Robert Enke

Lars 11. November 2009 46 Kommentare Drucken

Das war eine sehr traurige Nachricht gestern. Mein Beileid seiner Familie und seinen Freunden.

Und ebenso auch ein mitfühlender Gedanke an den Zugführer und die Rettungskräfte vor Ort.

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46 Kommentare »

  • Myself sagt:

    Schön, dass sich nicht jeder Blogger zu wilden Spekulationen hinreißen lässt. Die großen Nachrichtenportale und n-tv/n24 haben gestern gegen 20:30Uhr harten Würgreiz ausgelöst. Danke

  • Lars (Autor) sagt:

    Ich hab auch ein paar dieser Spekulationen gelesen.War ja klar, ein gefundenes Fressen für solche Menschen. es wird wohl noch schlimmer werden. Und mehr als eine Rüge vom Presserat kommt dann eh nicht bei rum.

    Als ob das Geschehene als solches nicht schlimm genug wäre.

  • Joern sagt:

    Diesem zweizeiligen Beitrag ist nichts hinzuzufügen.
    Mein Beileid gilt der Familie und dem Lokführer wünsche ich, dass er das schreckliche Erlebnis verkraften wird/kann.

  • vicco47 sagt:

    Mein Beileid an Familie Enke.
    Fussball-Deutschland verliert einen menschlich korrekten Typen,den das
    Schicksal hart gebeutelt hat.
    Gerne mochte ich seine unaufgeregte Art zu spielen und seine vernünftigen Interwiews.

  • Nerd72 sagt:

    Trotz aller konkurrenz…unser Mitgefühl gilt den Angehörigen und dem Zugführer.
    An den Spekulationen sollte man sich nicht beteiligen…
    -You`ll never walk alone, Robert-

  • Conti sagt:

    Beileid an die Familie. Bin heut morgen fast vom Stuhl gekippt, als ich es im Radio gehört hab.

  • patrick sagt:

    ich bin traurig, denn diese ganze enke vs. wiese geschichte für die nummer 1 im dfb dress ist im nachhinein so unwichtig.

    aber wieso lieber robert, tust du das den zugführern an?

  • Martin sagt:

    Mein tiefes Mitgefühl an seine Familie.

    Robert vielen Dank für deine couragiertes Auftreten auf dem Platz und drum herum. Mögest Du in Frieden ruhen.

  • A&Y sagt:

    Unglaublich was dort gestern passiert ist. Unser Beileid gilt seiner Frau und der Familie. Die passenden Worte in dieser schweren Zeit zu finden ist unmöglich. Ein kleiner trost ist, das er, nun vereint mit seiner kleinen Lara, auf unsere kleine unbedeutende Welt, herab schaut.

    R.I.P

    Robert, die Nummer 1…

  • Stephen sagt:

    Rest in Peace, Robert. Mehr kann man da nicht sagen.

  • Synthese sagt:

    Ich denke Robert hatte einfach durch seine Verletzung lezter Zeit wahrscheinlich zuviel Zeit zum Nachdenken , und seine Gedanken haben ihn leider zu diesem Weg geführt, ich selbst kenne Depressionen und kann ihn teilweise verstehen ,doch dieser Weg ist nicht der richtige , aber ohne Hilfe von Proffesionellen leuten ist es schwer seine Gedanken unter Kontrolle zu kriegen und damit umzugehen , schade das es nicht aufgefallen ist wie krank er wirklich war, nun ist es zu spät , schade , du warst ein fairer Sportmann zu denen viele Aufgeschaut haben Ruhe in Frieden

  • Markus sagt:

    Ich als werder fan habe enke trotzdem gemocht. er war ein fairer spieler, der nie übles getan hat. er war weltklasse.

    ROBERT ENKE R.I.P

  • werder 99 sagt:

    Was für ein furchtbares Unglück. Trotz 100% Werder und somit pro Wiese
    war ich bestürzt über die Nachricht von Robert Enkes Tod. Er war ein fähiger Mann zwischen den Pfosten und als Fußballfan als solcher fühlt es sich so an, als ob man einen Freund verloren hat.
    Mein Mitgefühl gilt natürlich der Familie und den Vereinskollegen.
    Robert,danke für Dein Fairplay, hoffentlich geht’s Dir jetzt besser, da wo Du jetzt bist.

  • vicco47 sagt:

    Das sind so Momente,in denen der Fußball absolut in den Hintergrund tritt.

