie den von Diego wegstecken und auch ohne eine reiche Stadt oder spendable Konzerne regelmäßig eine konkurrenzfähige Mannschaft auf den Platz bringen kann. Schaut man sich die letzte Dekade an, ist Werder hinter den Bayern eindeutig die Nummer zwei in Deutschland. Diese Leistung ist Management und Trainer gar nicht hoch genug anzurechnen.
Offensichtlich haben das nun auch andere erkannt. Karl-Heinz Rummenigge dazu: &#8220;Wenn man 16 Punkte zurückliegt ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.werderblog.net/wp-content/uploads/2010/05/Ostkurve.jpg"><img src="http://www.werderblog.net/wp-content/uploads/2010/05/Ostkurve.jpg" alt="" title="Ostkurve" width="425" height="283" class="alignnone size-full wp-image-1119" /></a></p>
<p>Dritter Platz und damit die Qualifikation für die Champions League. Dazu das Finale im DFB-Pokal. Wieder einmal hat <a href="http://www.werderblog.net/tag/werder-bremen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Werder Bremen">Werder Bremen</a> gezeigt, dass man Abgänge wie den von Diego wegstecken und auch ohne eine reiche Stadt oder spendable Konzerne regelmäßig eine konkurrenzfähige Mannschaft auf den Platz bringen kann. Schaut man sich die letzte Dekade an, ist Werder hinter den Bayern eindeutig die Nummer zwei in Deutschland. Diese Leistung ist Management und Trainer gar nicht hoch genug anzurechnen.</p>
<p>Offensichtlich haben das nun auch andere erkannt. Karl-Heinz Rummenigge dazu: <i>&#8220;Wenn man 16 Punkte zurückliegt auf den Dritten, ist so etwas eigentlich gar nicht mehr möglich. Da kann man Werder nur gratulieren. Werder ist in der Bundesliga wirklich etwas Beispielhaftes.&#8221;</i></p>
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		<title>Es läuft</title>
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		<pubDate>Sat, 01 May 2010 18:21:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[Marcel Reif]]></category>
		<category><![CDATA[Mesut Özil]]></category>
		<category><![CDATA[Schalke 04]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Schaaf]]></category>
		<category><![CDATA[Tim Borowski]]></category>
		<category><![CDATA[Werder Bremen]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Gegensatz zum Ende der Hinrunde dreht Werder zum Saisonende noch einmal richtig auf &#8211; nicht unbedingt spielerisch, aber dafür umso erfolgreicher. 2 zu 0 auf Schalke, die damit (wieder einmal) ihre Titelträume an den Nagel hängen können. Gleichzeitig lassen sämtliche Konkurrenten um den begehrten 3. Tabellenplatz Punkte liegen, so dass am kommenden Samstag gegen den HSV das Endspiel steigt. Ein Unentschieden würde genügen, um das unausgesprochene Saisonziel einzutüten.
Alle sprechen vom Taktikfuchs Magath, doch heute hat ihm sein Gegenüber Thomas Schaaf ordentlich die Leviten gelesen. Entgegen aller Vorahnungen brachte er ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Gegensatz zum Ende der Hinrunde dreht Werder zum Saisonende noch einmal richtig auf &#8211; nicht unbedingt spielerisch, aber dafür umso erfolgreicher. 2 zu 0 auf Schalke, die damit (wieder einmal) ihre Titelträume an den Nagel hängen können. Gleichzeitig lassen sämtliche Konkurrenten um den begehrten 3. Tabellenplatz Punkte liegen, so dass am kommenden Samstag gegen den HSV das Endspiel steigt. Ein Unentschieden würde genügen, um das unausgesprochene Saisonziel einzutüten.</p>
<p>Alle sprechen vom Taktikfuchs Magath, doch heute hat ihm sein Gegenüber <a href="http://www.werderblog.net/tag/thomas-schaaf/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Thomas Schaaf">Thomas Schaaf</a> ordentlich die Leviten gelesen. Entgegen aller Vorahnungen brachte er eine defensive Mannschaft auf den Platz. Dafür mussten Marin und Hunt, der aber auch angeschlagen war, passen. Im linken Mittelfeld sollte Borowski für zusätzliche Stabilität sorgen. Werder wollte das Spiel ruhig aufbauen und kein großes Risiko eingehen, in einen Schalker Konter zu geraten.</p>
<p>Hinterher hat Schaaf Recht behalten. Ich muss allerdings zugeben, dass ich ihn &#8211; insbesondere in der ersten Halbzeit &#8211; dafür gehasst habe. Borowski spielte gewohnt pomadig und war nahezu an allen gefährlichen Aktionen der Schalker beteiligt. Zunächst forkte er uninspiriert in des Gegners Beine und verschaffte diesen damit unnötige Standardsituationen. Und als er erkannte, dass sein Verhalten eher kontraproduktiv war, ließ er es bleiben und bildete dafür nur noch Geleitschutz. Zum Glück hatte die Bremer Viererkette und insbesondere der auf links spielende Pasanen einen guten Tag und konnte die Fehler ausbügeln. Dazu hatte man großes Glück, als Kuranyi an der Latte scheiterte. Die vermeintliche Elfmetersituation von Mertesacker gegen Höwedes würde ich &#8211; auch nach mehrmaliger Ansicht der Wiederholung &#8211; ähnlich wie der Schiri einschätzen. Sicherlich greift Merte zum Arm des Gegners, von einem zwingenden Elfmeter &#8211; wie ihn Sportskamerad Reif forderte &#8211; kann aber aus meiner Sicht keine Rede sein.</p>
