Schöner Boden in Aue

Patrick 22. September 2008 10 Kommentare Drucken

2 : 5. Es ist unglaublich, manchmal muss man Ergebnisse immer und immer wieder sagen, damit man sie wirklich glauben kann.

Ergebnisse können aber auch täuschen. Wenn wir ganz ehrlich sind, war die Leistung gegen den FC Bayern ohne Frage gut, aber meilenweit entfernt von super oder perfekt. Es wäre perfide Anzunehmen, dass wir mit dieser Leistung wieder ohne Probleme an die Spitze des deutschen – ganz zu schweigen vom internationalen – Fussballs anschließen könnten.

Der FC Bayern war in einem dermaßen schlechten Zustand, dass selbst die Lausitzer Kicker die Abwehr schwindelig gespielt hätten.

Dazu kam noch das unglaubliche Glück, dass Özil einen Sonntagsschuss zum 3:0 gelang. Doch nun kommt nicht Leverkusen, Hamburg oder Inter Mailand, sondern Aue. Einem Verein, der die hinteren Tabellenplätze der dritten Liga hütet und wahrlich kein Power-Fussball verspricht!

Die Spieler haben gerade die schlechten Bayern in Grund und Boden gespielt, von der Presse gibt es ein Freudenfeuerwerk für die Bremer, dass man schnell den schönen Boden unter den Füssen verlieren kann. Und hier gilt es Anzusetzen, nicht Abheben, beharrlich an den Fehlern und Problemen arbeiten und gegen Aue dann beweisen, Bremen ist wieder da. Bereit für die Bundesliga. Bereit für die Champions-League. Bereit um allen anderen zu beweisen, dass wir nicht viel Geld brauchen um dem FC Hollywood, FC Gazprom und VfL VW spielerisch mit einer guten Leistung zu besiegen.

Meine letzter Satz, aus meinem letzten Beitrag vor dem Bayern-Spiel, gilt – und wohl mehr denn je – immer noch:
Auf gehts Jungs, wir wollen euch kämpfen sehen!

gar nichtnicht so gutdurchschnittlichguthervorragend (Stimmen: 3, Durchschnitt: 3,67 von 5)
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10 Kommentare »

  • Conti sagt:

    Man kann das SPiel heute aber auch als Chance sehen. Wenn TS heute wieder der gleichen/ähnlichen Mannschaft ne Chance gibt und damit zeigt, dass Leistung (noch) zählt und die Mannschaft nicht überheblich so spielt wie in den letzten beiden Spielen (inkl. Tor-treffen) dann wird das vielleicht ein (erster?) Wendepunkt in der noch so jungen Saison.
    Fliegen wir heute raus sehe ich schwarz…

    Aber wir heißt es aktuell so schön im Radio und allen Tageszeitungen?

    Man darf Werder Bremen nie abschreiben

  • Conti sagt:

    Der eine Satz macht keinen SInn, soll heißen: nicht überheblich, aber (offensiv dosiert) wie in den letzten Spielen

  • Lars sagt:

    Klar, warum sollte es nach fünf Minuten auch nicht 0:1 stehen…?

    Oh Mann!

  • Stephen sagt:

    Mal locker bleiben? Steht doch jetzt zur Halbzeit 1:1 und Bremen ist spätestens nach dem Ausgleich die bessere Mannschaft.

  • Lars sagt:

    Hey, gegen die Bayern stand es jetzt schon 3:0…

    :-)

  • Lars sagt:

    Na also, alles wird gut…

  • Andreas sagt:

    Also am Ende das erwartete schwere Spiel und der erhoffte Sieg. Weiter geht’s am Samstag gegen Hoffenheim, das wird schwer genug.

  • Leuchtturm sagt:

    Am Wochenende drei Punkte gegen Hoffenheim holen und nächste Woche den ersten Platz in der CL Gruppe einnehmen, dann sieht die Lage für Werder nach diesem vermeintlich verpatzten Start doch gar nicht so schlecht aus ;-)

    Was mich besonders freut, ist dass sich Rosi und Pizza langsam immer besser verstehen und ich sehe gute Chancen, dass da ein Top Sturm Duo zusammenwächst.

  • Conti sagt:

    Jo Piza&Rosi könnte echt was werden, auch wenn Rosi gestern den ein oder anderen Pass etwas schlampig gespielt hat. Egal, im Pokal zählt eigentlich nur eins: Weiterkommen. Ich brauch keine 5:2 Gala gegen Aue.

  • Andre sagt:

    Ich fand das Spiel gestern auch ganz angenehm, auch wenn die letzten Minuten spannender waren, als sie es hätten sein müssen. Beeindruckend fand ich, dass relativ ruhig auf die Führung hingearbeitet wurde, ohne ob des Rückstands, der relativ meckrigen Zuschauer und des uneinheitlich pfeifenden Schiedsrichters die Gelassenheit zu verlieren. Natürlich auch Glück, dass die Tore so zeitig gefallen sind, sicher hätte es bei 0:1 in der 83. Minute anders ausgesehen, aber das es soweit nicht gekommen ist ist denke ich auch gut erarbeitet.

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