  • Basti sagt:

    Er war einer der sympathischten Fussballer Deutschlands!!!

    http://bundesliga.suite101.de/article.cfm/robert_enke_seine_vereinskarriere_im_ueberblick

    Mein Beileid gilt der Familie. Als ich es gestern erfahren habe, war ich einfach nur geschockt!

  • lars sagt:

    Einfach nur tragisch- daher achtet bitte alle immer darauf, dass es euch nicht nur Materiell, sondern auch Psychisch gut geht!Unfassbar!

  • Lars (Autor) sagt:

    Richtige Entscheidung, das Länderspiel am Samstag abzusagen, finde ich. Ein bisschen Zeit der Verarbeitung sollte man wirklich allen zugestehen.

  • Werderfan09 sagt:

    Hallo
    das ist einfacher der blanke horor was da passiert ist.
    Mein Beileid gilt der Familie und alle seinen Freunden von Robert Enke und auch dem Lokführer.

  • Julie sagt:

    Lieber Robert Enke,

    ich hoffe, es geht dir besser, dort, wo du jetzt bist. Ich hoffe, du bist wieder mit deiner Tochter vereint. Ich hoffe, deine Seele ist ihre weltlichen Qualen nun los.

    Deiner Familie wünsche ich viel Kraft und alles Gute, ohne dich ist ihr Leben sicher kein Leben mehr.

    RIP

  • Mäuschen sagt:

    An die Familie von Robert Enke.

    Erinnerungen sind kleine Sterne,
    die tröstend in das Dunkel unserer Trauer leuchten.

    Wir werden Robert nie Vergessen.

    Er ist jetzt bei denen, die ihn liebten und er wartet auf denen die ihn lieben.

  • Medem sagt:

    Warum aber muss dieser Mensch mit seinen Problemen noch andere in das seelische Tief ziehen? Unverständlicher geht es fast gar nicht. Und jetzt geht die Massenhysterie erst richtig wieder los, nur weil dieser Mensch auch noch zu feige war, seinen Tod allein zu gestalten und unbedingt noch andere mit reinreisen muss. Aber von den Helfern sowie von dem Lokführer keine einzige Nachricht in den Medien darüber wie sie das schreickliche Ereignis meistern müssen.
    Unverständlicher Unfall!!! ich möchte mein beileid an seine familie und vorallen viel Kraft für den Lokführer anbringen, möge er das schreckliche Erlebnis gut verarbeiten um vielleicht doch seine Arbeit weitermachen zu können. Genauso wünsche ich den Rettungskräften das Gelingen der Verarbeitung des schrecklichen Unfalls.

  • Matze sagt:

    Einfach unvorstellbar was da passiert ist, unsere Gedanken sind bei seiner Familie und Freunden.

  • Tweets that mention Robert Enke | Werderblog.net -- Topsy.com sagt:

    […] This post was mentioned on Twitter by lars basche and SV Werder Bremen, Kathrin Aue. Kathrin Aue said: @larsbas Schön! http://bit.ly/un65A Sowas erreicht nur leider nicht die Masse, wie SPON, Tagesschau und Co. […]

  • Silke sagt:

    In stillen Gedenken , jetzt bist du endlich bei deiner kleinen Tochter und sie hat ihren geliebten papa wieder.
    Ruhe in Frieden

  • adi sagt:

    Das tragische Ende von Robert zeigt wieder einmal, dass wir… [ab hier gelöscht]

  • vicco47 sagt:

    Vielleicht ein bisschen zu extrem.

  • Lars (Autor) sagt:

    Sorry, Adi, aber so einen Kommentar möchte ich hier nicht lesen (und ich denke, die anderen Autoren werden mir zustimmen).

    Erstens ist das schlicht respektloser Unsinn und zweitens gab es schon mal „professionelle Tötungsfabriken“ in Deutschland. Schreib das meinetwegen auf Deinem Blog, wo es keiner von uns lesen muss, aber nicht hier.

  • Lars (Autor) sagt:

    Medem, ich stimme Dir zu, auch dem Lokführer sollten unsere Gedanken gelten (siehe oben). Wenn man sucht, findet man durchaus auch dazu Berichte in den Medien.

    „Statistisch erlebt es jeder Lokführer drei Mal in seiner Berufslaufbahn, dass sich jemand in Selbstmordabsicht vor den Zug wirft.“
    Das ist eine erschreckende Zahl.

