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	<title>Werderblog.net &#187; Nostalgie</title>
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	<description>Weder unabhängig noch überparteilich - Inoffizieller Werder Bremen Blog.</description>
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		<title>Danke, Torsten.</title>
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		<pubDate>Fri, 20 May 2011 19:35:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lars</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Torsten Frings]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn ich an Torsten Frings in dieser Saison denke, dann denke ich an den 15. Januar 2011, ca. 17:20 Uhr. Bremen spielte gegen Hoffenheim, machte das Spiel, führte zunächst mit 1:0, versäumte es weitere Tore zu schießen und bekam dann folgerichtig in der Schlussphase das Gegentor. Eigentlich wäre es das gewesen für Werder, gerade in dieser Saison…wahrscheinlicher, noch das zweite&#8230; <a href="http://www.werderblog.net/2011/05/20/danke-torsten/" class="read_more">weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich an <a href="http://www.werderblog.net/tag/torsten-frings/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Torsten Frings">Torsten Frings</a> in dieser Saison denke, dann denke ich an den 15. Januar 2011, ca. 17:20 Uhr. Bremen spielte gegen Hoffenheim, machte das Spiel, führte zunächst mit 1:0, versäumte es weitere Tore zu schießen und bekam dann folgerichtig in der Schlussphase das Gegentor. Eigentlich wäre es das gewesen für Werder, gerade in dieser Saison…wahrscheinlicher, noch das zweite Tor zu bekommen als irgendetwas anderes. Eigentlich.</p>
<p>Doch unser Kapitän wollte sich nicht mit dem einen Punkt abfinden. Und als es in der 92. Minute aus knapp 30 Metern einen letzten Freistoß gab, legte Marin für Frings auf und der knallte den Ball in die Maschen. Selten war das Weserstadion so laut wie in diesem Moment.</p>
<p>Dieses Tor symbolisierte alles, wofür Torsten Frings bei Werder stand: bedingungsloser Einsatz, niemals aufgeben, Verantwortung übernehmen. Und ich war wahrscheinlich nicht der Einzige, der geglaubt hat, dass auf diesen Sieg des Willens eine der unnachahmlichen Aufholjagden unserer Mannschaft beginnen sollte. Dass dies dann doch nicht eintrat, hatte wohl auch mit unserem Kapitän zu tun. Die Zeit, dass er seine Kollegen auf dem Platz mitreißt und voran schreitet, ist vielleicht vorbei. Frings war in dieser Saison, wie so viele andere Spieler, eher mit sich selber und seiner eigenen Leistung beschäftigt.</p>
<p>Ich bin mir auch nach drei Tagen jedoch immer noch nicht sicher, ob diese Entscheidung des Vereins die richtige war. Die Beweggründe von Allofs und Schaaf (so sie denn wirklich in dieser Sache einer Meinung waren), kann ich nachvollziehen. Sie scheinen nach dieser Saison nun wirklich einen Schnitt machen zu wollen, das zeigen auch andere Entscheidungen. Und vielleicht ging es einigen Profis bei uns wirklich zu gut und sie haben sich eingerichtet in diesem Verein und wurden zu wenig gefordert. Torsten Frings gehört allerdings nicht zu diesen Kuschelfußballern. Und vielleicht hätte er auch in der nächsten Saison den jungen Spielern, von denen neben Ekici wohl noch mehr kommen werden, noch viel mitgeben können.</p>
<p>Derzeit sieht es aber wohl so aus, als ob der Lutscher noch mal sein Glück woanders sucht, vielleicht auch im Ausland. Die Verantwortlichen haben sich vielleicht ein ähnliches Modell wie bei Baumann gewünscht. Nachdem Frings noch Anfang des Jahres von seinem Karriereende sprach, hat er es sich im Laufe der Rückrunde dann wieder anders überlegt.</p>
<p>Wie auch immer. Ich wünsche Dir für deine kurze Zukunft ohne Werder alles Gute, lieber Torsten. Komm dann bitte bald wieder zurück und zeig unseren Spielern, auf welche Ebene auch immer, was es heißt, für den eigenen Verein zu brennen und immer alles zu geben.</p>
<p>Vielen Dank für die elf Jahre, 326 Ligaspiele und 36 Tore.</p>
<p>Ich bin und bleibe ein Fan von Dir.</p>
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		<title>Die neue Bremer Konstanz&#8230;</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Oct 2010 17:37:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[Nostalgie]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;gefällt mir nicht. Sie ist die fleischgewordene Unberechenbarkeit.
