Ausgebootet

Andreas 17. Oktober 2008 12 Kommentare Drucken

Unser Leithammel, unsere Nummer 22, unser Fringser. Auf einmal nicht mal mehr zum Warmlaufen geschickt vom Jogi, und jetzt denkt er über den Abschied aus der Nationalmannschaft nach. Ok, den Frust kann ich gut verstehen, aber, ganz ehrlich, als Werderfan würde ich es sogar gut finden. Einen Torsten Frings der sich die nächsten zwei Jahre nur für Werder reinhängt und dort seine Leistung bringt. Kein Bangen, ob er gesund zurückkommt. Ja, ich bin dafür, das Torsten in Zukunft dagegen ist.

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12 Kommentare »

  • thedaft sagt:

    Kann ich dir nur voll und ganz zustimmen und für Frings wäre es sicherlich besser sich auf Werder zu konzentrieren, als sich das nächste mal wieder nur auf die Bank zu setzen. Trotzdem ist es eine echte Frechheit ihn nun so zu behandeln, auch wenn er zur Zeit keine Topform besitzt.

  • Joern sagt:

    Vor allem muss mal mal bedenken wer denn die Konkurrenz ist: Hitzelsberger und Rolfes. Das selbst einer wie Rolfes vorgezogen wird ist schon ein starkes Stück. Besser als der ist Frings ja wohl 3x, auch ohne Topform.
    Ansonsten sehe ich es genau so wie ihr: Für Werder wäre ein Rücktritt aus der Nationalmannschaft sicherlich nicht schlecht.

  • Torsten Wieland sagt:

    Ich halte Rolfes für deutlich stärker als Frings. Heute, versteht sich, was mal war ist wurscht und was mal sein wird, muss man abwarten.
    Frings Gedankengänge kann ich nicht nachvollziehen. Löw hat ihm eine EM geschenkt, obwohl er zuvor fast ein halbes Jahr verletzt war. Frings hat alle Chancen, wieder zum festen Stamm zu gehören, wenn er wieder gute Leistungen bringt.

    Insofern verbietet sich auch ein Vergleich mit Kuranyi, für den die Situation unter Löw vergleichsweise Aussichtslos war.

    Übrigens tragen beide die Rückennummer 22. Daraus lässt sich sicher auch eine Theorie stricken …

  • Andre sagt:

    Ich find das irgendwie absolut peinlich, was Frings jetzt von sich gibt. Es sagt schon eine Menge aus, wenn er auch angesichts der guten Ergebnisse mit Hitzlsperger nicht einfach mal seinen Frust runterschlucken kann. Woraus sollte er denn einen Anspruch auf einen Platz in der Mannschaft ableiten? Doch höchstens daraus, dass er in dem Moment, für dieses Spiel der richtig und beste Mann ist. Aber so toll ist seine Form halt nicht und natürlich kann sich ein Trainer auch mal anders entscheiden. Ich halte es da irgendwie mit Arsene Wenger, der Spielern über 30 nur noch 1Jahres-Verträge gibt. Jeder muss sich ständig selbst hinterfragen, ob seine Leistung ausreicht und darf sich nicht auf bereits gebrachte Leistungen zurückziehen. Bei Frings hat die Leistung scheinbar nicht gereicht.
    Pro auch mal auf der Bank sitzen, contra jegliche Bevorzugung wegen vergangener Meriten oder großen Namen. Und mit seinem Gejammer sofort zur Bild zu rennen find ich echt das Letzte.

  • Lars sagt:

    Ich stimme Andre eigentlich grundsätzlich zu; ich denke auch, dass sie Frings zu sehr auf seine Verdienste der Vergangenheit konzentriert und weniger seine derzeitige Leistung in Betracht zieht, die einfach nicht ausreicht.

    Im Vergleich zu Hitzlsberger und Rolfes muss man dennoch sagen, dass Frings‘ einziger, aber entscheidender Nachteil sein Alter ist. Das nach einer EM, in der Frings nicht gut war, ein Umbruch gemacht wird, kann ich sehr gut nachvollziehen.