  • Manfred Nürnberger sagt:

    Die Bilder der Fernsehberichterstattung zum Tode von Robert haben mich zutiefst bewegt. Robert hatte nur noch einen Ausweg gesehen… Dieses tragische Ereignis reißt uns brutal und unvermittelt aus unseren Alltagsproblemen und lässt uns innehalten und nachdenken über das „Wozu“? – ja vielleicht auch über den Sinn unseres eigenen Daseins auf dieser Erde. Möge das Leben und Sterben des Menschen Robert Enke somit nicht umsonst gewesen sein. Möge Gott seine Familie auffangen und ihnen in Jesus Christus Trost, Hoffnung und Mut schenken und ihre Herzen vor Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung bewahren.

  • Angelika sagt:

    Meine Bewunderung geht an die Ehefrau von Robert Enke für Ihren Mut.
    Denn indem sie an die Öffentlichkeit gegangen ist, wird sie hoffentlich dazu beitragen, dass das Thema Depressionen in der Öffentlichkeit mal diskudiert wird.
    Depressive sind keine Menschen die sich diese Krankeit, die Isolation
    gewünsscht haben. Eine Depression kann man ebenso wenig aufhalten wie
    eine Naturkatastrophe.
    Damit es nicht zu weiteren Todesfällen unter Depressiven kommt ist es
    wichtig das diese Krankheit als Solche anerkannt wird.

  • Martin sagt:

    … was die Presse so alles schreibt. Völlig
    pietätslos:

    http://sportnachrichten.net/tag/enke

    Ich hoffe mal, daß dieser Enke Hype möglichst
    bald abnimmt und die Hinterbliebenen in Ruhe
    trauern können.

    Cheers
    Martin

  • thomas sagt:

    mein Mitgefühl, gilt vor allem seiner Tochter, seiner Frau und den vielen unbeteiligten Personen, die dieses Unglück jetzt verarbeiten müssen.

    Leider muss ich hier immer wieder lesen, dass er jetzt bei seiner verstorbenen Tochter ist, oder man ihm wünscht dort zu sein. Da dies doch sehr Gläubig rüberkommt. Sollten diejenigen von Euch wohl auch wissen, dass Selbstmord eine der Todsünden ist und man leider damit auch nicht in den Himmel kommt, wo hoffentlich doch seine Tochter ist.

    Ich selber bin ein strickter Gegner von Selbstmord, egal wie aussichtslos die Sache doch sein mag. Es gibt immer einen Ausweg. Am schlimmsten ist jedoch die Tatsache, dass die meisten Selbstmörder, fremde und ausstehende Personen mit hineinziehen.

    Jetzt brauch man auch nicht mehr die genauen Gründe zu diskutieren, jetzt hilft es dem Robert Enke nicht mehr. Wenn er doch bei einen Arzt in Behandlung war, müsste dieser wohl überbezahlte Psychologe, diese Absichten vorraussehen.

    Schöne Grüße Thomas

  • thomas sagt:

    Jeder redet über Robert Enke, fast niemand, ausser dem Verfasser des Blogs, denkt an den Lokführer und an die Rettungskräfte – dafür Danke. Robert Enke ist offenbar freiwillig aus dem Leben geschieden. Die Lokführer, aber auch die Sanitäter, Feuerwehrleute und Ärzte sind aus meiner Sicht die Opfer. Wenn jemand aus dem Leben scheiden möchte, gibt es Wege, die andere, unbeteiligte Menschen nicht traumatisieren.

  • Stephen sagt:

    @thomas: Ich glaube nicht, dass man mit Sprüchen wie „Es gibt immer einen Ausweg“ oder „Man muss auch mal das Positive sehen“ dem Phänomen Depressionen und Suizid in angemessener Weise begegnet. Genauso wie immer von Freitod die Rede ist. Depressive Menschen haben eine psychische Störung. Da lassen sich rationale Maßstäbe nicht mehr anlegen. Deshalb finde ich persönlich den Begriff „Freitod“, der häufiger in diesem Zusammenhang genannt wird, auch völlig fehl am Platz. Keiner weiß, wie es in ihm ausgesehen hat und darüber zu spekulieren ist müßig.

    Das bedeutet nicht, dass ich Selbstmord per se okay finde oder nicht auch sehe, dass hier Unbeteiligte mit hineingezogen werden. Aus meinem persönlichen Umfeld habe ich Depressionen kennengelernt und versuche dem Ganzen etwas differenzierter zu begegnen. Auch wenn das wahrscheinlich kaum möglich ist.