Die Vergangenheit: Werder beginnt mit unglaublichem Willen. Jeder Aktion ist anzumerken, daß Werder gewinnen will, daß Werder gewinnen wird! Auch der Gegner spürt dies sofort; wagt es nicht, die eigene Hälfte zu verlassen; gibt sich der Bremer Kampfeslust geschlagen und schenkt den Ball gerne her, bersonders den sogenannten &#8220;zweiten&#8221;. So lief es&#8230; <a href="http://www.werderblog.net/2010/10/30/die-neue-bremer-konstanz/" class="read_more">weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;gefällt mir nicht. Sie ist die fleischgewordene Unberechenbarkeit.</p>
<p>Die Vergangenheit: Werder beginnt mit unglaublichem Willen. Jeder Aktion ist anzumerken, daß Werder gewinnen will, daß Werder gewinnen wird! Auch der Gegner spürt dies sofort; wagt es nicht, die eigene Hälfte zu verlassen; gibt sich der Bremer Kampfeslust geschlagen und schenkt den Ball gerne her, bersonders den sogenannten &#8220;zweiten&#8221;. So lief es in der Meistersaison, oft (geschätzte siebenmal) führte Werder zur Pause mit 3:0, und die zweite HZ war zum Luftholen und Auslaufen geeignet. Auf ein Gegentor reagierte das Team mit einem oder zwei weiteren, schnell nachgelegten Toren. Am Ende stand die Meisterschaft, und sie war sowas von verdient.<br />
So lief es auch heute, die ersten zwanzig Minuten waren zum Schwelgen. Einsatz, Wille, Balleroberung, Nürnbergs Hintermannschaft stand nur herum, wußte nicht, wie ihr geschah. Die Truppe war taktisch und einsatzfreudig perfekt eingestellt, und erarbeitete sich reichlich Chancen. Alles wie in alten Zeiten.<br />
Und nicht lange nach der 20. Minute sangen die Fans, daß nur Werder Deutscher Meister werden könne.</p>
<p>Die Gegenwart: Nach etwa 25 Minuten stellte Werder alles ein, was zuvor für Begeisterung gesorgt hatte. Keine weiteren Treffer, die dem Gegner seine Aktivitäten als sinnlos verdeutlichen würden. Werder setzte bei Ballverlust, den es auch vorher gegeben hatte, nicht mehr nach, die Spieler liefen nicht mehr in die immer noch vorhandenen freien Räume, sondern boten diese ihrerseits dem Gast freundlich an. Chance um Chance wurden die Nürnberger gefährlicher, der Ausgleich vor der Pause eine logische und nicht unverdiente Konsequenz. Trotz des deutlichen Chancenplus seitens Werder.<br />
Mit Wille kamen sie aus der Kabine, hatten gleich einen gefährlichen Schuß zu bieten, den Schäfer nur mit Mühe zur Ecke lenken konnte. Dann ein Konter, das 1:2. Der Wille erlahmte, Werder wirke in der Tat wie gelähmt. Laufduelle wurden verloren, statt dem sonst so unberechenbaren schnellen Kurzpaßspiel setzte es Flanken von beiden Seiten, die lediglich die Eckfahne in Gefahr brachten.<br />
Das muß mal geübt werden, wenn man mich fragt&#8230;<br />
