Johan Micoud

Karsten 9. September 2006 Keine Kommentare Drucken

Den ersten Eintrag in der bekommt Johan „Le Chef“ Micoud, der zum Einen durch seine fußballerische Klasse für Furore (und Titel) gesorgt hat, und zum Anderen – und das ist mir anJohan Micoud dieser Stelle viel wichtiger – durch seinen eigenwilligen Charakter den Verein unvergleichbar geprägt hat. Da wäre z.B. sein konsequentes Schweigen gegenüber der deutschen Presse, nachdem er sich von einer Zeitung ungerechtfertigt kritisiert gefühlt hatte. Nebenbei wissen nur die wenigen, dass Johan relativ mächtig der deutschen Sprache ist, da er sich in seinen wenigen Interviews ausschließlich auf franzözisch äußerte.

Ein weiterer Schauplatz waren seine Auseinandersetzungen mit Fabian Ernst, die schließlich in einer Schlägerei im Trainingslager in der Winterpause 2004/05 ausartete, aus der Ernst mit einer Platzwunde über dem Auge herauskam. Nicht, dass ich diese Gewalt gutheißen möchte, aber gerade diese Schwebelage zwischen Genie und Wahnsinn machte die Person Micoud doch gerade aus. Ich konnte aus seiner Mimik nie wirklich schlau werden und würde mich daher nicht wundern, wenn wir ihn eines Tages auf DSF in der World Series of Poker wiedersehen. In der einen Sekunde wirkt er teilnahmslos und weigert sich, dem Gegenspieler hinterherzulaufen, dann aber legt er mit einem Geniestreich das nächste Tor vor. Oder er schiesst es selbst….so wie der unvergessene Heber gegen Oliver Kahn beim 3 zu 1 Erfolg in München, der die Meisterschaft für Werder bedeutete. Und das waren nur einige der unzähligen Anekdoten um den Held , der auf Ewigkeit seinen Platz in jedem Werderaner Herzen verdient hat.

gar nichtnicht so gutdurchschnittlichguthervorragend (Stimmen: 2, Durchschnitt: 5,00 von 5)
Loading...

Kommentar hinterlassen

Kommentar hier hinterlassen, Trackback auf Ihrer Seite einfügen oder Kommentare als RSS abonnieren.

Um zu Ihrem Kommentar automatisch ein Bild einzufügen, registrieren Sie sich bei Gravatar.