Sechs Jahre

Lars 22. Oktober 2010 4 Kommentare Drucken

So lange ist es doch tatsächlich her, dass Werder zum letzten Mal in Mönchengladbach gewonnen hat. Vier Niederlagen und ein Unentschieden gab es in den letzten Jahren, da kann man ja fast schon von einem Angstgegner sprechen.

Aber zunächst noch einmal zur Champions League von Mittwoch. Das Spiel war doch recht holprig, was nur bedingt am selbigen Stream lag, den ich ertragen musste. Die erste Halbzeit kann man wohl vollständig vernachlässigen, bis auf Wieses Verletzung natürlich und dem anschließenden nervösen Beginn von Mielitz; in der zweiten Hälfte allerdings hat er das dann durch die grandiose Tat gegen Janssen wieder mehr als wettgemacht.

In die zweite Hälfte fand Werder dann sehr viel besser ins Spiel und setzte Twente von Anfang an unter Druck, noch mehr dann, als Arnautovic gegen seinen Ex-Club randurfte. Nachdem dieser eine Großchance zunächst verstolperte, mache er dann gottseidank noch den Ausgleich nach dem Abseitstor der Holländer.

Und was bleibt? In unserer derzeitigen Verfassung beim holländischen Meister ein 1:1 zu holen, ist wohl ganz gut. Und dennoch war mehr drin. Die zweite Halbzeit zumindest waren wir die aktivere und bessere Mannschaft und Twente hat viel von dem, was ihnen vor dem Spiel nachgesagt wurde, nicht gezeigt. Jetzt müssen wir also doch rechnen. Werder gewinnt gegen Twente und Tottenham und Tottenham verliert gegen Inter am nächsten Spieltag und dann haben wir es doch, oder? Sollte doch kein Problem sein…

Oder hab ich sonst etwas Wichtiges vor dem holprigen Bildschirm verpasst…?

Und nun also gegen den Angstgegner, gegen die einzige Mannschaft, die in dieser Saison mehr Gegentore kassiert hat als wir, die seit sechs Spielen ohne Sieg ist und die gegen Leverkusen mit 6:3 gewann. Konstanz sieht anders aus, allerdings ist Werder damit derzeit auch nicht gerade gesegnet.

Bis auf Wiese sieht unsere Personalsituation eigentlich sehr gut aus (etwas was man von den Gladbachern nicht wirklich sagen kann). Prödl ist natürlich kein Naldo, allerdings ist unsere Innenverteidung derzeit nicht wirklich ein Problem. Ich wüsste eigentlich nicht, warum Schaaf nicht wieder die Twente-Formation aufs Feld schicken sollte:

Mielitz

Fritz – Mertesacker – Prödl – Pasanen

Frings – Wesley

Hunt – Marin

Pizarro – Almeida

Oder was meint Ihr?

Wie auch immer die Aufstellung sein sollte, es muss ein Sieg her morgen, schon alleine weil dann unser Oktober weiter ohne Niederlage bleibt. Obwohl: Wenn mir jemand verspricht, dass wir den Oktober wirklich komplett ohne Niederlage überstehen werden, könnte ich auch mit einem Unentschieden morgen leben…

gar nichtnicht so gutdurchschnittlichguthervorragend (Stimmen: 0)
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4 Kommentare »

  • Tobias (MeineSaison) sagt:

    Ich glaube auch, dass Marin zurück ins Team rückt, aber ob die Formation so bestehen bleibt? Das war ja schon eher untypisch für Schaaf und eigentlich möchte ich Pizarro auch nicht dauerhaft im Mittelfeld sehen. Gerade wenn wir mit nur einer Spitze spielen, würde ich lieber ihn als Almeida dort sehen. Ich hoffe jedenfalls, dass Schaaf das Experiment „Raute mit Marin“ endlich aufgegeben hat und ihn entweder auf links oder als hängende Spitze spielen lässt.

    Meine Alternative wäre:

    Mielitz
    Fritz, Merte, Prödl, Pasanen
    Bargfrede, Frings
    Wesley, Hunt, Marin
    Pizarro

  • borttronic sagt:

    Gefällt mir beides gut, ich würde aber lieber die Almeida-Variante sehen. Habe für heute ein gutes Gefühl. Erst mal gleich nach MG-City ins Möbelhaus fahren und danach trotzdem auf die Couch.

  • Lars sagt:

    Ja, ich möchte Almeida auch sehr gerne sehen. Und heute müssen auf jeden Fall Tore geschossen werden. Gladbach schießt im Schnitt ja zwei gegen uns…

  • Lars sagt:

    Ok, wir lagen beide daneben. Aber wer konnte auch ahnen, dass Silvestre zurück in die Startelf kommt…

    Wie auch immer: Auf geht’s Werder!

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