Schaafs Versuch der totalen Offensive war angesichts der nach dem 1:2 gezeigten Leistungen und der Endphase der ersten HZ verständlich. Zu gedrosselt, zu drucklos werkelte das Personal herum. Natürlich kalkulierte er Konter mit ein. Die die Nürnberger solange brav in den Sand setzten, bis Werder beinahe (durch einen nicht gegebenen Elfer wurde ihnen diese Chance versagt) doch den Ausgleich erzielt hätte. Dann setzte es den Todesstoß, denn nach diesem dritten Treffer, der an Kuriosität und an Möglichkeiten, den Ball zu klären kaum zu übertreffen sein sollte, war Werder nur noch ein Torso. Einzelleistungen, wobei das Wort &#8220;Leistung&#8221; nicht paßt, bestimmten nun das Spiel.<br />
Werders 2:3 war nur noch für ein möglicherweise entscheidendes Torekonto gut.<br />
Gratulation an den Club, der Werders mangelnde Coolness vor dem Tor (Wesley in die Wolken), Schußkraft (Marins Kullerball) und andere versiebte Chancen nutzen konnte, und am Ende als verdienter Sieger nach Hause fahren durfte.</p>
<p>Die Zukunft: Beginnt schon am Dienstag, wenn nur ein Sieg (wie schon in den beiden letzten Spielen&#8230;) für eine gute Ausgangssituation sorgen kann. Pokal-Aus, Platz 11 in der Liga UND ein Ausscheiden aus dem Europapokal insgesamt, so sollte der Oktober nicht ausklingen/der November beginnen.<br />
Wenn die Mannschaft Schaafs Vorgaben mal 90 statt 20 Minuten nutzt, liegt ihr alles zu Füßen: Fans, Gegner und Journalisten.<br />
Das hatten wir schon mal.<br />
Wir warten auf eine Wiederkehr dieser Zeit.</p>
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		<title>Kugelblitz-Revival</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 16:50:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ailton]]></category>
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		<description><![CDATA[Die NDR-Sportredaktion hat mich gebeten euch auf eine ihrer Sendungen aufmerksam zu machen: Morgen (Mittwoch) werden sie im Rahmen der Reihe &#8220;Sportclub Stars&#8221; ab 23:35 Uhr im NDR Fernsehen einen halbstündigen Film über Ailton ausstrahlen. Ist zwar leider etwas spät, aber für diejenigen, die die Bayern vorher sehen wollen (zu denen ich mich auch dazuzähle), könnte das ein gelunger Ausklang&#8230; <a href="http://www.werderblog.net/2010/04/20/kugelblitz-revival/" class="read_more">weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die NDR-Sportredaktion hat mich gebeten euch auf eine ihrer Sendungen aufmerksam zu machen: Morgen (Mittwoch) werden sie im Rahmen der Reihe &#8220;<a href="http://www.werderblog.net/tag/sportclub-stars/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Sportclub Stars">Sportclub Stars</a>&#8221; ab 23:35 Uhr im NDR Fernsehen einen halbstündigen Film über <a href="http://www.werderblog.net/tag/ailton/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Ailton">Ailton</a> ausstrahlen. Ist zwar leider etwas spät, aber für diejenigen, die die Bayern vorher sehen wollen (zu denen ich mich auch dazuzähle), könnte das ein gelunger Ausklang des Tages werden. Also: unbedingt einschalten und hier kommentieren!!</p>
<p>Nachfolgend der Orinal-Text aus der Ankündigung:</p>