<p>Wo wir gerade bei Marcel Reif sind. Sicher wurde es Özil bei seinem Tor von der Schalker Defensive zu leicht gemacht. Nichtsdestotrotz war die Aktion überragend gemacht. Wenn ein Robben ein solches Tor erzielt, wäre ihm wohl die Brille aus dem Gesicht gefallen und er hätte irgendetwas von Weltklasse gefaselt. So sagte er nur unterkühlt: Özil macht das Tor, obwohl er bisher nicht seine beste Leistung gezeigt hat. Natürlich hatte Mesut heute nicht viele Akzente, was aber insbesondere der taktischen Einstellung der Mannschaft geschuldet war. Unterm Strich macht er aber ein Tor und legt das zweite vor. So etwas nennt man dann wohl Matchwinner. Die restlichen 89 Minuten sind dann doch wohl völlig unerheblich. Naja, aber die Reif&#8217;sche Antipatie gegenüber Werder wird sich wohl in diesem Leben nicht mehr legen. Bremen wird in seinen Augen wohl ewig ein Provinzverein bleiben, den es im Vergleich zu Mannschaften wie Bayern oder eben auch Schalke (die seinen Kommentatoren mit Sicherheit auch das pompösere Begleitprogramm bieten) nur müde zu belächeln gilt.</p>
<p>Doch was kümmert mich eigentlich Reif? Werder ist wieder dick im Geschäft! Nächsten Samstag zeigen wir dem HSV auch in dieser Saison, wer die wahre Nummer 1 im Norden ist. Der Fußballgott ist eben doch ein Bremer.</p>
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		<title>Der Fringser hält die Tür offen</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 11:04:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[1. FC Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Torsten Frings]]></category>
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Am Samstag lachte die Sonne über der Weser. Das war vor dem Spiel so und auch danach. Dabei sah es kurz vor Spielende noch so aus, als ob die frisch genährten Champions League Träume schon wieder ausgeträumt sind. Im Gegensatz zu allen Versprechungen der Mannschaft im Vorfeld, hochmotiviert zu sein und aus einer &#8220;guten, eine sehr gute Saison&#8221; zu machen, plätscherte das Spiel gegen den FC Kölle in der ersten Halbzeit so dahin. Werder hatte zwar mehr vom Spiel, ließ aber die entscheidende Durchschlagskraft vermissen. Richtige Torchancen gab es eigentlich ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.werderblog.net/wp-content/uploads/2010/04/Werder-Bremen-FC-Köln-2010.jpg"><img src="http://www.werderblog.net/wp-content/uploads/2010/04/Werder-Bremen-FC-Köln-2010.jpg" alt="" title="Werder-Bremen-FC-Köln-2010" width="425" height="283" class="alignnone size-full wp-image-1104" /></a></p>
<p>Am Samstag lachte die Sonne über der Weser. Das war vor dem Spiel so und auch danach. Dabei sah es kurz vor Spielende noch so aus, als ob die frisch genährten Champions League Träume schon wieder ausgeträumt sind. Im Gegensatz zu allen Versprechungen der Mannschaft im Vorfeld, hochmotiviert zu sein und aus einer &#8220;guten, eine sehr gute Saison&#8221; zu machen, plätscherte das Spiel gegen den FC Kölle in der ersten Halbzeit so dahin. Werder hatte zwar mehr vom Spiel, ließ aber die entscheidende Durchschlagskraft vermissen. Richtige Torchancen gab es eigentlich nicht. Kurzzeitig übernahm sogar der FC die Iniative und sorgte durch Standardsituationen für Gefahr (zumindest in Relation zu den sonstigen Bemühungen).</p>
<p>In der zweiten Halbzeit versuchte die Bremer Mannschaft dann deutlich mehr. Almeida hatte 2 bis 3 gute Möglichkeiten, konnte sie aber nicht zwingend verarbeiten. Dann kam es wie es kommen musste: Köln fährt einen guten Konter und Novakovic kommt ziemlich ungehindert zum Abschluss. Das Leder springt aber von der Latte zurück auf das Spielfeld. Doch selbst dieser Glücksmoment konnte die Muskeln nicht auflockern. Der Wille war den Spielern zwar deutlich anzumerken, körperlich hatten sie die vergangenen Wochen mit den zahlreichen Aufholjagden aber offensichtlich nicht unbeschadet überstanden.</p>
<p>Doch die Erlösung kam doch noch. In der Nachspielzeit wehrt Jeromel einen harmlosen Kopfball mit der Hand ab und verursacht damit einen Elfmeter. Der Fringser tritt an und hat im Kahnschen Sinne des Wortes die &#8220;Eier&#8221; um einzubuden. Ich ziehe meinen Hut, alter Mann!</p>
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		<title>Same procedure&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 11:50:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[Aaron Hunt]]></category>
		<category><![CDATA[Mesut Özil]]></category>
		<category><![CDATA[SC Freiburg]]></category>