  • Stephen sagt:

    Das hier ist das Beste, was ich zum Thema Enke und die Medien gelesen habe. Klare Leseempfehlung. http://www.11freunde.de/bundesligen/125581

  • Holger sagt:

    Egal von welchem Verein man Fan ist, der Tod von Robert schockt einen doch. Wie auswegslos muss er sich gefühlt haben, die große Frage bleibt:
    warum.
    Mein Mitgefühl den Lokführern und den Rettungskräften, mein Beileid
    an seine Frau (bewunderswert diese Kraft)und
    weinet nicht um ihn,freut euch,, das ihr ihn kanntet !!!!

  • seebaerkiel sagt:

    Ein großer ist von uns gegangen. Wer weiß, ob sein Tod nicht vielleicht wirklich etwas bewegt in der Wahrnehmung von Depressiven…

  • Ulfert sagt:

    Auch ich war geschockt.

    Einerseits, weil ein Mensch keinen anderen Ausweg wusste, als sein Leben zu beenden (bzw beenden zu lassen). Meine Gedanken sind bei seiner Witwe, seiner Tochter und bei all den anderen Betroffenen.

    Andererseits, und diese Erkenntnis setzt sich bei mir immer mehr durch, weil unsere Gesellschaft verhindert hat, dass dieser Mensch seiner Krankheit in vollem Umfang entgegen treten konnte und sich so evtl hätte retten können.

    Ich muss immer wieder an Sebastian Deisler denken. Wie haben die Medien, die Fans, wie haben wir da reagiert und in welche verbalen Untöne sind wir da verfallen als wir hörten er lasse sich behandeln. Auch ich (deswegen schreibe ich „wir“) habe diese Krankheit nicht ernst genommen und mich über Deisler und seinen Verein lustig gemacht. Dienstag habe ich gesehen, wohin so etwas führen kann. Enke wollte scheinbar nicht dass seine Krankheit öffentlich wird aus (berechtigter, wie er aus Erfahrung bei Deisler wusste) Sorge um seine Reputation, seinen Ruf, seinen Arbeitsplatz, seine Tochter, alles was ihm wichtig war. Statt einem kranken Menschen zur Seite zu stehen haben wir ihn so nur weiter in seine Krankheit getrieben und womöglich seinen Tod mitverschuldet.

    Es tut mir wahnsinnig leid, aber dafür ist es jetzt leider zu spät. Wir müssen und werden jetzt weiter leben, aber ich hoffe wir lernen daraus. Ich für meinen Teil habe es hoffentlich bereits getan.

  • Holger Rösler sagt:

    Hi all,
    das Geheule über den Enke kann ich einfach nicht verstehen. [ab hier gelöscht]

  • vicco47 sagt:

    Richtig.Deisler fiel mir auch ein.
    Hatte Talent,aber nicht den Körper und Psyche fürs Geschäft.
    Gibt viele Tabuthemen im Profifußball.

  • Lars (Autor) sagt:

    Holger Rösler, ich hab mir zuerst überlegt, ob ich mich sachlich mit Deinem Kommentar auseinandersetzen soll, aber mir dann gedacht, dass das wohl keinen Sinn hat. Kannst Du mir bitte erklären, was diese elenden Hitler-Vergleiche sollen? Was hat das hier zu suchen?

    Und nur eine Sache zu Depression: Jemandem mit Depressionen zu sagen, er solle sich nicht so anstellen, er habe schließlich alles, Geld, Frau, Verehrung etc. ist ungefähr so, wie einem Millionär mit Krebs im Endtadium zu sagen, er soll sich einfach ein bisschen zusammenreißen und nicht so rumheulen.

    Depression ist eine Krankheit. Dagegen gibt es Mittel und Wege, allerdings nicht immer. Und so lange ein Großteil der Gesellschaft genauso denkt wie Du, werden Betroffene auch weiterhin lieber schweigen und es damit noch schlimmer machen anstatt offen damit umzugehen. Nicht jeder ist so stark wie Deisler, der den richtigen Schritt getan hat.