<p><i>Ailton war <a href="http://www.werderblog.net/tag/torschutzenkonig/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Torschützenkönig">Torschützenkönig</a> in der Fußball-Bundesliga, Deutscher Meister und Pokalsieger mit Werder Bremen. Aber der „Kugelblitz“ ist nicht nur wegen seiner Tore und Erfolge so beliebt: Wohl kaum ein anderer Fußballer hat die Fans mit seinen Späßen und Eskapaden so sehr unterhalten wie Ailton. Der Brasilianer singt, gibt kuriose Interviews und ist immer für eine Überraschung gut: Jetzt spielt er tatsächlich beim KFC Uerdingen 05 in der 6. Liga. Der Traditionsverein ist seine elfte (!) Station nach dem Abschied aus Bremen im Jahr 2004. Was macht Ailton so rastlos und warum wurde er nirgendwo glücklich?</i></p>
<p><i>1998 kam Ailton in die Bundesliga zu Werder Bremen. Der damalige Trainer Felix Magath war von seinen Qualitäten wenig überzeugt. Er meinte, Ailton sei zu dick und nicht austrainiert. Dagegen wehrt Ailton sich noch heute: „Im Fernsehen sehe ich vielleicht ein bisschen robust aus, in Wirklichkeit aber habe ich einen schönen Körper!“ Unter Magaths Nachfolger Thomas Schaaf wurde Ailton Bundesligastar und Publikumsliebling. Höhepunkt: die Meisterschaft 2004. Aber nach dem Abpfiff des entscheidenden Spiels in München lag Ailton in den Armen von Thomas Schaaf und Klaus Allofs und weinte. Denn für ihn war es ein schwerer Abschied vom &#8220;Bremer Glück&#8221;, Ailton hatte für die darauffolgende Saison schon beim FC Schalke 04 einen Vertrag unterschrieben. „Wenn ich ehrlich bin, ich habe es bereut“, sagt Ailton heute. Weder auf Schalke noch bei seinen folgenden Stationen findet Ailton zu seiner Topform zurück. Werder-Manager Klaus Allofs erkennt: &#8220;Toni ist sicher einer, der den Wohlfühlfaktor braucht, der sehr gemocht und anerkannt werden will. So ein Glück wie in Bremen hat er nie wieder gefunden.&#8221;</i></p>
<p><i>Als Ailton beim Treffen im heimischen Wohnzimmer das Bremer Vereinslied &#8220;Lebenslang Grün-Weiß&#8221; anstimmt, gewinnt auch &#8220;Sportclub Stars&#8221;-Autorin Inka Blumensaat den Eindruck: Ailton hängt noch immer an Werder und er denkt viel an die erfolgreichen Zeiten. Ob er in Uerdingen sein Glück finden wird, ist zweifelhaft. &#8220;Ich weiß nicht, wie lange ich hier bleibe&#8221;, sagt der 36-Jährige. Aber seine Karriere zu beenden, das kann Ailton sich nicht vorstellen: &#8220;Wenn ich daran denke, muss ich weinen.&#8221;</i></p>
<p><a href="http://bremen.germanblogs.de" target="_blank">Mehr über Bremen und den SV Werder gibt&#8217;s auf http://bremen.germanblogs.de.</a></p>
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		<title>Schaaf muß weg!</title>
		<link>http://www.werderblog.net/2008/11/27/schaaf-muss-weg/</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Nov 2008 12:27:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230;ist eine dumme Forderung. Ich bin dagegen. Warum?