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Das gestrige Spiel gegen den SC Freiburg erinnerte stark an das 6:0 aus der Hinrunde. Zu Beginn konnten die Breisgauer gut mithalten und hatten durch Makiadi und Cissé sogar zwei gute Torgelegenheiten, die sie aber nicht nutzen konnten. Im Verlauf der ersten Halbzeit kam die Offensive des SV Werder besser in Schwung und drückte den Gegner hinten rein. Noch vor der Halbzeit fällt das 1:0 durch Pizarro und  nach der Halbzeit macht das Team genau da weiter, wo man vor dem Pausentee aufgehört hatte. Unterstützt durch eine bemerkenswert körperlose Zweikampfführung ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><a rel="attachment wp-att-1082" href="http://www.werderblog.net/2010/04/11/same-procedure/werder-bremen-freiburg/"><img class="size-full wp-image-1082  aligncenter" src="http://www.werderblog.net/wp-content/uploads/2010/04/werder-bremen-freiburg.jpg" alt="Werder gegen Freiburg" width="425" height="283" /></a></p>
<p>Das gestrige Spiel gegen den SC Freiburg erinnerte stark an das 6:0 aus der Hinrunde. Zu Beginn konnten die Breisgauer gut mithalten und hatten durch Makiadi und Cissé sogar zwei gute Torgelegenheiten, die sie aber nicht nutzen konnten. Im Verlauf der ersten Halbzeit kam die Offensive des SV Werder besser in Schwung und drückte den Gegner hinten rein. Noch vor der Halbzeit fällt das 1:0 durch Pizarro und  nach der Halbzeit macht das Team genau da weiter, wo man vor dem Pausentee aufgehört hatte. Unterstützt durch eine bemerkenswert körperlose Zweikampfführung der Freiburger Abwehr konnten Hunt und nochmals Pizarro auf 3:0 erhöhen. Das 4:0 erzielte Özil nach feiner Einzelleistung.</p>
<p>Ich hoffe, dass Freiburg trotz dieses Dämpfers die Klasse halten kann. Zum einen hege ich gewisse Sympathien für den SC. Der Verein spielt einen guten und gepflegten Offensivfussball, was zugleich Fluch und Segen ist, da im Abstiegskampf eigentlich eher Kampf und Einsatz gefragt sind und so stehen sie oftmals nach ansehnlichem Spiel mit leeren Händen da. Zum anderen liegt Freiburg momentan den Bremern einfach. 20 Tore in den letzten vier Aufeinandertreffen sprechen eine deutliche Sprache.</p>
<p>Auf Bremer Seite bleibt festzuhalten, dass man endlich mal nicht einem Rückstand hinterherlaufen musste und man eine deutliche Führung nicht wieder aus der Hand gab. Endlich gab es auch mal kein Gegentor, wobei man bei diesen Anmerkungen anführen muss, dass Freiburg vor allem in Halbzeit zwei kaum Gegenwehr leistete.</p>
<p>Gut gefallen hat mir mal wieder der Özil, um den es ja ausreichend Spekulationen in der vergangenen Woche gab. Ganz offensichtlich wird zwischen ihm und Werder wieder verhandelt und wenn man den Berichten glauben darf, bietet man ihm bei vorzeitiger Vertragsverlängerung eine Ausstiegsklausel an. Der Verein strebt hier eine ähnliche Lösung wie damals bei Diego an. Berichte der BILD, dass man sich geeinigt habe, wurden gestern sowohl von Allofs als auch von Özil dementiert, aber ich denke, dass man dort auf einem guten Weg ist.</p>
<p>Was mir gestern überhaupt nicht gefallen hat, ist die Tatsache, dass nach knapp 20 Minuten erste Pfiffe durchs Weserstadion hallten. Anlass war die dritte verunglückte Flanke von Aaron Hunt kurz nacheinander. Finde sowas unverständlich und auch wenn es nur ein paar wenige waren, ist das echt ein Armutszeugnis. Natürlich darf und soll man als Fan Kritik üben, aber schon nach 20 Minuten und mitten im Spiel? Aber gut, zum Glück war da dann auch schnell Ruhe.</p>
<p>Es bleiben noch vier Spiele und nach den Ergebnissen am gestrigen Tag ist Platz drei immer noch in Reichweite. Dabei hat es das Restprogramm durchaus in sich. Wolfsburg auswärts, Köln zuhause, Schalke auswärts und Hamburg zum Saisonabschluß im Weserstadion. Zwei Siege gegen WOB und den EffZeh, dann ein Unentschieden auf Schalks und zum Abschluss mit einem Sieg den dritten Platz klarmachen und gleichzeitig den HSV auf Platz sieben halten. Man wird ja noch mal träumen dürfen. *seufz*</p>
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		<title>Mit dem Ball durch den Mann</title>
		<link>http://www.werderblog.net/2010/04/03/mit-dem-ball-durch-den-mann/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Apr 2010 15:58:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[Borussia Dortmund]]></category>
		<category><![CDATA[Clemens Fritz]]></category>
		<category><![CDATA[Marko Marin]]></category>
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		<description><![CDATA[So schnell kann es gehen: die Träume von der großen europäischen Fußballbühne waren gerade neu entflammt, da sind sie auch schon wieder erloschen. Werder verliert das wichtige Duell gegen den direkten Konkurrenten aus Dortmund mit 2 zu 1 und kann sich jetzt (wohl) endgültig auf den DFB-Pokal konzentrieren.
