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	<title>Werderblog.net &#187; FC Valencia</title>
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	<description>Weder unabhängig noch überparteilich - Inoffizieller Werder Bremen Blog.</description>
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		<title>Moral</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 12:57:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[DFB Pokal]]></category>
		<category><![CDATA[Europaliga]]></category>
		<category><![CDATA[FC Valencia]]></category>
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		<description><![CDATA[Man kann in diesen Tagen viel über den SV Werder schreiben. Über die Defensive, die oftmals erschreckend viele Parallelen zu einem löchrigen Käse offenbart. Über die mangelnde Balance zwischen Offensive und Defensive und die offensichtliche Allergie einiger Offensivkräfte, mehr als nur Alibi-Verteidigung anzubieten. Das haben wir nun schon alle hier und anderswo zur Genüge getan.
Vielleicht sollte man auch mal&#8230; <a href="http://www.werderblog.net/2010/03/21/moral/" class="read_more">weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.werderblog.net/wp-content/uploads/2010/03/Werder-Bremen-VfL-Bochum-2010.jpg"><img src="http://www.werderblog.net/wp-content/uploads/2010/03/Werder-Bremen-VfL-Bochum-2010.jpg" alt="" title="Werder-Bremen-VfL-Bochum-2010" width="425" height="283" class="alignnone size-full wp-image-1056" /></a><br />
Man kann in diesen Tagen viel über den SV Werder schreiben. Über die Defensive, die oftmals erschreckend viele Parallelen zu einem löchrigen Käse offenbart. Über die mangelnde Balance zwischen Offensive und Defensive und die offensichtliche Allergie einiger Offensivkräfte, mehr als nur Alibi-Verteidigung anzubieten. Das haben wir nun schon alle hier und anderswo zur Genüge getan.</p>
<p>Vielleicht sollte man auch mal den Blick auf die positiven Dinge richten. Zum ersten hat die Mannschaft seit dem 3:2 gegen Bochum am gestrigen Tag genauso viele Punkte auf dem Konto wie nach Abschluss der letzten Saison. Man ist mittendrin im Kampf um die Europa League-Plätze. Vor allem imponiert mir die Tatsache, dass Bremen nach den letzten drei Spielen der Europa League jeweils das anschließende Bundesligaspiel gewinnen konnte, davon zwei mit weniger als 48 Stunden Pause (gg. Mainz und gg. Bochum).Ja, die Siege waren glücklich und nicht besonders schön anzusehen, aber immerhin gibt es auch für solche Siege drei Punkte. Zudem stemmt sich das Team gegen Niederlagen. Gegen Stuttgart dreht man ein 0:2, gegen Valencia lässt man sich auch von einem 1:3 und dem fürchterlichen 3:4 nicht aus dem Takt bringen.</p>
<p>Das gestrige Spiel stand zunächst unter dem Motto: Gut schonen für Dienstag. Fritz, Merte, Pizarro, Frings, Özil saßen auf der Bank. Dafür war Boenisch mal wieder auf dem Feld, Prödl in der Innenverteidigung, Jensen und Bargfrede im Mittelfeld sowie Rosenberg neben Almeida im Sturm. Nach nur 14 Minuten der unvermeidliche Gegentreffer und gleichzeitige Halbzeitstand von 0:1. Boenisch wie auch Prödl war die fehlende Spielpraxis deutlich anzumerken. In der Halbzeit dann Rosenberg und Jensen runter, dafür Özil und Pizarro rein und Claudio macht mit einem sehenswerten Treffer das 1:1.</p>
<p>Kurze Zeit später jedoch macht Dedic auf Bochumer Seite das 1:2. Da hätte man auch sagen können: &#8220;Ach, scheiß drauf. Dienstag gegen Augsburg ist viel wichtiger. Lass mal lieber aufpassen, dass sich keiner verletzt und ansonsten machen wir uns hier einen ruhigen Restnachmittag.&#8221; Doch das Team stemmt sich gegen die Niederlage und kann das Spiel (auch mit Glück) drehen. Das ist zumindest aus meiner Sicht auch mal eine Erwähnung wert. Man schenkt die BuLi-Saison eben nicht ab, sondern kniet sich rein. Zum gleichen Zeitpunkt der letzten Saison war noch von Wettbewerbsverzerrung die Rede, als sich das Team offenbar nur noch auf die beiden Pokal-Wettbewerbe konzentrierte.</p>
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		<title>Das Wunder von der Weser</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 10:54:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europaliga]]></category>
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		<category><![CDATA[Werder Bremen]]></category>
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		<description><![CDATA[Seltsamer Weise war ich unmittelbar nach dem Spiel gegen Valencia gar nicht enttäuscht über das Ausscheiden. Natürlich wäre das Weiterkommen gerade in diesem Jahr ein Riesending gewesen. Die Möglichkeit, den Titel in Hamburg zu holen und somit die Heimat des HSV auf Ewigkeit zum Ort des eigenen Triumphes zu avancieren, viel mehr geht für das Bremer Fußballherz wohl nicht. Auf&#8230; <a href="http://www.werderblog.net/2010/03/20/das-wunder-von-der-weser/" class="read_more">weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seltsamer Weise war ich unmittelbar nach dem Spiel gegen Valencia gar nicht enttäuscht über das Ausscheiden. Natürlich wäre das Weiterkommen gerade in diesem Jahr ein Riesending gewesen. Die Möglichkeit, den Titel in Hamburg zu holen und somit die Heimat des HSV auf Ewigkeit zum Ort des eigenen Triumphes zu avancieren, viel mehr geht für das Bremer Fußballherz wohl nicht. Auf der anderen Seite durchlebte ich in den 95 Minuten Emotionen, wie ich sie zuletzt am 32. Spieltag in der Saison 2003/04 genießen durfte, als wir in München die Meisterschaft eintüteten.</p>
<p>Normalerweise ist mir ein 1 zu 0 Sieg lieber als ein spektakuläres 4 zu 4. In diesem Fall war es allerdings anders. Es war fußballerisch zwar kein hochwertiges Aufeinandertreffen, aber es war ein Spiel, dass ich so schnell nicht vergessen werde. Beim 3 zu 3 rasteten die Zuschauer so sehr aus, dass sie beim späteren erneuten Ausgleich durch Pizarro gar nicht mehr schreien konnten.</p>
<p>Nicht, dass ihr mich falsch versteht, ich brauche derlei Spiele nur ganz ganz selten &#8211; und wenn, dann bitte auch mit einem besseren Ende. Doch irgendwie hat mich die bisherige Saison nicht wirklich gekickt. Werder zeigte zwar einige gute Ansätze, aber letztlich blieb es dabei: nach einem Schritt vorwärts folgten zwei rückwärts. Das Spiel gegen Valencia war defensiv eine ganze Bodenkür rückwärts, doch es hat mir auch einmal wieder gezeigt, warum ich diesen Verein so liebe. Wir sind anders &#8211; irgendwie ein wenig verrückt und auf jeden Fall unberechenbar. Das lässt einem zwar häufig die Haare ausfallen, unterm Strich aber macht es einen stolz!</p>
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