Neuzugänge der Saison 2013/2014: Zwischenfazit

Lars 5. Februar 2014 8 Kommentare Drucken

Diese Woche hat das Training bei Werder aufgenommen und wenn man so liest, was der Verein und manche Medien dazu schreiben, könnte man meinen, dass nun alles besser wird. Seit letzten Sommer und dem Ende von De Bruynes Kurzaufenthalt an der Weser wurde immer klarer, dass uns im offensiven und kreativen Mittelfeld jemand fehlt. Jemand, der weiß, wie man mit einem Ball umgeht und der nicht nur darauf hofft, eine gute Idee von Hunt umsetzen zu können, sondern vielmehr jemand, der selber die guten Ideen hat. Hinzu kommt, dass Werder derzeit die Bälle wegen zu vieler Fehlpässe zu schnell verliert. Da kommt jemand, der von sich selber sagt, dass seine Stärke sein Passspiel ist, wie gerufen.

Während Obraniak sich langsam mit seinen Kollegen bekannt macht, möchte ich mich kurz um die anderen dieser Saison kümmern und versuchen, deren bisherige Leistung und Bedeutung für das Team zu bewerten.


Alter: 25
Position: Linker Verteidiger
Einsätze für Werder diese Saison: 13 Spiele (2 Tore, 1 Assist, 7 gelbe Karten, 1 gelb-rote Karte)
Kicker-Note: 3,88
Who Scored Note: 7,39 (bester Wert bei Werder)

Gerade nach dem letzten Spieltag ist der Argentinier sicher der umstrittenste und am meisten diskutierte Spieler bei uns. Einerseits gefallen mir sein Einsatz und seine Begeisterung für das Spiel und den Verein außerordentlich und er erreichte auf diese Weise schnell die Herzen der Fans. Andererseits ist es genau diese Begeisterung, die ihm oftmals im Weg steht und Werder insgesamt schädigt. Wer weiß, wie das Spiel gegen Augsburg ausgegangen wäre, wenn auch in der zweiten Halbzeit elf Werderaner auf dem Platz gestanden hätten (und es ein Wunder gegeben hätte…). Insgesamt hat Garcia in 13 Spielen sieben gelbe Karten und eine gelb-rote Karte gesammelt, eine stolze Summe. Interessanterweise ist Garcias Leistung laut Kicker in den fünf Spielen, die er bislang keine Karte bekommen hat, schlechter als in den anderen (Durchschnitt 4,4).

Und trotzdem sehe ich ihn immer noch als Bereicherung für das Team. Gegen Hannover und Leverkusen hat er jeweils das Siegtor geschossen und seit er dabei ist, kann ich mich wieder an Offensivläufen eines Verteidigers inkl. gefährlichem Abschluss erfreuen. Auch seine Flanken sind um einiges besser als die seiner Vorgänger. Und seine Defensivleistung gefällt mir im Großen und Ganzen ebenfalls recht gut.

Wie gesagt, wenn er sein Temperament in den Griff bekommt und es schafft, dieses positiv einzusetzen, wird er sicher eine noch größere Hilfe sein. Und vielleicht helfen ihm ja die zwei Spiele Sperre auf diesem Weg.


Alter: 29
Position: Defensives Mittelfeld
Einsätze für Werder diese Saison: 17 Spiele (1 Tor, 1 Assist, 3 gelbe Karten)
Kicker-Note: 4,15
Who Scored Note: 6,86

Für mich gehört Makiadi bislang leider zu den Enttäuschungen in dieser Saison. Es war schon einigermaßen überraschend, als im Sommer feststand, dass der Kongolese für drei Millionen Euro von Freiburg nach Bremen wechselt, war er doch so ein mittlerweile schon typischer Eichin-Transfer, der vorher nicht im Gespräch war.

