Diego bleibt in Bremen

Patrick 14. Juli 2008 17 Kommentare Drucken

Wie eben der Radiosender hr3 in seinen Sportnachrichten verbreitet, hat Werder Bremen seinem Mittelfeldakteur die Reise zu den Olympischen Spielen in mit der brasilianischen Nationalmannschaft untersagt. An dieser Entscheidung gäbe es auch nichts mehr zu rütteln, so die sportliche Führung.

Bei einer Abstellung wäre für die komplette Vorbereitung und den ersten zwei Spielen der Bundesligasaison ausgefallen, darunter dem Kracherspiel gegen Schalke 04.

Bleibt nur die Frage ob das die richtige Entscheidung war, brauchen wir einen Diego der 16 Tage volle Belastung in China hat oder einen frustrierten Diego der im absoluten Formtief schwebt.

Edit: Mittlerweile vermeldet auch werder.de die Nachricht und schreibt weiter das Diego mit der Mannschaft auf dem Weg nach Norderney ins Traininslager ist. Diego scheint die „Sperre“ zu akzeptieren aber das ganze noch nicht abgeschrieben zu haben, denn er sagt: „[…]ich möchte nach Peking. Ich warte mal ab, was bis zum 22. Juli passiert.“.

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17 Kommentare »

  • Stephen sagt:

    Tja, das Problem sind ja nicht alleine die 16 Tage in China und die verpassten Spiele. Oft genug kommen Spiele von solchen Turnieren wieder und brauchen eine gewisse Zeit, bis sie wieder fit sind. Wir können es und nicht leisten, auf Diego eine unbestimmte Zeit lang zu verzichten. Hoffe, dass er sich trotzdem reinhängt.

  • Andreas sagt:

    Die ganze Geschichte hätte überhaupt nicht so hochkochen brauchen, wenn die FIFA sich wenigstens einmal klar geäußert hätte. Jetzt sind die Vereine die Buhmänner für die Spieler. Absolut unverständlich, das da von Herrn Blatter nichts kommt.

  • Stephen sagt:

    Die FIFA hat damit nicht so viel zu tun. Olympia gehört nicht zum Rahmenterminkalender wie WM oder EM. Es gibt nur die Empfehlung, Spieler die nach dem 31.12.1984(?) geboren sind, nach Olympia zu lassen. Und da fällt Diego drunter. Eine konkrete rechtliche Verpflichtung haben die Vereine dazu nicht.

  • Calli Camp sagt:

    zu dem strikten verbot dürfte wohl auch die erfahrungen aus dem vergangenen jahr geführt haben. da kam diego angeschlagen von der südamerika-meisterschaft zurück und lief erst mal dem ball und form hinterher. ich finde es natürlich schade für ihn, glaube aber, dass er profi und „van der vaart“ genug ist, um trotzdem top zu spielen. ein eingespieltes team ohne ständig fehlende leistungsträger wäre doch mal was.

  • Conti sagt:

    Olympia ist sicherlich für jeden SPortler ein Traum. Aber man muss halt auch immer gucken, woher man seine Brötchen bekommt. Und für Werder wäre es ziemlich schlecht – siehe bspw. Sanogo und Afrika-Cup (der ja auch besch* gelegt ist).

    Ich denke auch, dass die Nachwirkungen nach so einem Turnier länge dauern, und mitten in der Saison kann man dann auch schlecht sagen, wir lassen Diego mal draussen damit er in FOrm kommen kann. Und dann zieht sich dass letztlich bis zur Winterpause bis er wieder in topform ist. Man könnte ihn ja mal frgen, ob er auf 50% seines Gehalts verzichtet… ne Scherz, aber man muss das eben auch finanziell betrachten. Und Diego is halt nicht irgendnen belibiger austauschbarer Spieler bei uns.

  • Diego: Keine Freigabe für Olympia sagt:

    […] die Freigabe für die im August stattfindenden Olympischen Spiele in Peking erhalten. Dies war Ergebnis eines Gespräches zwischen Coach Schaaf, Klaus Allofs und dem 24-jährigen Mittelfeldspieler. “Natürlich […]

  • Stephen sagt:

    Tja, sieht so aus, als wenn da der Drops doch noch nicht gelutscht ist, wie man so schönt sagt: http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/artikel/380943/

  • Christopher sagt:

    Also dieser Hickhack ist echt nicht gut – und zwar für keinen der Beteiligten. Ich hoffe nach wie vor, dass Diego in Bremen bleiben kann, auch wenn er dann vielleicht selbst nicht ganz zufrieden ist. Das wäre er nämlich auch nicht, wenn Werder in der Olympia-Zeit ohne ihn nur mittelmäßig spielt.