Ja, warum eigentlich? Trainerwechsel bringen doch immer Erfolg. Immer. Das sieht man ja an den Vereinen, die diese Rezept zweimal pro Saison anwenden, um dann zur folgenden Saison erneut einen Tausch vorzunehmen. Es gibt ebenso viele Beispiele gegen diese Maßnahme wie es sie dafür gibt. Wer möchte eine Fifty-Fifty-Chance, wenn es um&#8230; <a href="http://www.werderblog.net/2008/11/27/schaaf-muss-weg/" class="read_more">weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;ist eine dumme Forderung. <strong>Ich bin dagegen.</strong> Warum?</p>
<p>Ja, warum eigentlich? Trainerwechsel bringen doch immer Erfolg. Immer. Das sieht man ja an den Vereinen, die diese Rezept zweimal pro Saison anwenden, um dann zur folgenden Saison erneut einen Tausch vorzunehmen. Es gibt ebenso viele Beispiele gegen diese Maßnahme wie es sie dafür gibt. Wer möchte eine Fifty-Fifty-Chance, wenn es um das unsere Herzen mindestens so umschmeichelnde Begleiten unseres Vereins wie der morgendliche Kuß unseres Lebenspartners in einem warmen Bett geht?<br />
Werder war auch in der Phase zwischen Rehagel und Schaaf bemüht, einen Trainer zu finden, der für langfristig erfolgreiche Arbeit sorgen kann. Aber als wie schwierig sich das erwiesen hatte, wissen wir alle noch. Wer immer also vehement und in seinem Wiederholungswahn langweilend vor sich hinwettert, liefert eh&#8217; nur Schnellschüsse von Stammtischqualität ab.</p>
<p>Glosse:<br />
Blicken wir doch einmal in die grün-weiß durchnebelte Kristallkugel und schauen, was die Zukunft bringen mag:<br />
Herr Schaaf ist weg. Wirklich weg, nicht mehr da. Aber wer, so fragen wir uns, soll uns nun mit schönem Fußball erfreuen und mit Erfolgen beglücken? Wer wird irgendwann einmal neben dem Denkmal von König Otto in Bronze auftauchen?<br />
Da, eine Gestalt tritt aus dem Nebel hervor, es ist der König darselbst! Otto kehrt zurück! Und er bringt mit sich Dellas und Erwin Kostedde, seine Jungs! Er lehrt uns völlig neue Taktiken, den Libero und den kontrollierten Spielspaß, weil modern ist, was erfolgreich ist. Nein, doch nicht, Otto Titelhagel verschwindet wieder im Dunst.<br />
Stattdessen schält sich ein Lockenkopf heraus. Thomas heißt er, ein vertrauter Vorname, wir sind begeistert und finden ihn Doll. Er bringt Werder nicht nur die nötigen 20 Punkte zum Klassenerhalt, sondern führt die Truppe sogar bis auf den dritten Platz mit dem besten Rückrundenergebnis. Carlos Alberto wird zum Star der Rückrunde, um danach über die große Hitze des deutschen Sommers zu klagen, so daß er flugs Kanada ausgeliehen wird. Doch welch perfider Plan schält sich auf einmal heraus! Dolls Vertrag war, raffiniert verKlausuliert, nur bis zum Saisonende gültig, und er muß Carlos Alberto nach Kanada folgen! Im Hintergrund hat währenddessen schon der wahre Neue gelauert und sich in Hinterzimmern des Flughafens von Hannover heimlich alle drei Tage mit Klaus Allofs getroffen, um am Kader der Saison 09/10 zu zimmern.</p>
<p>Aber wer ist dieser geheimnisvolle Unbekannte, von dem nur Uli Hoeneß weiß, da dieser selber öfter Podolski bei dessen ebenso heimlichen Abstechern zum geheimen Vereinstauschplatz Hannover Airport noch heimlicher gefolgt ist und so oft im Nebenhinterzimmer mithören konnte.<br />
Dringen wir tiefer in den Nebel ein, suchen wir dort, wo die Wolken am dichtesten sind. Eine Reihe von Köpfen tanzt schemenhaft im Kreis herum, niemand liegt in Führung. Greifen wir in Ermangelung einer herausstechenden Silhouette also wahllos hinein.<br />
Zwischen zwei spitzen Fingern zappelt der Herr, der gestern bei Premiere &#8216;wir&#8217; sagte, als er Werder meinte, Mirko. Ein netter Kerl zweifellos, schon lange viel zu sympathisch, um die blaue Schachtmannschaft zu trainieren. Wir gehen sofort mit ihm ein Bier trinken. Und erinnern uns und ihn an all die wankelmütigen Ergebnisse und Leistungen der 04er. Wir sagen &#8216;Danke&#8217;, das haben wir gerade hinter uns, einmal ist genug. Und Slomka fällt zurück in eine rot-weiße Kugel, die nach Spätzle duftet.<br />
