Blick zurück auf Düsseldorf

Lars 16. November 2012 Keine Kommentare Drucken

Endlich wieder Fußball. Endlich keine quälenden Personaldiskussionen mehr. Natürlich ist das Thema Manager und Geschäftsführer noch sehr wichtig. Allerdings läuft die Suche derzeit erfreulich ruhig ab und die Mannschaft kann sich hoffentlich voll und ganz auf das Spiel am Sonntag konzentrieren.

Gegen Schalke hat die Mannschaft mal wieder nicht enttäuscht, teilweise sogar überzeugt, und trotzdem nicht gewonnen.

Was mir vor allem gefallen hat gegen Schalke, war die sehr gute Einstellung auf den Gegner, zumindest die ersten 60 Minuten. Die defensive Einstellung hat sehr gut gepasst, vor allem Arnautovics Spiel nach hinten, aber auch insgesamt das Verhalten der Offensivabteilung. Hier zeigt sich dann auch eine der Stärken von Petersen. Sein Verhalten beim Ballbesitz des Gegners ist stark und hier hat er auch Vorteile gegenüber seinen Konkurrenten im Sturm.

Im gleichen Maße, wie unsere Konzentration dann allerdings nachließ (ich schreibe bewusst „unsere“, weil es mir beim Zugucken irgendwie ähnlich erging), wurde Schalke stärker, auch durch gute Einwechslungen, und konnte das Ergebnis drehen. Dann in der Schlussphase auf kompromisslose Offensive umzuschalten, war trotz offensiver Einwechslungen nicht mehr möglich.

Auf die Schiedsrichterleistung gehe ich dann besser nicht mehr ein. Man sehe sich nur dessen Bewertung im Kicker an.

Das Spiel hat mal wieder gezeigt, wie auch schon die Spiele gegen Dortmund und die Bayern, dass uns gegen die großen Mannschaften noch etwas fehlt. Aber eben auch nicht viel.

Und nun geht es gegen den Aufsteiger Düsseldorf, der nach traumhaften Start recht hart gelandet ist: seit sechs Ligaspielen nicht gewonnen und in der Zeit 18 Gegentore bekommen und daher folgerichtig am Abstiegsplatz kratzend.

Auch unsere Statistik sieht ganz gut aus gegen sie und ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass unsere Spieler uns allen zeigen wollen, dass der Weggang von Allofs sie eher beflügelt denn verunsichert.

Und ein Sieg wäre dann doch einigermaßen wichtig: Zwischen Düsseldorf und Werder liegen zwar fünf Plätze, aber nur drei Punkte.

In diesem Sinne: Endlich wieder Fußball. Auf geht’s Werder.

gar nichtnicht so gutdurchschnittlichguthervorragend (Stimmen: 0)
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