Der Weser-Kurier schrieb damals:
„Eichin verspricht sich von dem neuen Mann „Stabilität, Erfahrung und Qualitäten als Führungsspieler“ – eben das, was Werder dringend gesucht hat. „Hinter dieser Planstelle“, sagte Eichin deshalb gestern, „können wir jetzt einen Haken machen.“

Leider konnte Eichin diesen Haken bislang nicht machen. Das Bremer Spiel bekam bislang nicht diese erhoffte Stabilität und Makiadi ist doch eher Mitläufer als Führungsspieler. Es ist sicher nicht einfach, als neuer Spieler in einer verunsicherten Mannschaft direkt die Führung zu übernehmen. Ein bisschen mehr hatte ich mir da allerdings schon von ihm erhofft. Oder liegt es unter anderem auch daran, dass Dutt ihn falsch, also zu defensiv, aufstellt?


Alter: 23
Position: Innenverteidigung
Einsätze für Werder diese Saison: 19 Spiele (4 gelbe Karten)
Kicker-Note: 3,76
Who Scored Note: 6,83

Gemeinsam mit Eljero Elia ist Luca Caldirola der einzige Spieler, der alle 19 Spiele dieser Saison mitgemacht hat. Nur einmal wurde der Italiener ausgewechselt, in der 84. Minute im Hinspiel gegen Augsburg. Auch wenn Bremen mittlerweile die drittmeisten Gegentore der Bundesliga angehäuft hat, ist Caldirola sicher der bislang beste Neuzugang von Eichin. Der Italienische Linksfuß hat ein gutes Stellungsspiel und mit 62% gute Zweikampfwerte.

Ausbaufähig ist sicher noch seine Spieleröffnung. Auf Werder.de hieß es anlässlich seiner Verpflichtung, dass gerade diese Spieleröffnung eine seiner Stärken ist. Dies muss sich sicher noch zeigen, aber Caldirola ist ja noch jung. Wenn man ihm auf Facebook oder Twitter folgt, bekommt man den Eindruck, dass Caldirola sich stark mit seinem Verein identifiziert. Für mich kommt er dort sehr sympathisch rüber, sicher auch ein wichtiger Punkt in Zeiten, in denen Eichin immer stark den Charakter der Spieler als Kriterium für eine Neuverpflichtung hervorhebt.


Alter: 24 Jahre
Position: Sturm
Einsätze für Werder diese Saison: 9 Spiele (1 Tor, 1 Assist, 2 gelbe Karten, 1 rote Karte)
Kicker-Note: 4,63
Who Scored Note: 6,75

Di Santo stieß relativ spät zu Werder und hatte einen denkbar schlechten Start: Bei seinem ersten Spiel von Beginn an holte er sich eine rote Karte ab und wurde erstmal für drei Spiele gesperrt. Der Argentinier mit italienischem Pass spielte dreimal als Mittelstürmer und lief die restlichen Spiele als Flügelstürmer auf. Und genau da ist wohl auch der Grund dafür zu suchen, dass er bislang noch nicht durchstarten konnte.

Sein bestes Spiel bislang machte Di Santo im Spiel gegen Mainz, direkt nach Ende seiner Rotsperre: ein Tor, ein Assist, sechs Torschüsse, 41 Ballkontakte und 69% Passquote. In diesem Spiel startete er als Mittelstürmer. Wenn der Argentinier auf den Flügeln aufläuft, ist er zumindest immer sehr engagiert, arbeitet meist auch recht gut nach hinten mit, offensiv ist er jedoch wenig durchschlagskräftig. Es wäre interessant zu sehen, wie er sich entwickelt, könnte er mal über einen längeren Zeitraum auf seiner angestammten Position im Sturmzentrum spielen. Es sieht jedoch derzeit so aus, als ob Petersen langfristig ihm vorgezogen wird.

Eichin erhoffte sich von ihm zu Beginn seiner Zeit bei uns, dass er ähnlich durchstarten könne wie in der letzten Saison Kevin De Bruyne. Davon ist Di Santo noch weit entfernt und es ist leider nicht zu erwarten, dass dies in dieser Saison noch passieren wird.