Der nächste Griff: Wir erwischen Frank Pagelsdorf, wie er weiter für das Erringen des Günter-Strack-Gedächtnis-Preises kämpft, und werfen ihn mitsamt seinem Schweinebraten zurück in den Nebel, der daraufhin wild aufwallt und gleich mehrere Kandidaten wie ein Tsunami an Land speit.<br />
Doch die rücklaufende Welle zieht sie alle mit sich in die ewige Vergessenheit. Nur einer bleibt als Strandgut liegen. Gerade noch hat er Werder mit seinen Buben ohne Vier 5:2 im Weserstadion ausgekontert, schon Funkelt sein Name in der Gischt der Nachwellen. Friedhelm, der nie eine Chance hatte, eine Mannschaft der Topspieler und der Stars zu trainieren, erhält sofort nach dem Spiel ein Angebot; denn wer mit schlechtem Spielermaterial Jahr um Jahr ordentlich und solide arbeitet, muß doch ein guter Trainer sein. Doch Funkel lehnt ab, er möchte ja endlich mal eine Spitzenmannschaft&#8230;<br />
Kurz hüpfen die Köpfe von Werderangestellten aus der Nebelbrühe: Thomas Wolter, Wolfgang Rolf, Matthias Hönerbach, Kalli Kamp! Entschlossen schütteln wir die Mistkugel, ist denn da gar nichts Vernünftiges herauszulesen? Fest gewillt, all die Armins, Rudis, Jos&#8217; und Pierres erst gar nicht zu erblicken, rütteln wir so stark an der Kristallkugel, daß der sogar der Nebel im Innern gegen die Wände klirrt.<br />
Und dann sehen wir ihn. Endlich! Da! Eine Lichtgestalt! Aus Israel freigekauft, durch einen Schnellkurs für den norddeutschen Dialekt gepeitscht und auf einer vom soeben pleitegegangen Hauptsponsor ausgerichteten Pressekonferenz vorgestellt: Lothar Mätthäus ergreift das Mikrofon und spricht zur versammelten Presse &#8211; zum Glück ist die Stromrechnung nicht bezahlt worden, worauf der Saft abgestellt wird, und wir schweißgebadet die Kristallkugel nehmen, sie voller Wut über deren Nutzlosigkeit an die nächstbeste Wand werfen und schreiend aufwachen.</p>
<p>In den Nachwehen dieses Traumes sehen wir noch, wie sich nach dem Verfliegen der Nebel Thomas Schaaf erhebt, den Bauch und die Beine von Kristallsplittern abbürstet, und ungeachtet der Scherben, die wir verursacht haben, unbeirrt weiter seiner Arbeit nachgeht.<br />
Erfolgreich.<br />
In der nächsten Saison jedenfalls wieder.<br />
Ende.</p>
<p>Gewöhnen wir Erfolgsverwöhnte uns also an den Gedanken einer Übergangssaison, aus der Werder nach einem gründlichen Umbau des Kaders gestärkt hervorgeht und wieder vorne angreift. Herr Schaaf wird kritischer in den Nachspielinterviews sein, und Herr Allofs nicht mehr vorschnell von Meisterschaft reden.<br />
Bis dahin laßt uns hoffen, daß wir nicht den Weg Nürnbergs oder Kaiserslauterns gehen oder den, den Bayer nach dem Triple-Vize beinahe gegangen wäre.</p>
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		<title>Zeit</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Sep 2008 20:57:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lars</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bundesliga]]></category>
		<category><![CDATA[Nostalgie]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Jensen]]></category>
		<category><![CDATA[Franck Ribery]]></category>
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		<description><![CDATA[Eigentlich wollte ich heute noch einen Beitrag schreiben mit dem Titel &#8220;Zehn Gründe, warum Werder morgen gegen die Bayern gewinnt&#8221;, allerdings sind mir die Gründe in den letzten Tagen ein wenig abhanden gekommen. Aber vielleicht ist genau das der Hauptgrund dafür, warum die Bremer morgen tatsächlich was reißen in München&#8230;man weiß es nicht.
