Genugtuung

Lars 27. Februar 2009 8 Kommentare Drucken

„Wir hatten die Partie nie im Griff. Es ist zwar traurig für den , aber die bessere Mannschaft ist weitergekommen. Werder war physisch und taktisch überlegen.“

Carlo Ancelotti, Trainer AC Mailand

gar nichtnicht so gutdurchschnittlichguthervorragend (Stimmen: 0)
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8 Kommentare »

  • Stephen sagt:

    Das geht natürlich runter wie Öl. Man darf aber bei all dem Lob nicht vergessen, dass sich die Italiener einen feuchten Pups um den UEFA-Cup scheren. Gerade eine Mannschaft wie AC Milan, die sich zur Elite Eropas zählt, brennt mit aller Macht darauf, diese Saison wieder in die CL zu kommen. Das hat man auch teilweise gemerkt. Die Einzigen, die gebrannt haben auf Mailänder Seite waren Pato und Senderos, die so ziemlich die jüngsten Spieler beim AC waren. Der Rest schleicht über den Platz wie bei einer Kaffeefahrt. Klar, sie haben immer noch die individuelle Klasse, aber ansonsten kam da nicht viel. Nach dem 2:2-Ausgleich haben die sich meiner Meinung nach nicht wirklich gegen die Niederlage gestemmt.

  • Lars (Autor) sagt:

    Für 45-Jährige ist es halt auch schwierig, auf einmal in der 80. Minute wieder brennen zu müssen…

    Was mir gefallen hat, war, dass Werder durchgehend bis zum Schluss Druck gemacht hat und nach vorne spielte (natürlich mit ein paar Pausen, aber wer macht die nicht?). Wieder einmal ein Beweis, dass es die Einstellung ist, die entscheidet.

    Genugtuung vor allem deshalb, weil es so viele vorher nicht geglaubt haben. Und auch der AC Mailand ist sicher nicht gerne ausgeschieden, auch wenn Meisterschaft/Champions League Quali wichtiger ist…

  • Didiman sagt:

    Wo ist jetzt eigentlich die Schaaf ‚raus Fraktion geblieben ?

    bis Sonntag

  • Stephen sagt:

    @Didimann: Die wetzt schon mal die Klingen für einen möglichen Generalangriff nach dem Sonntag.

    @Lars: Hast ja recht und es ging mir auch echt nicht darum, die Leistung Bremens klein zu reden. Ich finde es nur erstaunlich, dass es die Spieler des AC irgendwie so gar nicht gejuckt hat.

  • Conti sagt:

    kann jemand das „taktisch“ bitte rot makieren? ;-)

  • TheBigEasy sagt:

    Wg. „Die wetzt schon mal die Klingen für einen möglichen Generalangriff nach dem Sonntag.“

    Muss sie nicht, denn gegen so einen Gegner darf man zuhause schon mal verlieren. ;-)

  • Tobias (Meine Saison) sagt:

    @Stephen: Ich gebe dir in allen Punkten recht, aber es war ja auch klar, dass Milan von der individuellen Klasse der Spieler besser sein würde. Trotzdem ist es eine Riesensache, eine solche Mannschaft auswärts nach 0:2 noch rauszuschmeißen. Denn wenn man diese alten Klassespieler reizt, drehen sie meist doch noch einmal auf und das hat Werder gut verhindert.

    Springender Punkt war gestern die Überlegenheit in der Luft. Werder hat fast jedes Kopfballduell im Strafraum gewonnen, auch in der ersten Halbzeit schon. Hätte nicht gedacht, dass Maldini und Senderos sich von Pizarro, Almeida und unseren Twin Towers so niedermachen lassen!

  • Bernhard sagt:

    Meine Wangen haben geglüht, als ich des Milan-Trainers Aussage gelesen habe. Und das ich die Aussage jederzeit im Werderblog nachlesen kann, erfreut mich umso mehr!
    Leider konnte ich das Spiel ja nur im Internet-Radio verfolgen, aber Spannung war’s trotzdem. Mein Eindruck war, daß Herr Schaaf mit der Defensivkraft Pasanen und dem für ihn eingewechselten Offensiv-Schub Boenisch nicht zum ersten Mal den Turbo rausgeholt hat. Ein Mittel, daß auch gegen die Bayern eingesetzt werden sollte.
    Nun darf man aber auch nicht verkennen, daß Werder gegen eine Altherren-Mannschaft gespielt hat Gaburtenjahrgänge: Maldini 1968 (!), Zambrotta 77, Favalli 72, Beckham 75, Pirlo 79, Ambrosini 77, Seedorf 76, Inzaghi 73 – Einwechselspieler Shevchenko 76 und Jankulovski 77. Bei Bremen waren nur zwei aus den 70ern: Frings und Pizarro.
    Kein Wunder von Mailands, sondern nur die richtige Taktik, nämlich rennen, ball laufen lassen und den Gegner immer wieder in dessen Strafraum springen lassen, bis die Gelenke krachen!
    Gegen Bayern muß derselbe Wille her, die Taktik aber, und vor allem die Chancenauswertung haben noch Luft nach oben.

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