Streit mit Diego eskaliert

Patrick 22. Juli 2008 5 Kommentare Drucken

Wie viele vermutet haben war in dem Thema „ und Olympia“ noch lange nicht das letzte Wort gesprochen und nun geht es in eine neue Runde. Nachdem und sein Vater, als sein Berater, heute bei der Werder-Geschäftsführung aufliefen um nochmal die Position zu verdeutlichen gab es aber wieder keine Klärung.

Währenddessen wurde der Sportgerichtshof CAS angerufen und um Klärung gebeten, unterdessen flog Diego nach Paris zu der brasilianischen Nationalmannschaft, dort verweilt – auch gegen den Willen seines Arbeitgebers – der Schalker Rafinha.

Langsam wird das ganze zur wahren Farce. Das Problem der Vereine ist ganz klar, wichtige Spieler will niemand aus dem Verein schmeißen, um sie auf der Tribüne versauern zu lassen sind diese zu teuer und DFB/DFL können sich mit der FIFA (die selbst anscheinend nicht weiß auf welchem Standpunkt diese steht) nicht einigen ob man die Spieler abstellen muss oder nicht – Fifa-Rahmenkalender hin oder her.

Für Bremen stellt sich außer dem fehlen Diegos die Frage, wie sich das ganze auf die Stimmung in der Mannschaft auswirkt. Denn Frings sagte der Bild, er glaube nicht das Diego entgegen Werders Wunsch, nach Paris fliegen werde, denn sonst hätte man sich in ihm getäuscht.

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5 Kommentare »

  • Stephen sagt:

    Das Problem ist wohl auch, dass der brasilianische Fußballverband den Spielern damit droht, dass sie nicht mehr für Brasilien spielen dürfen, sollten sie nicht kommen. Das Ganze ist mal wieder genau die Art von Theater, die keiner gebrauchen kann.

  • Werder zieht vor den Sportgerichtshof CAS sagt:

    […] Mehr zum Thema: Bundesliga-Blog: Das Olympia-Dilemma der FIFA Werderblog.net: Streit mit Diego eskaliert […]

  • Max (Taktikbesprechung) sagt:

    Naja, eskalieren ist vielleicht etwas zu viel gesagt, zumindest im Fall Diego (Rafinha bei Schalke ist eine andere Kategorie). DIE WELT zitiert Thomas Allofs folgendermaßen:

    „Ich will nicht sagen, dass dies unsere Zusammenarbeit überhaupt nicht belastet. Aber letztlich haben wir Verständnis dafür, dass er sich so entschieden hat“, sagte Allofs.

    Und das Problem ist in erster Linie tatsächlich, dass der brasilianische Fußballverband droht, alle Nicht-Mitfahrer von der Nationalmannschaft auszuschließen. Hilfreich wäre da wohl nur ein Totalboykott, der aber aller Wahrscheinlichkeit nach nicht zustande kommen wird.

  • Christopher sagt:

    @Max: Die Welt zitiert schon den richtigen Allofs, nämlich Klaus ;)

    Ich finde Diegos Verhalten auch verständlich, auch wenn ich natürlich auf ein CAS-Urteil hoffe, dass ihn zu Werder zurückschickt. Auf jeden Fall scheint seine Abreise sauberer gelaufen zu sein als die von Rafinha.

  • Andreas sagt:

    Also letztendlich ganz grosses Kino von der FIFA, da wird also am Tag vor dem Urteil mal eben ein ominöses Komitee einberufen was dann beschließt, was es hätte vor Monaten schon beschliessen hätte sollen. Man macht sich dann die Regeln, wenn man sie braucht. Insofern steht Herr Blatter einem Herrn Berlusconi oder Herrn Buschnja in nichts nach. Was bleibt ist ein gestörtes Verhältnis mit Diego und jede Menge Prozellan für die Klinik.

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