Arbeitssieg gegen Wolfsburg

Karsten 17. Dezember 2006 Keine Kommentare Drucken

Puuuh, das wäre erstmal geschafft. Auch, wenn wir uns für diesen Titel nichts kaufen können, bin ich doch froh, dass es geklappt hat und wir und nicht Schalke auf dem ersten Tabellenplatz überwintern können. Für dieses Vorrecht musste Werder gegen Wolfsburg heute eine wirklich harte Nuss knacken.

Die erste Halbzeit haben wir über weite Strecken dominiert. Allerdings war auch schon in den ersten 45 Minuten zu spüren, dass Werder heute im Defensivverhalten nicht immer auf der Höhe ist. Es ist dem Gevatter Glück und dem Unvermögen des Wolfsburger Angriffs zu verdanken, dass wir nicht schon viel früher in Rückstand geraten sind. Nach vorne sah es einige Male ganz gut aus, was letztlich auch zum schönen Fallrückzieher-Tor von Jensen und dem (vergebenen) Elfmeter von Diego führte.

Kurz vor der Halbzeit kam dann das Gegentor. Ich habe die Szene im Fernsehen noch nicht sehen können, aber im Stadion wirkte Wieses Abwehrverhalten nicht gerade glücklich. Auf jeden Fall gingen die Mannschaften mit einem Unentschieden in die Kabine, was im Grunde genommen auch nicht unverdient war, da Werder ungewohnt nachlässig mit seinen Chancen umging.

Die zweite Halbzeit war ein echter Grottenkick. Werder prügelte die Kugel immer wieder lustlos nach vorne, ohne dass sich dadurch auch nur ein Hauch von Torgefahr entwickeln konnte. Ich glaube wir hätten heute einige Stunden kicken können ohne ein Tor aus dem Spiel zu erzielen. So kam es auch nicht von ungefähr, dass Werder das Spiel durch einen (wohl haltbaren) Freistoß von Naldo entscheiden konnte.

Obwohl ich eigentlich kein Fan der langen Winterpause bin, bin ich doch froh, dass jetzt erstmal Zeit für Regeneration ist. Borowski und Schulz waren heute Totalausfälle und auch Frings und Klose unterliefen mit zunehmender Spieldauer vermehrt Stock- und Abspielfehler. Über die Außen ging fast gar nichts und sogar die Abwehr um Merte und Naldo wirkte teilweise sehr unsicher. Dass wir trotz der vielen Nationalspieler dieses Jahr so erfolgreich abschließen konnten, ist aller Rede wert. Und wer so viel Glück hat, der kann eigentlich nur Meister werden. In diesem Sinne: Frohe Weihnachten!

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