Ich weiß nur, dass es mal wieder&#8230; <a href="http://www.werderblog.net/2008/09/19/zeit/" class="read_more">weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich wollte ich heute noch einen Beitrag schreiben mit dem Titel &#8220;Zehn Gründe, warum Werder morgen gegen die Bayern gewinnt&#8221;, allerdings sind mir die Gründe in den letzten Tagen ein wenig abhanden gekommen. Aber vielleicht ist genau das der Hauptgrund dafür, warum die Bremer morgen tatsächlich was reißen in München&#8230;man weiß es nicht.</p>
<p>Ich weiß nur, dass es mal wieder Zeit wird. Zeit, dass wir <a href="http://www.werderblog.net/2007/11/29/review-werder-bremen-real-madrid/">endlich wieder</a> mal ein großes Fußballspiel unserer Mannschaft sehen. Zeit, dass auf <a href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,579099,00.html">große Sprüche</a> auch große Taten folgen. Zeit, dass Spieler, von denen man es zunächst nicht erwartet, über sich hinauswachsen, einfach weil sie es <a href="http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/artikel/383094/">müssen</a>. Zeit, die Bayern zu schlagen.</p>
<p>Wenn ich mich anstrengte, würde ich wohl immer noch auf zehn Gründe kommen und da wäre noch nicht mal die Tatsache dabei, dass Ribéry nicht spielen kann. Der Ausfall von Frings (vor allem noch in Verbindung mit Jensen) wiegt da mindestens genau so schwer. Dass Klose nicht spielen kann, ist auf jeden Fall ein Vorteil, weil zum einen Toni dann weniger gut ist und zum anderen kann ihn dann keiner foulen und wir sind von einer möglichen langen und äußerst ermüdendenDiskussion befreit.</p>
<p>Morgen um 17:15 Uhr wird man diesen Beitrag immer noch lesen können und andere auch. Und dann beginnen Freude und Häme. So oder so.</p>
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		<title>Die Lösung der Stürmerfrage&#8230;</title>
		<link>http://www.werderblog.net/2008/08/08/die-loesung-der-stuermerfrage/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 Aug 2008 13:19:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lars</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230;ist nah:
&#8220;Ich will zurück zu Werder. In der nächsten Woche rufe ich Klaus Allofs an. [...] Ich bin genauso schnell wie früher und habe immer noch meinen Riecher. Ich traue mir zu, noch einmal Torschützenkönig zu werden.&#8221;&#8230; <a href="http://www.werderblog.net/2008/08/08/die-loesung-der-stuermerfrage/" class="read_more">weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;ist <a href="http://www.sport1.de/de/apps/news/news-meldung/news_2314789.html">nah</a>:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Ich will zurück zu Werder. In der nächsten Woche rufe ich Klaus Allofs an. [...] Ich bin genauso schnell wie früher und habe immer noch meinen Riecher. Ich traue mir zu, noch einmal <a href="http://www.werderblog.net/tag/torschutzenkonig/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Torschützenkönig">Torschützenkönig</a> zu werden.&#8221;</em></p></blockquote>
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		<title>Sätze, die wir uns merken sollten</title>
		<link>http://www.werderblog.net/2008/06/26/saetze-die-wir-uns-merken-sollten/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Jun 2008 19:18:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lars</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nostalgie]]></category>
		<category><![CDATA[Personalien]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Christiano Ronaldo]]></category>
		<category><![CDATA[Karl Heinz Rummenigge]]></category>