Aus meiner Sicht ein absolut verdienter Dortmunder Erfolg. Die Borussen waren von Anfang an im Spiel, geistig frisch und kamen gut in die Zweikämpfe, während Werder die für diese Saison typische &#8220;Ich-verschlaf-einfach-mal-die-erste-halbe-Stunde-um-dann-einem-Rückstand-hinterherzujagen&#8221;-Mentalität walten ließ. Die Tore waren zwar schön herausgespielt, kamen aber auch ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So schnell kann es gehen: die Träume von der großen europäischen Fußballbühne waren gerade neu entflammt, da sind sie auch schon wieder erloschen. Werder verliert das wichtige Duell gegen den direkten Konkurrenten aus Dortmund mit 2 zu 1 und kann sich jetzt (wohl) endgültig auf den DFB-Pokal konzentrieren.</p>
<p>Aus meiner Sicht ein absolut verdienter Dortmunder Erfolg. Die Borussen waren von Anfang an im Spiel, geistig frisch und kamen gut in die Zweikämpfe, während Werder die für diese Saison typische &#8220;Ich-verschlaf-einfach-mal-die-erste-halbe-Stunde-um-dann-einem-Rückstand-hinterherzujagen&#8221;-Mentalität walten ließ. Die Tore waren zwar schön herausgespielt, kamen aber auch nur dadurch zustande, dass die Bremer Mannschaft dem Gegner alle Räume der Welt ließ (wie es anders geht, zeigten die Spieler übrigens zwischen der 30. und 45. Minute).</p>
<p>Naja, der Rest ist schnell erzählt. Bremen war bemüht, hatte erst Pech beim Pizarro-Abschluss, der direkt ans Lattenkreuz hämmerte, erzielten dann aber doch ein schönes Tor durch Hunt. Danach keimte noch einmal Hoffnung auf, die aber angesichts der cleveren Dortmunder Defensive und des ideenlosen Kick-and-Rushs nicht berechtigt war.</p>
<p>Den Running-Gag lieferte aber <a href="http://www.werderblog.net/tag/clemens-fritz/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Clemens Fritz">Clemens Fritz</a>: wenn der Bremer Achter den Ball bekam (und das war gar nicht so selten), legte er ihn stets 1 bis 2 Meter zu weit vor, hechte dann in unnachahmlicher Marnier hinterher, traf auf einen Gegenspieler und hämmerte diesem aus Verzweiflung das Lader auf den Latz. Das ein oder andere Mal kam er sogar tatsächlich (im wahrsten Sinne des Wortes) durch, passte dann aber den Ball zu einem anderen Gegenspieler. Was ist mit dem Kerl bloß los? Es wirkt fast so, als ob ihm derzeit die geistige Frische abgeht, die es braucht, um Ballannahme, Ballkontrolle und Ballweitergabe (in dieser Reihenfolge) auf den Schirm zu bekommen. Wenn das ganze nicht so verdammt bitter wäre, könnte man sich glatt auf die Schenkel klopfen.</p>
<p>Und zu guter letzt: kann mir irgendjemand die Auswechslung von Marin erklären? War das die Strafe für die Wahl zum Spieler des Monats?</p>
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		<title>Ein großes Stück Romantik</title>
		<link>http://www.werderblog.net/2010/03/24/ein-grosses-stueck-romantik/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 00:05:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[DFB Pokal]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Claudio Pizarro]]></category>
		<category><![CDATA[FC Augsburg]]></category>
		<category><![CDATA[Finale]]></category>
		<category><![CDATA[Marko Marin]]></category>
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		<description><![CDATA[34. Sieg im 34. Heimspiel. Solche Statistiken können eigentlich nur die Klitschko-Brüder vorweisen. Und Werder Bremen im DFB-Pokal. Heute ging&#8217;s gegen den FC Augsburg &#8211; und auch der designierte Zweitligaaufsteiger konnte die Serie nicht stoppen.
Die Grün-Weißen spielten &#8211; zumindest in der ersten Halbzeit &#8211; wie aus einem Guss: starkes Zweikampfverhalten, psychische und physische Spritzigkeit, Ballsicherheit und Spielintelligenz. Einziges Manko war die Chancenverwertung. Sämtliche Offensivkräfte hatten mit der in Fußballkreisen gut bekannten &#8220;Rücklage&#8221; zu kämpfen und setzen die Kugel über das Gehäuse.
