Auch Naldo bleibt Bremer

Karsten 10. Mai 2007 2 Kommentare Drucken

Ist das Zufall oder psychologische Kriegsführung vor dem Ligaendspurt? Nachdem sich Torsten Frings gestern überraschend für Werder bekannt hat, verkündet Klaus Allofs heute seinen nächsten großen Coup: verlängert seinen Vertrag vorzeitig bis zum Jahr 2012. Auch, wenn es in der Presse nicht ganz so hoch aufgehängt wird wie die Zusage von Frings, hat diese Kunde für mich einen ähnlichen Stellenwert.

Naldo hat alles, was ein guter Innenverteidiger braucht: er ist schnell, zweikampf- und kopfballstark und hat eine extrem gute Übersicht. Dazu kommen seine unberechenbaren Freistoßhammer. Aber auch neben dem Fußballplatz scheint er (sofern ich das beurteilen kann) ein absoluter Musterprofi zu sein. Von Kapriolen hört man auf jeden Fall nichts. Und in seinen Interviews wirkt er sehr bodenständig: „Ich bin in Bremen sehr glücklich und meine Familie fühlt sich hier unheimlich wohl. Ich habe mich sehr gut weiterentwickelt und kann das hier fortsetzen. Ich bin in einer hervorragenden Mannschaft: Trainerstab, Klubleitung und alle Personen, die hier bei Werder arbeiten sind fantastisch. Alle haben mich super aufgenommen. Ich fühle mich einfach rundum wohl und bleibe deswegen in Bremen“.

Naldo ist in kürzester Zeit zu einem absoluten Leistungsträger bei den Grün-Weißen avanciert. Das liegt zum einen an seinem fußballerischen Vermögen, zum anderen aber auch an seinem gesamten Auftreten. Dass er mit mir absolut auf einer Welle schwimmt, hat er übrigens heute bewiesen. Auf die Frage hin, wer sein „unangenehmster Gegenspieler“ in seiner Bundesligazeit war, sagte er: „Kevin Kuranyi“. Herr Wieland wird das jetzt wahrscheinlich als Kompliment ansehen. Ich interpretiere es allerdings anders und habe Naldo damit endgültig in mein Werder-Herz geschlossen ;).

gar nichtnicht so gutdurchschnittlichguthervorragend (Stimmen: 0)
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