Marco Bode
Er ist der Prototyp eines Werderaners: sympathisch,
sachlich, mannschaftsdienlich und vor allem ein verdammt guter Fußballer. Dazu gegenüber seinen Gegnern absolut fair und ohne jegliche Alüren. Als Otto Rehhagel ihn 1989 von den Amateuren in den Bundesliga-Kader berief, konnte wohl keiner ahnen, dass dieser Marco Bode der zukünftige Rekord-Torschütze der Grün-Weißen werden wird: in 379 Bundesliga-Einsätzen erzielte Bode 101 Treffer und trug gehörig zum Gewinn der deutschen Meisterschaft 1993, zu drei Pokalsiegen (1991, 1994 und 1999) und dem Gewinn der Europameisterschaft der Pokalsieger 1992 bei.
Trotz dieser beeindruckenden Werte galt Bode immer mal wieder als Chancentot. Er war auch mit Sicherheit kein Knipser, aber gerade aufgrund seiner spielerischen und vor allem persönlichen Größe ein ganz wichtiger Bestandteil des Bremer Erfolgs unter König Otto. Nicht zuletzt aufgrund dieser Eigenschaften wurde er 1995 zum ersten Mal in den Kader der Nationalmannschaft berufen, in dem er bis zu seinem Karriereschluss im Jahre 2002 40 Mal tätig war. In dieser Zeit wurde er Europameister und Vizeweltmeister.
Bode war und ist ein Publikumsliebling an der Weser und einer von sechs Ehrenspielführern des Vereins. Er fühlt sich anscheinend nach wie vor sehr wohl in Bremen und lässt sich häufig im Stadion sehen. Darüber hinaus ist er sehr stark im Bereich Kinder- und Jugendfußball engagiert. Marco, danke für eine wunderbare Zeit!!
Tags: Heldengalerie, Marco Bode
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