Doch nach ca. 30 Minuten war das Visier eingestellt und ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>34. Sieg im 34. Heimspiel. Solche Statistiken können eigentlich nur die Klitschko-Brüder vorweisen. Und <a href="http://www.werderblog.net/tag/werder-bremen/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Werder Bremen">Werder Bremen</a> im DFB-Pokal. Heute ging&#8217;s gegen den <a href="http://www.werderblog.net/tag/fc-augsburg/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with FC Augsburg">FC Augsburg</a> &#8211; und auch der designierte Zweitligaaufsteiger konnte die Serie nicht stoppen.</p>
<p>Die Grün-Weißen spielten &#8211; zumindest in der ersten Halbzeit &#8211; wie aus einem Guss: starkes Zweikampfverhalten, psychische und physische Spritzigkeit, Ballsicherheit und Spielintelligenz. Einziges Manko war die Chancenverwertung. Sämtliche Offensivkräfte hatten mit der in Fußballkreisen gut bekannten &#8220;Rücklage&#8221; zu kämpfen und setzen die Kugel über das Gehäuse.</p>
<p>Doch nach ca. 30 Minuten war das Visier eingestellt und der derzeit überragende Marin (hat man ihn eigentlich mal gefragt, ob er &#8220;Zauberzwerg&#8221; genannt werden möchte?!) vollende cool nach Doppelpass mit Özil. Die Führung war verdient, wirkte sich aber nicht positiv auf das Bremer Spiel aus. Statt der Mannschaft Sicherheit zu geben, schien das 1 zu 0 die Bremer Mannschaft zu lähmen. Es folgten einige Unachtsamkeiten im Spielaufbau, mit denen man den Gegner starkmachte. Allen voran Michael Thurk, der vorher vollkommen abgemeldet war. Dieser scheiterte kurz vor der Halbzeit am Innenpfosten und zeigte eindrucksvoll, was ihn von einem Torjäger wie David Villa unterscheidet (wobei der Vergleich natürlich ohnehin sehr vermessen ist).</p>
<p>Die zweite Halbzeit dümpelte vor sich hin. Werder schaffte es auf seltsame Weise die Augsburger einzulullen. Man trat selber kaum in Erscheinung, lies aber auch keine Gefahr durch den Gegner aufkommen. Letztlich war es dann mal wieder Claudio Pizarro, der den Sack zumachte. Zuvor vorne eher unauffällig, nutzte er einen genialen Freistoß von Frings und sorgte für die Entscheidung.</p>
<p>Werder zieht also ein weiteres Mal ins Finale ein. Nicht so spektakulär wie im letzten Jahr gegen den HSV, aber nicht minder schön. Ich sagte es zwar schon öfter, wiederhole mich an dieser Stelle aber gerne: für mich steht der DFB-Pokal für ein großes Stück Fußball-Romantik. Verglichen mit den anderen Pokalwettbewerben wie Champions- und Europaliga liegt das Hauptaugenmerk hier eindeutig auf Prestige und dem offenen Zweikampf. Nach sechs KO-Runden bist du am Ziel &#8211; ohne Gruppenrunde oder Auswärtstorregel.</p>
<p>Es fehlt also noch ein Sieg. Doch in unserer Zweitwohnung in Berlin sollte doch eigentlich nichts anbrennen. Man bedenke die eingangs erwähnte Heimstatistik&#8230;</p>
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		<title>Moral</title>
		<link>http://www.werderblog.net/2010/03/21/moral/</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 12:57:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[DFB Pokal]]></category>
		<category><![CDATA[Europaliga]]></category>
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		<category><![CDATA[FSV Mainz 05]]></category>
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		<category><![CDATA[Werder Bremen]]></category>

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		<description><![CDATA[
Man kann in diesen Tagen viel über den SV Werder schreiben. Über die Defensive, die oftmals erschreckend viele Parallelen zu einem löchrigen Käse offenbart. Über die mangelnde Balance zwischen Offensive und Defensive und die offensichtliche Allergie einiger Offensivkräfte, mehr als nur Alibi-Verteidigung anzubieten. Das haben wir nun schon alle hier und anderswo zur Genüge getan.