  • Tom75 sagt:

    Das was mit Robert Enke geschehen ist, hat mich gestern und heute unerwartet stark berührt. Ich bin 75er Baujahr, habe eine 15 Monate alte Tochter und habe an Depressionen gelitten, bis ich vor 4 Jahren Medikamente bekam, die mir bis heute helfen. Ich bilde mir ein, zu verstehen, was in Enke vorging. Seine Tochter zu verlieren, das größte Geschenk, das es gibt, zu verlieren … ist sowas unfassbar Schlimmes für einen liebenden Vater, dass es in Worten nicht auszudrücken ist. Die Liebe, die man für sein eigenes Kind empfindet, ist mit nichts auf der Welt zu vergleichen.

    Heute war ein Bild in einer Tageszeitung, auf dem Enke seine Tochter Lara auf dem Arm trug und den Fans im Stadion zujubelte. Die Kleine hatte einen Schlauch in der Nase, da sie künstlich ernährt wurde. Wenige Monate später starb sie dann. Dieses Bild, die kleine Tochter mit dem glücklichen Papa, der sie festhält, werde ich niemals vergessen können. Egal ob er nun in der Öffentlichkeit stand oder nicht, ob 1.000e andere Menschen das gleiche oder ein schlimmeres Schicksal erleiden müssen, wovon niemand Kenntnis nimmt, das Ganze ist einfach nur unendlich traurig, sein Schicksal und das aller anderen, die sowas erleben müssen.

    Ich weiss nicht, ob Menschen, die keine eigenen Kinder haben, oder Menschen, die noch keine Depression erlebt haben, wirklich begreifen, was da passiert ist. In einem anderem Forum schrieb einer, Depressive sind eingebildete Kranke, die zuviel Zeit haben. Was soll man dazu noch sagen?

    Natürlich hätte er sich in stationäre Behandlung einweisen lassen sollen, er hätte die Öffentlichkeit und den Fussball ignorieren müssen. Er hat nun seine Frau und seine Adoptivtochter im Stich gelassen. Das ist der einzige Vorwurf, dem man ihm machen muss. Allerdings ist man in einer tiefen Depression nicht mehr Herr seiner selbst. Und auch das versteht man nur, wenn man eine solche Situation leibhaftig miterlebt hat. Er hätte aber in einer Gefühls-Hochphase handeln können, leider denkt man aber dann nicht an seine Probleme, weil man ja dann oben auf ist. Ohne was dagegen tun zu können, wird man bald darauf wieder in die nächste Tiefphase gezogen (manisch depressiv oder bipolar).
    Und nochmal zum Verstehen für all diejenigen, die zumindest dieses Problem nicht haben, man kommt aus einem solchen Tief nicht wieder heraus. Keiner kann einem helfen, weder Frau noch Arzt. Irgendwann beruhigt sich das Gehirn wieder, aber bis dahin kann man sein Leben zerstören.

    Mir tut das Ganze wirklich unendlich leid.

  • Volker sagt:

    Lars: „Erstens ist das schlicht respektloser Unsinn und zweitens gab es schon mal “professionelle Tötungsfabriken” in Deutschland. Schreib das meinetwegen auf Deinem Blog, wo es keiner von uns lesen muss, aber nicht hier.“

    Und jetzt lese ich hier von resnik schon wieder so einen menschenverachtenen Unsinn.

    Wir brauchen eine Gesellschaft, die psychisch erkrankte Menschen nicht als Aussätzige betrachtet und (auch) im Profisport eine adäquate psychologische Betreuung.

    Mein ehrliches Mitgefühl für alle Beteiligten, ich weiß, was Ihr durchmacht bzw durchgemacht habt.

  • Stephen sagt:

    Hmm, vielleicht sollten wir die Kommentare hier lieber vorher moderieren und gleich ganz zu machen. Offensichtlich zieht das Thema die Lobotomierten an wie das Licht die Motten.

  • Lars (Autor) sagt:

    Du hast recht, Stephen, zumindest über Nacht sollte ich die Kommentare hier wohl zu machen. Ich hätte mir vorstellen können, dass alberne Kommentare nach dem Motto „Der Bundestrainer hat ihn in den Tod getrieben“ oder so kommen, aber mit so einem Dreck hatte ich nicht gerechnet.

  • Karsten sagt:

    Aus meiner Sicht ist zu diesem Thema alles gesagt. Da ich befürchte, dass sich jetzt immer mehr Dummköpfe hierher verirren, um ihr verqueres Gedankengut zu publizieren, werde ich die Kommentarfunktion nun deaktivieren. Vielen Dank euch allen für die zahlreichen (sinnvollen) Beiträge.