Durststrecke geht weiter

Karsten 25. Februar 2007 3 Kommentare Drucken

Die Durststrecke geht weiter. kommt auswärts gegen nicht über ein 2 zu 2 Unentschieden hinaus. Die Tore für Werder erzielen der heute überraschend starke Wome und Vranjes per abgefälschtem Fernschuss. Der Ausgleichstreffer von Gladbach fiel in der 4. Minute der Nachspielzeit.

Trotz des äußerst späten Ausgleichs müssen wir mit dem einen Punkt wohl zufrieden sein. Werder hatte zwar mehr Spielanteile, Gladbach aber – über das gesamte Spiel gesehen – die zahlreicheren und besseren Tormöglichkeiten. Wer nur den Zusammenschnitt bei Arena gesehen hat, könnte meinen, dass Werder wieder in die Form der Hinrunde zurückgefunden hat. Wer allerdings die gesamten 90 Minuten verfolgen durfte, wird bestätigen, dass gerade die zweite Halbzeit mitunter vergleichbar gruselig anzusehen war wie schon die letzten Partien. Ich hatte den Eindruck, dass Gladbachs Spieler im Gegensatz zu den unsrigen begriffen haben, welche Stunde geschlagen hat. Sie führten die Zweikämpfe viel aggressiver und vor allem die Spielzüge wurden deutlich leidenschaftlicher vorgetragen. Es ist auch kein ZUfall, dass unsere Tore von Defensivspielern erzielt worden sind, denn einmal mehr waren Klose und co. in der Offensive erschreckend ungefährlich. Über die Außen ging mal wieder rein gar nichts.

Wie schon am vergangenen Donnerstag gegen Ajax Amsterdam können wir uns bei unserem derzeit sehr stark aufgelegten Keeper Tim Wiese bedanken; und natürlich auch bei dem Unvermögen der Gladbacher Angreifer. Spielerisch gehört Gladbach zwar nach diesem Spiel nicht zu den Abstiegskandidaten, wer allerdings vor heimischer Kulisse gegen diese Bremer Mannschaft nur mit Ach und Krach zu einem Punkt kommt, muss sich am Ende nicht beschweren, wenn er den Gang in die zweite Liga antreten muss.

Mit viel Wohlwollen kann man von einer Steigerung gegenüber der letzten Partien sprechen. Allerdings gehört Werder mit diesen Leistungen nicht in den Kreis der Meisterschaftsaspiranten. Selbst Torsten Frings, der in den letzten Partien wenigstens annähernd sein Leistungspotential abrief (oder zumindest bemüht war), schien heute teilnahmslos. Die ganze Mannschaft wirkt depressiv, obwohl man angesichts der Resultate der direkten Konkurrenz eigentlich gar nicht so trüb dreinblicken müsste. Bleibt nur zu hoffen, dass dem verletzt ausgewechselten Per Mertesacker nichts Schlimmeres widerfahren ist. Wer sonst soll den griechischen Alleinunterhalter Gekas am nächsten Spieltag an den Toren hindern? Wenn wir den langhaarigen Griechen in Schach halten können, werden wir gegen Bochum erfolgreich sein. Allerdings ist auch dafür eine deutliche Leistungssteigerung zum heutigen Spiel notwendig.

gar nichtnicht so gutdurchschnittlichguthervorragend (Stimmen: 0)
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3 Kommentare »

  • Tom sagt:

    Und jetzt kommt der Augenblick der Entscheidung. Schalke mit 7 verletzten / gesperrten Stammspielern. Werder da geht doch noch was.

  • vandango sagt:

    Hoffen wir das mal …

  • WERDERBLOG.NET - Werder Bremen Weblog » Werder bleibt weiter dran sagt:

    […] Mainz hatte in der zweiten Halbzeit – abgesehen von ein paar Fernschüssen kaum Möglichkeiten. Bis zur 91. Minute. Alles erinnerte sehr an das Spiel gegen Gladbach. Mainz Torwart Wache ging mit nach vorne und es gab mehrere gefährliche Ecken. 44 Beine stocherten im Bremer Strafraum herum und es grenzte an ein Wunder, dass das Leder nicht irgendwie über die Linie ging. Wiese machte in diesen Minuten auch nicht den besten Eindruck. Schließlich gelang es Werder aber doch, den Ball aus dem Gefahrenbereich zu dreschen und Diego konnte drei Gegenspieler abschütteln und ins leere Tor einschieben. Damit war der Drops gelutscht. […]

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