Vielleicht sollte man auch mal den Blick auf die positiven Dinge richten. Zum ersten hat die Mannschaft seit dem 3:2 gegen Bochum am gestrigen Tag genauso viele Punkte auf dem Konto wie nach Abschluss der letzten ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.werderblog.net/wp-content/uploads/2010/03/Werder-Bremen-VfL-Bochum-2010.jpg"><img src="http://www.werderblog.net/wp-content/uploads/2010/03/Werder-Bremen-VfL-Bochum-2010.jpg" alt="" title="Werder-Bremen-VfL-Bochum-2010" width="425" height="283" class="alignnone size-full wp-image-1056" /></a><br />
Man kann in diesen Tagen viel über den SV Werder schreiben. Über die Defensive, die oftmals erschreckend viele Parallelen zu einem löchrigen Käse offenbart. Über die mangelnde Balance zwischen Offensive und Defensive und die offensichtliche Allergie einiger Offensivkräfte, mehr als nur Alibi-Verteidigung anzubieten. Das haben wir nun schon alle hier und anderswo zur Genüge getan.</p>
<p>Vielleicht sollte man auch mal den Blick auf die positiven Dinge richten. Zum ersten hat die Mannschaft seit dem 3:2 gegen Bochum am gestrigen Tag genauso viele Punkte auf dem Konto wie nach Abschluss der letzten Saison. Man ist mittendrin im Kampf um die Europa League-Plätze. Vor allem imponiert mir die Tatsache, dass Bremen nach den letzten drei Spielen der Europa League jeweils das anschließende Bundesligaspiel gewinnen konnte, davon zwei mit weniger als 48 Stunden Pause (gg. Mainz und gg. Bochum).Ja, die Siege waren glücklich und nicht besonders schön anzusehen, aber immerhin gibt es auch für solche Siege drei Punkte. Zudem stemmt sich das Team gegen Niederlagen. Gegen Stuttgart dreht man ein 0:2, gegen Valencia lässt man sich auch von einem 1:3 und dem fürchterlichen 3:4 nicht aus dem Takt bringen.</p>
<p>Das gestrige Spiel stand zunächst unter dem Motto: Gut schonen für Dienstag. Fritz, Merte, Pizarro, Frings, Özil saßen auf der Bank. Dafür war Boenisch mal wieder auf dem Feld, Prödl in der Innenverteidigung, Jensen und Bargfrede im Mittelfeld sowie Rosenberg neben Almeida im Sturm. Nach nur 14 Minuten der unvermeidliche Gegentreffer und gleichzeitige Halbzeitstand von 0:1. Boenisch wie auch Prödl war die fehlende Spielpraxis deutlich anzumerken. In der Halbzeit dann Rosenberg und Jensen runter, dafür Özil und Pizarro rein und Claudio macht mit einem sehenswerten Treffer das 1:1.</p>
<p>Kurze Zeit später jedoch macht Dedic auf Bochumer Seite das 1:2. Da hätte man auch sagen können: &#8220;Ach, scheiß drauf. Dienstag gegen Augsburg ist viel wichtiger. Lass mal lieber aufpassen, dass sich keiner verletzt und ansonsten machen wir uns hier einen ruhigen Restnachmittag.&#8221; Doch das Team stemmt sich gegen die Niederlage und kann das Spiel (auch mit Glück) drehen. Das ist zumindest aus meiner Sicht auch mal eine Erwähnung wert. Man schenkt die BuLi-Saison eben nicht ab, sondern kniet sich rein. Zum gleichen Zeitpunkt der letzten Saison war noch von Wettbewerbsverzerrung die Rede, als sich das Team offenbar nur noch auf die beiden Pokal-Wettbewerbe konzentrierte.</p>
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		<title>Das Wunder von der Weser</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 10:54:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europaliga]]></category>
		<category><![CDATA[FC Valencia]]></category>
		<category><![CDATA[Werder Bremen]]></category>
		<category><![CDATA[Wunder von der Weser]]></category>

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		<description><![CDATA[Seltsamer Weise war ich unmittelbar nach dem Spiel gegen Valencia gar nicht enttäuscht über das Ausscheiden. Natürlich wäre das Weiterkommen gerade in diesem Jahr ein Riesending gewesen. Die Möglichkeit, den Titel in Hamburg zu holen und somit die Heimat des HSV auf Ewigkeit zum Ort des eigenen Triumphes zu avancieren, viel mehr geht für das Bremer Fußballherz wohl nicht. Auf der anderen Seite durchlebte ich in den 95 Minuten Emotionen, wie ich sie zuletzt am 32. Spieltag in der Saison 2003/04 genießen durfte, als wir in München die Meisterschaft eintüteten.
Normalerweise ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seltsamer Weise war ich unmittelbar nach dem Spiel gegen Valencia gar nicht enttäuscht über das Ausscheiden. Natürlich wäre das Weiterkommen gerade in diesem Jahr ein Riesending gewesen. Die Möglichkeit, den Titel in Hamburg zu holen und somit die Heimat des HSV auf Ewigkeit zum Ort des eigenen Triumphes zu avancieren, viel mehr geht für das Bremer Fußballherz wohl nicht. Auf der anderen Seite durchlebte ich in den 95 Minuten Emotionen, wie ich sie zuletzt am 32. Spieltag in der Saison 2003/04 genießen durfte, als wir in München die Meisterschaft eintüteten.</p>
<p>Normalerweise ist mir ein 1 zu 0 Sieg lieber als ein spektakuläres 4 zu 4. In diesem Fall war es allerdings anders. Es war fußballerisch zwar kein hochwertiges Aufeinandertreffen, aber es war ein Spiel, dass ich so schnell nicht vergessen werde. Beim 3 zu 3 rasteten die Zuschauer so sehr aus, dass sie beim späteren erneuten Ausgleich durch Pizarro gar nicht mehr schreien konnten.</p>
<p>Nicht, dass ihr mich falsch versteht, ich brauche derlei Spiele nur ganz ganz selten &#8211; und wenn, dann bitte auch mit einem besseren Ende. Doch irgendwie hat mich die bisherige Saison nicht wirklich gekickt. Werder zeigte zwar einige gute Ansätze, aber letztlich blieb es dabei: nach einem Schritt vorwärts folgten zwei rückwärts. Das Spiel gegen Valencia war defensiv eine ganze Bodenkür rückwärts, doch es hat mir auch einmal wieder gezeigt, warum ich diesen Verein so liebe. Wir sind anders &#8211; irgendwie ein wenig verrückt und auf jeden Fall unberechenbar. Das lässt einem zwar häufig die Haare ausfallen, unterm Strich aber macht es einen stolz!</p>
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		<title>Gemischte Gefühle</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 15:35:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[Claudio Pizarro]]></category>
		<category><![CDATA[Philipp Bargfrede]]></category>
		<category><![CDATA[VFB Stuttgart]]></category>
		<category><![CDATA[Werder Bremen]]></category>

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Am Ende war es ein 2 zu 2. Damit können wir Stuttgart 4 Punkte auf Distanz halten. Und nach dem Verlauf des Spiels muss man wohl damit zufrieden sein. Oder?! Ich bin mir nicht sicher. Ich muss zwar gestehen, dass ich nach der ersten Halbzeit keinen Cent mehr auf Werder gesetzt hätte. Lässt man allerdings die gesamten 90 Minuten Revue passieren, muss Werder angesichts des Chancenübergewichts dieses Spiel sogar gewinnen.