 

Am Samstag wird dann der fünfte Neuzugang dieser Saison höchstwahrscheinlich sein Debüt feiern. Ich bin sehr gespannt auf Ludovic Obraniak.

gar nichtnicht so gutdurchschnittlichguthervorragend (Stimmen: 0)
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8 Kommentare »

  • Stephen sagt:

    Schöner Artikel, sehe ich auch so. Bei Makiadi bin ich mir nicht sicher, ob er auf der Doppelsechs richtig aufgehoben ist. Ich hatte das Gefühl, dass er in den Spielen mit Raute auf den Halbpositionen wesentlich auffälliger spielte und bei Freiburg war in meinen Augen auch eher ein Box-to-box-Spieler, der auch deutlich mehr nach vorne ging. Auf der Sechs gehen diese Qualitäten leider verloren und er tut sich dabei schwer, dem Spiel die nötige Struktur zu geben. Ich war (wie Du ja auch) daher einigermaßen überrascht, dass Makiadi gegen Augsburg wieder in die Startelf zurückkehrte. Irgendwas scheint Dutt ja in ihm zu sehen, was ihm aktuell eine Startelf-Garantie gibt.

    Garcia sehe ich auch so. Bei ihm liegen Freude und Frust ganz dicht beeinander. Er ist ja auch nicht einmal ein wirklich brutaler Spieler, sondern oft einfach übermotiviert. Ich hoffe ebenfalls, dass er das mit zunehmendem Saisonverlauf auch besser in den Griff bekommt.

    Di Santo ist irgendwie noch kaum zu bewerten. Erst die Sperre, dann auch oft verletzt und zuletzt oft auf dem Flügel eingesetzt, konnte er sich noch nicht wirklich in den Vordergrund spielen. Vielleicht bewegt Obraniak ja Dutt dazu, Di Santo auch mal als Spitze einzusetzen.

    Caldirola ist (trotz der eher schwachen WhoScored-Zahlen) für mich bisher der Top-Neuzugang. Spielt oft unauffällig, aber clever. Er hatte auch wenig Anpassungs-Schwierigkeiten.

    Ich bin wirklich gespannt auf Obraniak, für manche hat er ja schon so eine Art Erlöser-Status, was mir reichlich übertrieben scheint. Ja, zusammen mit Hunt könnte er dem Spiel nach vorne deutlich mehr Struktur geben, aber was hinter den Offensiven passiert, ist aktuell ja eine deutlich größere Baustelle.

  • Lars (Autor) sagt:

    Caldirolas Bewertung hat mich auch verwundert, vor allem bei Who Scored. Da fließen ja nur „harte Fakten“ in die Note mit ein, wenn ich es richtig verstehe.

    Beim Kicker sind auch einige Spieler vor ihm, unter anderem auch Prödl. Insgesamt würde ich hingegen Caldirola schon vor dem Österreicher sehen. Spielt allerdings auch weniger auffällig, wie Du auch sagst.

  • spyri sagt:

    Caldirola sehe ich ähnlich positiv. Wenn man jemanden verpflichten wollte, der eine solche Leistung garantieren würde, müsste man wohl schon deutlich mehr Geld in die Hand nehmen als Werder gezahlt hat. Man könnte fast überlegen, ob er im Schnitt nicht sogar besser als Sokratis spielt, weniger positive Ausschläge, aber eben auch weniger negative.
    Makiadi finde ich aus mehrerlei Gründen arg enttäuschend. Er bringt zum Einen nicht die erhoffte Leistung, viel gewichtiger finde ich aber seine unantastbar scheinende Stellung. Er blockiert schlicht unabhängig von seiner Leistungsfähigkeit einen Kaderplatz und gefährdet so imho die Teamchemie. Gegen Ausgburg hätte ohne Trainerbonus doch sicher Bargfrede gespielt. Ich erinnere mich an ein Spiel aus der Hinrunde, wo es Iggy gewesen wäre. Eine solch herausgehobene Position zu bekleiden, dann aber nicht entsprechend Leistung bringen zu können, ist ihm selbst nicht vorzuwerfen, aber mMn sehr ungünstig. Für das Team als Ganzes und auch für Makiadi selbst, der sicher bei einem eventuellen Trainerwechsel einen entsprechenden Ansehensverlust erfahren wird, und dann sind 3 Mio € in den Sand gesetzt. Insgesamt doof gelaufen, bisher.
    Die Einschätzungen zu Garcia und di Santo teile ich, da wird man abwarten müssen, wie sie sich entwickeln, für di Santo erhoffe ich mir eine faire Chance als Mittelstürmer.