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		<description><![CDATA[In die Vergangenheit zu blicken, bringt ja eigentlich nichts mehr und deswegen lasse ich das mal auch, aber für den Fall, dass es mal wieder relevant werden sollte, liste ich hier mal ein paar interessante Sätze von und über Herrn Rummenigge rund um den Fall Christiano Ronaldo auf, die wir uns dann bei nächster günstiger Gelegenheit wieder ins Gedächtnis rufen&#8230; <a href="http://www.werderblog.net/2008/06/26/saetze-die-wir-uns-merken-sollten/" class="read_more">weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In die <a href="http://www.werderblog.net/2007/05/02/miro-klose-erfuellt-vertrag/">Vergangenheit</a> zu blicken, bringt ja eigentlich nichts mehr und deswegen lasse ich das mal auch, aber für den Fall, dass es mal wieder relevant werden sollte, liste ich hier mal <a href="http://www.sport1.de/de/sport/artikel_2282798.html">ein paar interessante Sätze</a> von und über Herrn Rummenigge rund um den Fall <a href="http://www.werderblog.net/tag/christiano-ronaldo/" class="st_tag internal_tag" rel="tag" title="Posts tagged with Christiano Ronaldo">Christiano Ronaldo</a> auf, die wir uns dann bei nächster günstiger Gelegenheit wieder ins Gedächtnis rufen sollten:</p>
<blockquote><p><em>Â Der Bayern-Boss greift Real an und verurteilt das skrupellose Vorgehen beim Werben um den Ausnahme-Stürmer ohne Rücksicht auf Verträge scharf.</em></p></blockquote>
<blockquote><p><em>Â Würde Ronaldo tatsächlich wechseln, könne das laut Rummenigge ein Risiko für die Ordnung des Weltfußballs darstellen. &#8220;Das ist gefährlich!&#8221;, warnt er.</em></p></blockquote>
<blockquote><p><em>&#8220;Im Grunde sollte sich Manchester keine Sorgen machen. Sie haben einen sehr starken Vertrag mit dem Spieler für die nächsten vier Jahre&#8221;, weiß Rummenigge.</em></p></blockquote>
<blockquote><p><em>Â &#8221;Glücklicherweise können Leute immer noch nein sagen. Nein ist ein sehr gutes Wort &#8211; eines meiner Lieblingswörter sogar.&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Da ich diese Zitate bislang nur bei Sport1 gefunden habe, das ja nicht gerade ein Ausbund an Seriosität ist, sollte man sie vielleicht mit etwas Vorsicht genießen, aber sie sind meiner Meinung nach einfach zu schön, um ungenutzt zu bleiben&#8230;</p>
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		<title>Nostalgie: Klasnic dankt dem Titan</title>
		<link>http://www.werderblog.net/2007/03/27/ivan-klasnic-betrunken-dankt-kahn/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Mar 2007 12:26:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nostalgie]]></category>
		<category><![CDATA[Ivan Klasnic]]></category>

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		<description><![CDATA[Ist zwar schon ein wenig alt, aber immernoch ein Leckerbissen. Seine Augen sind einfach ein reiner Traum. In diesem Sinne: Ivan, versöhn dich mit Allofs und bleib uns erhalten. Typen wie dich brauchen wir!&#8230; <a href="http://www.werderblog.net/2007/03/27/ivan-klasnic-betrunken-dankt-kahn/" class="read_more">weiterlesen</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/IGtoytL5yxA"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/IGtoytL5yxA" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="350"></embed></object></p>
<p>Ist zwar schon ein wenig alt, aber immernoch ein Leckerbissen. Seine Augen sind einfach ein reiner Traum. In diesem Sinne: Ivan, versöhn dich mit Allofs und bleib uns erhalten. Typen wie dich brauchen wir!</p>
]]></content:encoded>
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