Die Hauptursache ist schnell auszumachen: Pizzaro! Mir liegt es völlig fern ihn zu kritisieren. Dafür hat er uns schon zu häufig ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.werderblog.net/wp-content/uploads/2010/03/Werder-Bremen-vs-VfB-Stuttgart-2010_2.jpg"><img src="http://www.werderblog.net/wp-content/uploads/2010/03/Werder-Bremen-vs-VfB-Stuttgart-2010_2.jpg" alt="" title="Werder-Bremen-vs-VfB-Stuttgart-2010_2" width="385" height="249" class="alignnone size-full wp-image-1033" /></a></p>
<p>Am Ende war es ein 2 zu 2. Damit können wir Stuttgart 4 Punkte auf Distanz halten. Und nach dem Verlauf des Spiels muss man wohl damit zufrieden sein. Oder?! Ich bin mir nicht sicher. Ich muss zwar gestehen, dass ich nach der ersten Halbzeit keinen Cent mehr auf Werder gesetzt hätte. Lässt man allerdings die gesamten 90 Minuten Revue passieren, muss Werder angesichts des Chancenübergewichts dieses Spiel sogar gewinnen.</p>
<p>Die <b>Haupt</b>ursache ist schnell auszumachen: Pizzaro! Mir liegt es völlig fern ihn zu kritisieren. Dafür hat er uns schon zu häufig &#8211; insbesondere in dieser Saison &#8211; den Ar*** gerettet. Gestern stand er aber völlig neben sich. Das fing bei misslungenen Pässen an und gipfelte in der Szene, in der er aus 2m den Ball nicht über die Linie bekam. In Normalform hätte er Lehmann mit ins Tor geschossen. Gestern versagte er auf &#8211; oder besser vor &#8211; ganzer Linie!</p>
<p>Erschreckend war natürlich auch ein weiteres Mal das Defensivverhalten der Mannschaft. Natürlich fehlen Schaaf auf den Außenverteidigerpositionen die Alternativen. Ob Fritz und Boenisch ihre Sache allerdings besser gemacht hätten, stelle ich hier zumindest zur Diskussion. Dafür habe die beiden in jüngerer (und älterer) Vergangenheit zu oft das Gegenteil bewiesen. Ich glaube schon, dass ein Bargfrede für Stabilität sorgen würde. Aber mal ganz im Ernst: soll jetzt ein so junger Kerl, der gerade den Sprung ins A-Team geschafft hat, der Faktor für Sieg oder Niederlage darstellen? Bisher hat er mich überzeugt und ich freue mich auf sein Comeback. Doch glaube ich, dass man von einem Spieler wie Borowski eine ähnliche Leistung erwarten dürfte. Auch in der Gefahr, dass ich mich wiederhole: Werder hat kein Qualitäts- sondern ein Kopfproblem.</p>
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		<title>Zwei auf einen Streich</title>
		<link>http://www.werderblog.net/2010/02/27/zwei-auf-einen-streich/</link>
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		<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 21:23:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[Europaliga]]></category>
		<category><![CDATA[FSV Mainz 05]]></category>
		<category><![CDATA[Twente Enschede]]></category>
		<category><![CDATA[Werder Bremen]]></category>

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		<description><![CDATA[Bremen &#8211; Enschede
Zunächst noch ein paar Worte zum Europa League-Spiel vom Donnerstag. Ich war endlich mal wieder im Stadion und vor Anpfiff doch ziemlich enttäuscht über den eher mauen Zuschauerzuspruch. Die offizielle Zahl war knapp 21.000. Ist mir schon klar, dass der Name Twente Enschede einen nicht gleich vom Hocker reißt, aber immerhin war durch die 0:1-Niederlage im Hinspiel zumindest schon mal der Grundstein für eine spannende Partie gelegt.
