Pflichtaufgabe erfüllt

Patrick 13. September 2008 11 Kommentare Drucken

Werder hat die Pflichtaufgabe des vierten Spieltages erfüllt und den ersten Dreier der Saison eingefahren.
Nach schwachen Partien in Bielefeld und Gladbach wurde das Spiel gegen vor heimischen Publikum wieder dominiert.

Die erste Halbzeit war ein verzweifelter Sturmlauf gegen die Cottbuser Abwehr, bei der weder Pizarro noch Rosenberg oder auch Frings ein Durchkommen gelang. Positiv zu Vermerken ist, dass wieder ein gutes Spiel abgeliefert hat, aber auch die ganze Mannschaft den Willen zeigte, hier mit einem Sieg vom Platz zu gehen.

Die zweite Halbzeit brachte die langersehnte Wende, nach der Auswechslung vom Baumann kam Özil, der das Spiel wieder merklich belebte.
In der 75. Minute dann der Kracher von Diego, der vom Strafraum aus die Ecke des Tores anzielte und Punktgenau mit einem wundervollen Schuss auch traf.
Als Frings in der 80. Minute seinen Hammer auspackte, lag Cottbus endgültig am Boden. Den Schlusstreffer erzielte der im Abseits stehende Sanogo nach Vorarbeit von Mertesacker.

gar nichtnicht so gutdurchschnittlichguthervorragend (Stimmen: 2, Durchschnitt: 4,00 von 5)
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11 Kommentare »

  • Lars sagt:

    Insgesamt hat Werder heute wohl alles richtig gemacht und meiner Meinung nach auch gut gespielt. Es war halt ein typisches Spiel gegen Cottbus, das gottseidank nicht 0:0 ausging. Vor allem in der ersten Halbzeit wurden allerdings zu viele Chancen ausgelassen.

    Gut hat mir gefallen, dass viel über außen gespielt wurde, was einem dann allerdings manchmal verzweifeln ließ, sind die daraus entstehenden Flanken, die entweder zu lang oder für den Torwart waren (von den Standards sollte man gar nicht erst reden…). Boenisch und Fritz sind ja viel gelaufen, das sah die meiste Zeit aber eher nur bemüht aus als erfolgreich.

    Glück hatte Werder, dass Cottbus offensichtlich keine Konter kann, sehr seltsam bei dieser Spielweise. Es gab so manche Standardsituationen für Werder mit anschließenden Kontern, aus denen eine Mannschaft wie Gladbachwohl einige Tore oder zumindest Torchancen gemacht hätten.

    Der nächste Sieg dann am Dienstag bitte…

  • Andreas sagt:

    Aber eine der wichtigsten Lehren aus diesem Spiel kann nur sein: Özil muß spielen, zusammen mit Diego, Frings und Jensen.

  • Lars sagt:

    Gegen Mannschaften wie Cottbus stimme ich Dir absolut zu, das ist auf jeden Fall besser als mit drei Stürmern und der Brechstange zu spielen. Insofern war es so was von richtig, Diego drin zu lassen und Özil trotzdem zu bringen. Das hätten wahrscheinlich nicht viele Trainer so gemacht.

    Gegen die Bayern hab ich eher Bauchschmerzen bei drei tendenziell offensiven Mittelfeldspielern.

  • Conti sagt:

    eigentlich wären es dann ja sogar vier tengenziell offensive MF ;-)

  • Lars sagt:

    Frings war am Samstag wirklich sehr offensiv, konnte er aber auch sein und das hat sich etwas geändert, als Baumann rausging.

    Ansonsten weiß Frings wenigstens, wie man defensiv spielt… ;-)

  • Duff-Bier sagt:

    Hauptsache gewonnen. Aber ich München muss man noch eine Schippe drauflegen.
    Und wenn Schaaf in München Baumann von Anfang spielen lässt gehört er entlassen. Er muss doch endlich mal sehen das es mit Baumann nicht mehr geht.

  • Conti sagt:

    Naja, aber in München würde ich nicht zu offensiv auftreten. Aber ich würde auch TS nicht entlassen ;-)

  • Duff-Bier sagt:

    Aber er darf auch keinen Fall Baumann spielen lassen.

    Er sollte mal 3-5-2 spielen lassen.
    Wiese
    Pasanen – Merte – Naldo
    Fritz Boenisch
    Frings Jensen
    Diego
    Rosi Pizarro

  • Lars sagt:

    Also hinten Dreierkette und Fünfer-Mittelfeld meinst Du? Das habe ich mir am Samstag auch gedacht, dass das grad bei defensiven Mannschaften mal gut passen täte, vorausgesetzt man erklärt den außen noch mal gaaanz genau, wie Flanken funktionieren und wo die hin müssen.

    Wie gesagt, gegen die Bayern passt eine solche Taktik wohl eher nicht…

    Und Özil muss bei dem Ganzen noch berücksichtigt werden, der gefällt mir immer besser, vor allem wirkt der mittlerweile richtig robust beim Spiel.

  • Leuchtturm sagt:

    „Er sollte mal 3-5-2 spielen lassen.
    Wiese
    Pasanen – Merte – Naldo
    Fritz -Boenisch
    Frings -Jensen
    Diego
    Rosi – Pizarro“ (Zitat Duff-Bier)
    das klingt für mich eher nach einem 5-3-2 und vollkommen indiskutabel für das Spiel gegen die Bayern. Bei einem 3-5-2, was man vielleicht in der 2. Halbzeit gegen Fahrn-ma-gusta bei einer 2:0 Führung spielen könnte wäre:
    Fritz – Merte – Naldo
    Frings – Baumann
    Jensen – Djego – Özil
    Stürmerduo (wer auch immer)

    Gegen die Bayren wird TS sicher nicht anfangen systemtechnisch groß zu experimentieren. Eine Doppel 6 wie in den letzten Spielen mit Frings und Baumi, wobei Frings deutlich offensiver gesetzt ist – halte ich für sehr wahrscheinlich.
    Ob Pasanen bis dahin wieder fit ist, mal schauen …

  • Duff-Bier sagt:

    Warum denn das? Fritz und Boenisch haben doch eh ihre Stärken mehr in der Offensive anstatt in der Defensive. Zu defensiv ist die Aufstellung auf keinen Fall.

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