  • Andreas sagt:

    Anscheinend eskaliert die Sache jetzt richtig, nach Rafi‘ aus S***04 will offensichtlich auch Diego auf jeden Fall morgen abreisen.

  • Stephen sagt:

    Tja, da bin ich mal gespannt, was da noch kommt. Wichtig ist vor allem, dass die Witzfiguren von der FIFA sich dazu abschließend melden. Sollte Diego auf eigene Faust einfach fahren, sollte man noch schnell versucht, ihn zu verkaufen. Es heißt doch so schön: „Wessen Brot ich ess‘, dessen Lied ich sing‘!“. Und wenn Diego und sein umtriebiger Herr Vater das nicht kapieren, dann muss man halt die Konsquenzen ziehen. Grrrr!

  • Lars sagt:

    Ich kann mir allerdings irgendwie nicht vorstellen, dass mit Diego nun Schalker Verhältnisse an der Weser Einzug halten…aber man lernt ja nie aus.

    Wir als reine Internetleser kriegen eh nur die Hälfte mit und die auch noch verfälscht. Es würde mich sehr interessieren, was da wirklich zwischen Diego und Werder und der FIFA abläuft.

  • Andreas sagt:

    @Stephen: Warum man jetzt Diego deswegen noch schnell verkaufen sollte will sich mir nicht erschliessen. Was soll das denn für einen Sinn machen ? Immerhin kann ja Diego mit mindesten genauso vielen Argumenten für Olympia aufwarten wie Werder mit Gegenargumenten.

  • Stephen sagt:

    Okay, ehrlich gesagt geht mir die ganze Nummer auf die Eier und vor allem auch der Vater von Diego. Ich war vorhin nur ein bißchen angefressen und war ein bißchen auf dem „Wenn er nicht macht, was der Verein sagt, soll er sich trollen“-Trip. Von daher war das mit dem verkaufen auch Quark. Immer erst denken, dann schreiben :-)
    Aber er ist immer noch Angestellter von Werder und somit ist letztlich bindend, was sein Arbeitgeber ihm sagt. Ein bißchen kann ich seinen Wunsch nachvollziehen, aber Bremen kann es sich nicht erlauben, dass er außer Form wieder aus Peking kommt.

  • Bernd Sonnenschutz sagt:

    Ich finde es sehr schade das man ihn die Chance bei den Olympischen Spielen zu spielen verwährt. Ich meine das ist ja schon fast eine einmalige Chance

  • Stephen sagt:

    Offensichtlich ist Diego wohl auf dem Weg nach Paris. Damit hat sich das ja dann auch erledigt.

  • Lars sagt:

    Auf der Werder-Webseite steht dazu:

    „Als Folge dieses Gesprächs [ergebnislos zwischen Diego und Verein] wird Werder Bremen den Internationalen Sportgerichtshof CAS anrufen und auf eine schnelle Klärung der Sachlage drängen. Sowohl Diego als auch die Geschäftsführung von Werder Bremen erklärten , sich dem Schiedsspruch dieser Instanz zu unterwerfen. Unterdessen reist Diego ohne die Zustimmung von Werder Bremen zum Treffpunkt der brasilianischen Olympia-Auswahl nach Paris.“

    Das bedeutet dann also, wenn das „Gericht“ entscheidet, dass Diego nicht abgestellt werden muss, fliegt er wieder zurück nach Bremen…? Mittlerweile stellt sich dann wohl die Frage, was Werder mehr schadet, ob er nach Peking fährt oder ob er nicht fährt.

    Lasst ihn gehen und dann jedes der ersten Saisonspiele so wie gegen Madrid letzten Herbst…das wäre ein Kompromiss, mit dem ich leben könnte.

  • Stephen sagt:

    Tja, und die FIFA hält sich immer schön fein raus, die alten Schlipsträger. Sie hatten ja jetzt genug Zeit in der einen oder anderen Weise zu entscheiden. Stattdessen müssen die Vereine den CAS anrufen und darauf hoffen, dass er in ihrem Sinne entscheidet. Sport1.de spekuliert, dass Diego um ein Jahr vorzeitig verlängert, sollte Bremen ihn gehen lassen.

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