Die Suche geht weiter

Karsten 2. Januar 2007 9 Kommentare Drucken

Die Bayern haben mal wieder tief in ihre große Geldbörse gegriffen: wechselt (wohl) im Sommer an die Isar. Dort bekommt er laut Bild ein Jahresgehalt von ca. 2 Millionen Euro.

Nach Poldi schnappen uns die Bayern also den zweiten hoffnungsvollen Nachfolger für Miro Klose weg. Dabei sah es vor kurzem doch noch recht gut aus. Vielleicht brauchen wir ja aber auch gar keinen Nachfolger. Wenn man den Gerüchten Glauben schenken darf, bietet Werder Klose ein Jahresgehalt von 4-5 Millionen Euro an. Das könnte ihn unter Umständen doch zum Bleiben bewegen.

Ich hätte Schlaudraff wirklich gerne im grün-weißen Dress gesehen. Die Summe von 2 Millionen (vorausgesetzt sie entspricht der Realität) kann ich allerdings nicht ganz nachvollziehen. Er ist mit Sicherheit ein großes Talent – mehr aber auch (noch) nicht. Ich hoffe für ihn, dass er schneller als Poldi bei den Bazis Fußfassen kann. Ich warte noch auf den nächsten jungen deutschen Stürmer, der begreift, dass er später noch genug Geld verdienen kann und Werder für seine Ausbildung einfach der bessere Verein ist.

gar nichtnicht so gutdurchschnittlichguthervorragend (Stimmen: 0)
Loading...

9 Kommentare »

  • Wolfgang sagt:

    Ach. So schlimm ist es gar nicht. Schlaudraff wird merken, dass es gar nicht so toll bei den Bayern ist, wenn man immer neben Lukas Podolski auf der Bank sitzen muss und gar nicht mehr gegen den Ball treten darf. Wie hat Frings vor einigen Wochen treffend bemerkt: „Wenn Jan alles richtig machen will, geht er zu Werder Bremen.“

    „Grün-Weiß“ hatte in den vergangenen Jahren nie Probleme in vorderster Front. Falls also Miro Klose tatsächlich ins Ausland wechselt, wird Klaus Allofs schon jemanden finden, der die Tore schießt. Ich sehe das gar nicht so eng, auch wenn ich zugeben muss, dass Schlaudraff im Werder-Trikot bestimmt eine gute Figur abgegeben hätte.

  • Champions League Wetten sagt:

    M.E. wird Schlaudraff da niemals ein Bein auf die Erde bekommen, die ersten Spiele wird er wohl machen, in der Saison 3-4 Tore schiessen und dann darf er wieder gehen.

  • Oliver (Breitnigge) sagt:

    Manche Diskussionen sind doch so vorhersehbar

    Und wie selbstlos immer alle nur das Beste für die Spieler woll(t)en…
    ;-)

  • conni sagt:

    Hi Wolfgang! Geiler Satz „Schlaudraff wird merken, dass es gar nicht so toll bei den Bayern ist, wenn man immer neben Lukas Podolski auf der Bank sitzen muss“.. So wird’s sein. Bayern braucht den garnicht, aber immer kaufen, kaufen, kaufen.. Nur damit ka andrer den kriegt.. und dan maulen, man habe nicht genug Geld, um ausländische Topstars kaufen zu können. SCHÄM DI hÖNNESS.

  • björn sagt:

    hoeneß blieb gar nichts anderes übrig, als hier ein deutliches angebot zu machen. hätte sich schlaudraff für werder entschieden, wäre das ein zusätzlicher negativer psychologischer faktor gewesen, was die grundstimmung in der vorbereitung angeht. wer seinen kommentar beim dsd doppelpass gehört hat, weiß das schlaudraff nicht nur wg. seiner spielerischen qualitäten geholt wurde, sondern auch durchaus damit er nicht bei den direkten konkurrenten landet.

  • Christian sagt:

    Das ist echt zum Breiigauftoßenmüssen mit den blöden bayern…

  • Herr Wieland sagt:

    Wer hat eigentlich die Mär in die Welt gesetzt, dass junge Spieler in Bremen grundsätzlich gut aufgehoben sind, dass diese in München aber auf jeden Fall die Bank erwartet?
    Bremen spielt regelmäßig um den Titel mit, spielt auch regelmäßig Champions League. Wer es da schafft sich durchzubeissen, hat auch das Zeug dazu es in München zu schaffen – und umgekehrt. Es gibt immer Beispiele für Spieler, die es in einem Club nicht geschafft haben, obwohl sie sicherlich taletiert sind. Fragt mal Herrn Fahrenhorst oder Herrn Owomoyela, ob ihre Entscheidung, also junge Spieler von einem kleinen Club nach Bremen zu wechseln, so toll war.

  • Karsten sagt:

    Von „grundsätzlich“ habe ich nicht gesprochen, aber dass es Spieler aufgrund der medialen Situation und dem gesamten Bayern-Umfeld schwerer haben, sich zu behaupten, liegt meines Erachtens auf der Hand. Man muss anscheinend einen bestimmten Charakterzug aufweisen, um es dort längere Zeit auszuhalten. Diese Eigenschaften haben Frings und z.B. ein Andi Herzog eben nicht. Und daran sind sie gescheitert. Und ob Poldi sie hat, bleibt abzuwarten. Ich wünsche es ihm und auch dem deutschen Fußball, aber bis jetzt ist davon nicht wirklich etwas zu spüren. Schlaudraff schätze ich ähnlich ein.

    Und zu Herrn Wielands Beispielen muss ich sagen, dass ich Owo noch nicht abgeschrieben habe. Frank Fahrenhorst hielte ich immer für überschätzt. Er ist solide, aber doch kein Spieler, der in eine der ersten fünf Mannschaften der Liga gehört oder in die Champions League.

  • Jan Schlaudraff für Miro Klose » WERDERBLOG.NET sagt:

    […] war, ziehe ich meinen Hut vor dem Hoeneßschen Kalkül. Als die Bayern den Schlaudraff-Kauf bestätigten, war ich fest davon überzeugt, dass das eine Vorsichtsmaßnahme war, damit Werder nicht […]

Kommentar hinterlassen

Kommentar hier hinterlassen, Trackback auf Ihrer Seite einfügen oder Kommentare als RSS abonnieren.

Um zu Ihrem Kommentar automatisch ein Bild einzufügen, registrieren Sie sich bei Gravatar.