Gegen Wolfsburg

Lars 23. November 2012 Keine Kommentare Drucken

Genau. Es geht an diesem Wochenende gegen die Mannschaft des VfL Wolfsburg und nicht gegen deren neuen Manager. Da stimme ich mit unserem Trainer überein. Trotzdem ist dieses Spiel aufgrund des Wechselgehampels der letzten Woche natürlich etwas Besonderes. Auch wenn ich mich vom Geschreibe einiger Medien nicht aufputschen lassen möchte, würde ich doch ein wenig Genugtuung verspüren, wenn Werder es schaffte, drei Punkte mitzunehmen.

Ich möchte gar nicht mehr so viel zu Allofs sagen, Stephen hat dazu gestern nochmal einen guten Beitrag geschrieben. Es wäre jedoch schön, wenn seine alte Mannschaft, die ja noch hauptsächlich sein Werk ist, Allofs zeigte, dass er etwas Spannendes und Vielversprechendes hinter sich gelassen hat, um dem gelangweilten Ruf des schnöden Mammons zu frönen.

Soweit ich weiß, kann Schaaf, der ja eh nicht gerade als Routierer bekannt ist, bis auf Lukimya auf die selbe Mannschaft der letzten Wochen zurückgreifen. Und Prödl ist ja nun auch nicht gerade eine Verlegenheitslösung. Fritz ist wieder da, ich denke aber nicht, dass er schon spielen wird. Und es hat ja auch ohne ihn ganz gut geklappt. Ich könnte mir vorstellen, dass Junuzovic recht unangenehm für wird und wie man gegen spielt, sollte Schaaf ja auch wissen. Ich lasse dann mal außen vor, dass Allofs natürlich auch die intimsten Geheimnisse der Werder-Mannschaft kennt und den Wolfsburger Spielern verraten kann, wie man es schafft, dass De Bruyne und Hunt den Ball immer zum Gegner spielen oder dass Mielitz bei Freistößen von oder Diego in die andere Richtung springt…

Ich weiß dennoch nicht so genau, warum, aber ich gucke irgendwie mit Vorfreude auf dieses Spiel. Und rede mir immer wieder ein, was für ein erfolgreiches Abschneiden sprechen könnte: Wolfsburg ist diese Saison bislang vor Fürth die zweitschlechteste Heimmannschaft. Und die Bilanz von Bremen in Wolfsburg ist positiv mit sechs Siegen, vier Unentschieden und fünf Niederlagen. Hinzu kommt, dass die Bremer Mannschaft stabiler wirkt und die letzten Spiele überzeugt hat. Und Wolfsburg ist nicht Schalke.

Natürlich haben auch die Skeptiker Ihre Argumente: Die schlechte bisherige Bilanz des VW-Clubs ist das Vermächtnis von Magath. Unter Köstner hat Wolfsburg drei Siege in vier Spielen geschafft, davon zwei Heimsiege. Diego macht einen auf Ailton und blüht nach Weggang von Quälix auf. Und die Auswärtsbilanz von Bremen ist nun auch nicht wirklich zum Fürchten.

Wie auch immer: Wichtig ist, dass die Mannschaft umsetzt, was der Trainerstab vorher mit ihr bespricht und dass sie auf dem Platz positive Dinge anbietet. Oder so.

Auf geht’s Werder!

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