Stopp die Abzocke

Patrick 3. Februar 2010 5 Kommentare Drucken

Ich gebe es zu, es war meine Schuld. Ich habe das Spiel gegen Mainz 05 gedanklich gegen Ende April eingeordnet und daher keine Tickets im Vorverkauf geordert.
Für mich vor allem deswegen so unglaublich ärgerlich, da ich aus Mainz komme und das Spiel unbedingt sehen möchte.
Was dürften denn meine begehrten Stehplatzkarten im Gästeblock gekostet haben? 20€?
Da sollte sich doch was im Internet finden, sollte…

Prinzipiell ist das Angebot auch absolut vorhanden. Gästeblock überhaupt kein Thema. Sitzen ginge zur Not ja auch noch, nach einiger Zeit der Suche hatte ich die Schnauze gestrichen voll:
Der Preisrahmen geht von 59€ bis 169€ PRO Karte!
Damit muss Schluss sein, es kann nicht angehen das einige gewerbliche Anbieter hier als Abzocker auftuen und die Fans dafür Bluten müssen. Da brauche ich doch nur an einer Hand abzählen, dass die meisten dieser Karten nur aus dem Grunde des Wiederverkaufes bestellt wurden!

Diese Abzocke muss aufhören, ich kann mir nicht Vorstellen, dass die DFL dem nichts entgegenzusetzen hat.

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5 Kommentare »

  • Schwalbenkönig sagt:

    Ich weiß ja nicht, wo du da genau gesucht hast, aber bei viagogo gibt es z.B. 2 Stehplatzkarten für zusammen 52 €.

  • Joe sagt:

    Recht haste!

    Lösungsvorschlag:

    Dann bezahle ich lieber 1-2 Euro so pro Karte mehr, die Karten werden aber personalisiert, wenn ich dann die Karten nicht einlösen kann, weil ich keine Zeit habe gebe ich die Karten an den Vorverkaufstellen zurück, bekomme mein Geld wieder und die Karte geht wieder in den normalen Verkauf.

    Oder die andere Methode:

    Kurz nach Spielbeginn oder kurz vorher von den Schwarzhändlern die Karte kaufen dann ja fast zu Originalpreis oder, wenn er seine Felle davonschwimmen sieht für weniger. Hat bei mir schon ein mal so geklappt.

    MfG vautahl

  • Ulfert sagt:

    Full Ack!

    Ich weiß aus dem Kartenshop dass es Leute mit bis zu 40 Dauerkarten gibt/gab (ist ca 3 Jahre her dass ich das mal gefragt habe). Damals wie heute gilt: Sowas ist absolut unanständig. Es gibt doch so einfache Lösungen. Dortmund hatte lange (ist ca 7 Jahre alt die Info) Plastikkarten als Dauerkarte, da wurden dann bei Heimspielen Ecken raus geknipst. Eine unelektronische und trotzdem (oder gerade deswegen) sichere Lösung, die den Verkauf einzelner Spiele unmöglich macht. Die können ja auch durchaus übertragbar sein, einem Bekannten/Familienmitglied würde man diese Karte natürlich auch mal ausleihen. Meiner Schwester würde ich aber nicht 40€ für das Bayern-Spiel abnehmen. Der Zusatzaufwand für Stadion und Ordner geht gegen 0 – Ein Knipsgerät für jeden, eine Schulung wie mans benutzt und feddisch. Soo teuer kann so eine Plastikkarte ja auch nicht sein, ich würde DAFÜR auch 3€ mehr bezahlen.

    Bei frei verkäuflichen Karten würde ich auch das Prinzip aus der Europaliga vorschlagen: Auf allen meinen Karten steht mein Name, und wenn ich die über ebay verkaufen würde könnte man mich damit leicht ran kriegen. Warum nicht auch bei der BuLi? Warum dürfen vor dem Stadion immer die gleichen Verdächtigen ihre Karten verticken, kann man das nicht unterbinden? Polizei wäre ja genug vor Ort… dann haben die in Bremen auch mal was zu tun ;)

    Andererseits habe ich mal per mail ein paar besonders dreiste ebay-auktionen an werder-online weitergeleitet, da kam als Antwort: „Wenn es mehr Fans wie sie geben würde, hätten wir das Problem nicht.“ Also, wehrt euch gegen die Abzocke und schickt Werder die Links zu den Auktionen! Wenn ihr Karten auf dem Schwarzmarkt kauft, gebt sie hinterher mit dem Preis den ihr bezahlt habt bei Werder ab! Soweit ich weiß gibts dafür Kartensperren, das trifft dann mal die Richtigen.

  • Claas | Werder Fan sagt:

    Das ist schon echt hart mit den „inoffiziellen“ Kartenpreisen. Aber was soll man als Fan machen, wenn man kein Ticket auf normalem Weg ergattern konnte?

    Die vorgeschlagene Methode von Joe finde ich gut. Man sollte es evtl. noch elektronisch erweitern und zwar so, dass z. B. alle (Dauer-)Kartenbesitzer automatisch eine Erstattung auf ein virtuelles Werderkonto erhalten, wenn sie bis xx Minuten vor Anpfiff nicht im Stadion sind und die Karte dann zurück in den Verkauf wandert. Verspätet sich ein Besucher, könnte er via SMS das Ticket blocken, bis er eingetroffen ist.
    Das wäre Fanfreundlich und würde den Schwarzmarkt vorm Stadion eindämmen, weil potentielle Käufer auf die Rückläufer warten und nicht mehr auf die Pappschildträger angewiesen wären.

  • Ulfert sagt:

    Das mit den personalisierten Karten ist quatsch – wenn ich beim Kauf für eine Gruppe schon 5 Namen angeben müsste wäre das ja schon Bürokratie pur, aber dann auch noch per SMS die Karten blocken, oder die gehen in den freien Verkauf? Tschuldigung, aber wie soll dann der Kontrolleur in der Ostkurve wissen dass die Karte grade ungültig wurde? Und wie soll der Schaffner im VBN-Netz das wissen? Oder sollen die alle an ein großes „Werder Bremen Ticket Netzwerk“ angeschlossen werden? Was für ein Datenmüll, ganz zu schweigen vom Chaos und dem Gemaule wenn es mal nicht funktioniert. Da braucht ja nur mal ne Muffe in der Nähe vom Zentralserver durch zu brennen und schon kommen 40K Leute nicht ins Stadion. Na prima.

    Entscheidend ist, die Quelle auszutrocknen. Solche Leute dürfen einfach keine Karten mehr bekommen. Dafür muss ein Bewusstsein geschaffen werden dass nicht der Käufer bestraft wird durch die Verfolgung, sondern nur der Verkäufer. Dann sind auch mehr Leute dazu bereit Schwarzmarkthändler anzuzeigen.

    Das Argument „Ich als Gelegenheitsbesucher komme anders ja nicht an Karten“ ist ebenso quatsch – wenn sich der Massenkauf und der Wiederverkauf nicht lohnt gibt es mehr Restkarten an den Kassen oder mehr Karten zum OP auf der Kartenbörse. Wer aber 5 Minuten vor dem Bayern-Spiel noch versucht eine Karte zu bekommen hat den Schuss lange vor dem Schwarzmarkt schon nicht gehört. Natürlich versteh ich dass man dort Karten kauft, lieber teuer als garnicht. Dann sollte man aber auf der anderen Seite auch hinterher die Karte bei Werder abgeben mit dem Preis, damit das nächste Mal eine mehr im freien Verkauf ist.

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