  • Lars (Autor) sagt:

    Danke für die Ergänzung zu Makiadi. Ich denke auch, dass es für die Stimmung im Team nicht gerade förderlich ist, wenn ein Spieler so offensichtlich immer aufgestellt wird, egal was passiert. Womit ich nicht sagen will, dass Makiadi überhaupt nie mehr spielen sollte. Ich denke, er spielt eher, ähnlich wie Di Santo, nicht auf der für ihn idealen Position.

  • #Link11: Wieso? | Fokus Fussball sagt:

    […] der zwei Spiele aussetzten und sein Temperament in Griff bekommen muss. Letzteres schreibt der Werderblog, der sich die durchwachsene Bilanz der Neuzugänge der Saison 2013/2014 angeschaut […]

  • Tobias (Meine Saison) sagt:

    Bei den meisten Einschätzungen gehe ich so mit.

    Caldirola gefällt mir sehr gut, gerade weil er so unauffällig ist. Er ergänzt sich mit Prödl mMn auch besser als Sokratis (wobei Prödl letzte Saison auch einfach individuell grottig war). Ich mag ja solche Verteidiger, die im Spiel nicht groß rausstechen, sich aber mit der Zeit richtig toll entwickeln, ohne dass es jemand merkt. Da ist Caldirola auf einem guten Weg und er ist für mich einer der wenigen unserer Spieler, denen ich zutraue, in den nächsten 1-2 Jahren in der BL deutlich überdurchschnittlich zu sein.

    Garcia sehe ich trotz seiner Aussetzer noch positiv. Wenn er die abstellt, ist er ein (für unsere Verhältnisse) richtig guter Linksverteidiger. Hat meinem Eindruck nach inzwischen auch mehr Balance in seinem Spiel als am Anfang. Finde es nach wie vor komisch, dass er oft relativ weit im Zentrum in Zweikämpfe geht, teilweise direkt vor Caldirola. Etwas unorhtodox, klappt aber häufig gut.

    Makiadi ist irgendwie symptomatisch für Dutts Probleme. Nach Fritz der zweite Führungsspieler, der seinen Platz durch Leistung nicht wirklich rechtfertigt. Finde auch nicht, dass er nicht auf der richtigen Position spielt (vom Saisonbeginn mal abgesehen). In Freiburg hat er letzte Saison auf genau der gleichen Position gespielt, allerdings vor/neben einem richtig starken Julian Schuster. Kroos hat schon gute Ansätze, aber man merkt halt auch, dass er noch kein überdurchschnittlicher Sechser ist und er hat große Leistungsschwankungen. Dadurch hat Makiadi eine zu große Bedeutung für Werders Spiel. Er ist ein Box-to-Box Spieler, wie Stephen schreibt, aber niemand, der Struktur ins Spiel bringt. Das sieht man schon allein daran, wie viel schlechter sein Passspiel in dieser Saison ist. Hinter ihm ist der Aufbau schwach und vor ihm gibt es kaum Struktur im Spiel. Da kann er kaum welche seiner Qualitäten einbringen. Für mich wirft das vor allem die Frage auf, warum man sich im Sommer wieder mal nicht nachhaltig um einen Sechser bemüht hat, der den Spielaufbau von hinten lenken kann. Schuster haben sie nicht bekommen, aber was wäre z.B. mit Baier gewesen? Das Argument, dass sie keine Talente blockieren wollen, kann hier ja nicht gelten. Sonst hätte man Trybull nicht gehen lassen. Alle Hoffnung auf Kroos zu setzen ist doch etwas leichtsinnig. Für Makiadis Position sehe ich mit Bargfrede, Iggy und Junuzovic dagegen eigentlich genügend Alternativen.