Das Spiel ging flott los und nur nach einer halben Stunde stand es 3:0 für die Grün-Weißen nach zwei Toren von Pizarro ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bremen &#8211; Enschede</strong></p>
<p>Zunächst noch ein paar Worte zum Europa League-Spiel vom Donnerstag. Ich war endlich mal wieder im Stadion und vor Anpfiff doch ziemlich enttäuscht über den eher mauen Zuschauerzuspruch. Die offizielle Zahl war knapp 21.000. Ist mir schon klar, dass der Name Twente Enschede einen nicht gleich vom Hocker reißt, aber immerhin war durch die 0:1-Niederlage im Hinspiel zumindest schon mal der Grundstein für eine spannende Partie gelegt.</p>
<p>Das Spiel ging flott los und nur nach einer halben Stunde stand es 3:0 für die Grün-Weißen nach zwei Toren von Pizarro und einem Treffer von Naldo. Doch danach konnten die Holländer mit dem ersten vernünftigen Angriff der Partie das 3:1 erzielen. Ein langer Pass auf die Außenbahn, eine Flanke in die Mitte, so einfach war das. Damit war wieder mehr Spannung im Spiel als eigentlich nötig. Nach dem Treffer witterten die Holländer ihre Chance und hatten starke 10 Minuten. 3:1 hieß es auch zur Halbzeit und nach Wiederanpfiff hatten die Holländer deutlich mehr vom Spiel und in der 57. Minute dann schiebt Ruiz den Ball am geschlagenen Vander vorbei an den Pfosten. Doch nur 80 Sekunden später konnte wieder Pizarro den Sack zumachen und mit seinem dritten Tor der Partie das 4:1 erzielen. Dabei blieb es zum Glück auch. In der nächsten Runde wartet der FC Valencia auf uns.</p>
<p><strong>Mainz &#8211; Bremen</strong></p>
<p>Kommen wir damit zum heutigen Spiel. Weniger als 36 Stunden nach dem Abpfiff gegen Enschede musste Bremen in der Bundesliga wieder ran und zu den äußerst heimstarken Mainzern reisen. Vor dem Spiel standen in 11 Heimspielen 7 Siege und 4 Unentscheiden auf dem Konto des FSV. Schon vor dem Spiel war klar, dass Mainz versuchen würde, aus der kurzen Pause der Bremer Kapital zu schlagen. Und so starteten sie auch wie die Feuerwehr ins Spiel. Werder wurde schon tief in der eigenen Hälfte unter Druck gesetzt und kam kaum ins Spiel. Immer wieder leichte Ballverluste und schlampige Abspiele sorgten auch nicht unbedingt für mehr Sicherheit und Ruhe im Aufbauspiel.</p>
<p>In der 15. Minute kam es zur wahrscheinlich spielentscheidenden Szene im Spiel. Hunt senst Heller ziemlich derbe um, der sich daraufhin mit einem angedeuteten Tritt gegen den liegenden Hunt revanchiert. In der Verlangsamung sieht man, dass der Mainzer nicht durchzieht, doch Schiri Rafati wertet diese Situation als klare Tätlichkeit und gibt Heller glatt Rot. Kann man drüber diskutieren, aus meiner Sicht hätte es die gelbe Karte auch getan. In der Folge wurde Bremen nicht wirklich besser und Schaaf nahm nach nur 27 Minuten den völlig indisponierten Abdennour raus und brachte dafür Prödl.</p>
<p>In der 31. Minute gehen die Bremer in Führung, nachdem ein Borowski getretener Freistoß sich überraschend ins Tor der Mainzer senkt. Ich lehne mich mal aus dem Fenster und sage, den wollte er so nicht machen. Doch leider brachte auch das Tor nicht wirklich mehr Ruhe ins Spiel. Kurz vor der Halbzeit spielt Prödl (als rechter AV) einen Katastrophenpass ins Mittelfeld, der direkt bei den Mainzern landet. Bancé bekommt die Pille, lässt Naldo stehen und zieht aus knapp 25 Metern trocken ab. Obwohl der Ball relativ zentral kommt, verschätzt sich Vander völlig und taucht viel zu früh ab, woraufhin der Ball ins Tor einschlägt.</p>
<p>Damit steht es 1:1 zur Halbzeit. Nach dem Wiederanpfiff sind die Mainzer wieder die engagiertere Mannschaft. Doch in der 50. spielt Hunt den startenden Prödl am der Strafraumecke an. Prödl lässt Fathi stehen und zieht mit seinem schwächeren linken Schlappen ab und befördert die Pille in den Giebel. Ausgerechnet Prödl. Danach müht sich Mainz nach Kräften, das Spiel erneut auszugleichen, während die Bremer versuchen, möglichst wenig Kraft zu verbrauchen. Glücklicherweise retten sich die Grün-Weißen über die Zeit und bringen den Sieg nach Hause.</p>
<p>Ich will gar nicht viel analysieren. Die Mannschaft hat alles aus ihren Chancen rausgeholt und ansonsten versucht, taktisch klug zu spielen. Man hat deutlich die fehlende Frische gespürt und auch wenn es wieder eine ziemliche Zitterpartie war, da man ständig befürchtet hat, dass die Mainzer doch noch ein Tor machen, bin ich mit dem Ergebnis durchaus zufrieden. Man muss auch mal solch ein Spiel gewinnen und das nötige Glück haben. Nur noch ein Punkt trennt uns vom fünften Platz, das sollte doch machbar sein.</p>
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