    Andererseits kann ich auch Frings ein wenig verstehen.Denn auch Löw, genauso wie auch andere Trainer, hält an manchem Spieler fest, obwohl er im Verein nicht die Topleistung bringt oder nicht mal Stammspieler ist, siehe Podolski. Wenn Löw also einerseits sagt, er vertraut Spielern in der Nationalelf, auch wenn sie nicht in Topform sind, einfach aufgrund ihrer bisherigen Leistungen, Frings dieses Vertrauen aber nicht ausspricht, dann kann man durchaus mal seinen Frust auslassen…unabhängig davon, ob berechtigt oder nicht. Frings ist ja nun wirklich nicht der erste Spieler, der sich so verhält.

    Aber jetzt soll er halt den Ze Roberto Bremens machen und noch zwei super Jahre bei uns spielen und gut ist.

  • Duff-Bier sagt:

    Frings soll jetzt mal einfach mal beißen und Leistung bringen. Ich finde es gut was Löw macht. Er stellt nach Leistung auf und nicht nach Verdiensten. Finde Rolfes halt auch momentan stärker als Frings. Frings soll den Schnabel halten und nicht die beleidigte Leberwurst spielen. Wenn er bei Werder wieder sehr gute Leistungen bringt dann kommt der Rest von alleine.

  • Tom sagt:

    Fringser sollte jetzt mal zeigen das er trotz seines Alters noch auf die Zähne beissen kann und nicht beim kleinsten Seitenwind umfällt. Aber nach zig Länderspielen und einem gewissen Alter scheint der Reiz verflogen zu sein sich dem Trainer gegenüber nocheinmal beweisen zu müssen. Der einfachere Weg wäre zurückzutreten. Auf der anderen Seite wäre das ein unrühmlicher Abgang. Er war ja mal ein sehr wichtiger Spieler. Bin ja gespannt wie das ausgeht.

  • Conti sagt:

    Ich finds auch irgendwie lachhaft. Man weiß ja nie was genau vorgefallen ist, aner 2x Banksitzen… naja. Frings ist zZ nicht in Top-Form und man muss auch mal andersherum denken: Was sollen Hitze & Rolfes den sagen, wenn sie relativ regelmäjßig im Verein gute Leistungen bringen, sich im Training ins Zeug legen und torzdem nicht berücksichtigt werden? Löw muss da langfristiger denken. EIn bisschen rotation würde Werder auch mal ganz gut tun ;-)

  • Lars sagt:

    Naja, Rotation war gestern ja auch ein wenig mit Jensen und Sanogo und Baumann in der Innenverteidigung. Gebracht hat es wenig.

    Die Abwehr fand ich im Großen und Ganzen auch gar nicht mal so schlecht und trotzdem drei Tore reinbekommen…

  • Das Udo Lattek-Schwein » WERDERBLOG.NET sagt:

    […] und grundsätzlich stimme ich einigen der da gemachten Äußerungen zu und sage und habe auch gesagt, dass Fringsers Verhalten albern bis lächerlich ist und seine Nichtberücksichtigung […]

  • Conti sagt:

    jetzt drehen wohl alle am Rad…

    http://www.sport1.de/de/fussball/fussball_dfbteam/artikel_25764.html

  • Lars sagt:

    „Gute Freunde kann niemand trennen…“

    Zur EM hatten Ballack und Frings doch ein gemeinsames Interview gegeben, in dem sie ihre Verbundenheit zum Wohle des deutschen Fußballs bezeugten. Dass Ballack allerdings in einem einzigen Interview für Frings, Wörns, Kuranyi und Kahn in die Bresche springt, ist schon sehr erstaunlich und zeugt von einem hohen Frustpotential. Da wir nicht wissen, was da intern so abgeht, ist es auch schwer zu sagen, wie viel dran ist an dem, was Ballack so sagt.
    Ich bin gespannt, ob das Konsequenzen hat, bislang redet Löw ja nur von Enttäuschung und Überraschung…

    Das sind alles aber wohl typische Anzeichen für einen Umbruch, gibt’s in Vereinen ja auch gerne mal

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