    Di Santo ist bislang auch eine Enttäuschung. Bei seiner Verpflichtung dachte ich, dass er unser Zielstürmer werden soll. Endlich jemand, der flache wie hohe Bälle in die Spitze verarbeiten kann. Stattdessen dieses blöde Foul und nun versauert er auf der Außenbahn. Petersen ist ein toller Typ, hängt sich rein und identifiziert sich mit dem Verein, aber ihm fehlt einfach vieles, was ein guter Stürmer heute haben sollte: Ballbehauptung mit dem Rücken zum Tor, Übersicht, intelligente Laufwege. Gerade wenn man mit langen Bällen spielt, braucht man doch jemanden, der damit was anfangen kann. In Augsburg springt Petersen gleich in der 1. Minute unbedrängt einen Meter unter einem hohen Ball hindurch. Dutt schien das Anfang der Saison noch ähnlich zu sehen und ließ Petersen auf dem Flügel spielen, weil er „seine Stärken nicht mit dem Rücken zum Tor hat“. Warum spielt dann nicht Di Santo in der Spitze? Wenn er das auch nicht besser kann, warum haben wir ihn dann geholt?

  • Lars (Autor) sagt:

    Du schreibst, dass Makiadi niemand ist, „der Struktur ins Spiel bringt.“ Wenn ich mir angucke, was Eichin und andere über ihn bei der Verpflichtung gesagt haben, dann habe ich allerdings das Gefühl, dass Werder sich genau das von ihm erhofft hatte. Und dann stellt sich wiederum die Frage, warum Dutt, vor allem, ihn so falsch einschätzen? Oder ist es einfach nur eine längere Formkrise?
    Interessant fand ich auch die Aussagen von Freiburg zu diesem Wechsel, hatte ich damals im Sommer gar nicht mitbekommen, wie kritisch der Sportclub das kommentiert hat.

    Und zu Di Santo fällt mir auch nicht mehr viel ein. Petersen hat ja nun wirklich bei weitem nicht die Leistung gezeigt im Sturmzentrum, die es rechtfertigen würde, dass er Di Santo dort dauerhaft vorgezogen würde. Und auch bei Di Santo war es interessant, nochmal zu lesen, was die Medien so rund um seine Verpflichtung geschrieben haben. Galt als größtes Talent in Argentinien usw.

    Insgesamt ist die Bilanz der Neuzugänge ja noch, gelinde gesagt, ausbaufähig.

  • Tobias (MeineSaison) sagt:

    Jeder Argentinier galt mal als das größte Talent in Argentinien oder zumindest der neue Maradona. Das hat Tradition.

    Ich weiß nicht, ob Dutt Makiadi falsch eingeschätzt hat, das kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, denn er hat ihn ja in Freiburg erst vom Stürmer zu diesem Box-to-Box Spieler gemacht. Ich glaube eher, dass Dutt neben dem unerfahrenen Kroos noch einen erfahrenen Spieler auf der Sechs haben wollte. Und ich sehe nach wie vor nicht, warum der offensive Teil einer Doppelsechs die falsche Position für ihn sein sollte. Dann hätte Streich ihn auch falsch eingesetzt. Denke es ist eine Mischung aus Formkrise und den oben beschriebenen fehlenden Spielstrukturen. Wobei ich Makiadi jetzt auch allgemein nicht für einen Überflieger halte, aber schon für deutlich besser als über weite Strecken seiner bisherigen Zeit bei uns.

    Zur Bilanz: Im Vergleich zu den letzten Jahren finde ich die Bilanz gar nicht so schlecht, jedenfalls wenn man Preis/Leistung berücksichtigt. Zumindest sind diesmal keine Verpflichtungen dabei, die überhaupt keine Rolle im Team spielen. Caldirola, Garcia und Makiadi sind Stammspieler und Di Santo kommt auch meistens zum Einsatz.

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