Gegen Hannover

Lars 1. Februar 2013 Ein Kommentar Drucken

Acht Gegentore in zwei Spielen, null Punkte, die alten Probleme in der Defensive, Fehlpässe en Masse im Spielaufbau, welche die Defensivprobleme erst bewirkten, Platzverweise, Patzer von Schiedsrichtern. Und in den Medien reden die Beteiligten immer noch von den internationalen Zielen. Oder werden zumindest danach gefragt…alleine die Vorstellung, auf eine solche Frage derzeit ernsthaft zu antworten, ist lächerlich. Und sie reden davon, dass die Mannschaft eigentlich viel besser ist, als es die derzeitige Leistung und der Tabellenplatz vermuten lassen. Eher so, wie sie es in der besten Vorbereitung aller Zeiten gezeigt haben.

Irgendwie kann man sich da gut hineinsteigern und es erinnert alles fatal an so einige Rückrunden, die wir in den letzten Jahren erleiden durften. Und derzeit bleibt mir wenig , dass sich daran etwas ändern könnte. Vor allem die Wortwahl bei den Verantwortlichen nach dem Spiel gegen Hamburg hat mich erstaunt. Und dann wieder doch nicht.

Natürlich ist ein 2:3 auswärts in gewisser Weise eine Steigerung zu einem 0:5 zu Hause. Ich persönlich fand das Spiel gegen den HSV allerdings noch ein wenig ernüchternder als den Auftakt in die Rückrunde. Denn wir hatten eigentlich nur Glück, gegen eine Mannschaft zu spielen, die uns in Leistung und Qualität doch recht nahe kam. Wenn wir wieder gegen eine Mannschaft wie den BVB gespielt hätten, wäre es mit Sicherheit anders ausgegangen.

Direkt nach dem Spiel am Sonntag hatte ich wie so viele andere, die ihre Meinung ins Internet schreiben, auch kaum noch Hoffnung, dass nochmal die Wende zum Guten hinbekommt. Wo soll auch die Hoffnung auf eine herkommen? Und nichts anderes brauchen wir, wollen wirklich nochmal nach oben kommen. Zwar sind die ganzen Mannschaften zwischen Platz fünf und 15 immer noch recht eng beisammen, aber es sind eben auch zehn andere Mannschaften, mit denen wir konkurrieren. Und mindestens vier machen derzeit viel mehr aus ihren bescheideneren Möglichkeiten als Werder.

Wie gesagt, die Hoffnung in unseren Trainer war gering. Und so richtig geändert hat sich das nicht. Allerdings ist da bei mir auch wieder diese typische Werderaner Nüchternheit. Als ich die Aussagen von Schaaf bei der gestrigen Pressekonferenz las, ertappte ich mich beim ständigen Mitnicken. Ja, die Ergebnisse müssen besser werden. Ja, der Erfolg ist wichtig. Ja, unser Aufwand ist groß. Jaja…

Ich hoffe sehr, dass die Ansprache an die Mannschaft anders ist.

Heute also gegen Hannover. Ein direkter Konkurrent im grauen Mittelfeld, der in den letzten Jahren regelmäßig mehr aus seinen bescheideneren Möglichkeiten gemacht hat. Es zählt nur ein Sieg, nicht unbedingt wegen irgendwelcher Ambitionen in Richtung Platz Sechs. Wir brauchen den Sieg, weil ich ansonsten die Sorge habe, dass die Dinge in der Rückrunde ihren negativen Lauf nehmen. Mein Gott, ich rede schon so wie unser Trainer…

Wie auch immer: Auf geht’s Werder!

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