Hannover nutzt Fahrenhorst als Verhandlungsmasse

Karsten 3. August 2006 5 Kommentare Drucken

Laut Informationen des Kickers möchte Hannover 96 für Per Mertesacker neben der noch ungeklärten Ablösesumme als „Bonbon“ den Bremer Frank Fahrenhorst verpflichten.

Einerseits kann ich Peter Neuruer verstehen. Was bringen ihm die möglichen 5 Millionen, wenn er keinen sportlichen Ersatz für seinen Innenverteidiger bekommt? Andererseits finde ich diese Art der Verhandlungsführung unter aller Kanone. Schließlich hat sowohl der Spieler Fahrenhorst, als auch Werder selbst mehrfach betont, dass dieser „Kuhhandel“ nicht in Frage komme. Darüberhinaus machte auch Per Mertesacker mehr als einmal deutlich, dass er unbedingt an die Weser wechseln möchte. Dieses große Bullshit-Bingo, dass die Herren Kaenzig und Kind da abziehen, wird doch immer mehr zur Lachnummer.

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5 Kommentare »

  • Arne sagt:

    andersrum gesehn: Würdest du als 96-Manager und/oder Präsident deinen einzigen vernünftigen Spieler tatenlos gehen lassen? Ich persönlich find die gebotenen 3,5 Mio auch recht wenig für den zweikampfstärksten WM-Spieler. Is doch logisch, dass Kaenzig und Kind alles probieren, um da soviel wie möglich rauszuholen!? Find ich auch nur legitim.

  • Arne sagt:

    Nachtrag:

    Ich kann aber natürlich euren „Ärger“ darüber verstehen… würde mir auch stinken, da irgendwie immer stöcke zwischen die beine geschmissen zu bekommen, wobei ja angeblich klar sein soll, das Mertesacker unbedingt wechseln will.

  • Karsten sagt:

    Ein gesundes Feilschen sehe ich auch als legitim an, allerdings sollte bei diesem ganzen Pokern die Interessen der Spieler nicht außer Acht gelassen werden. Dass es auch anders geht, haben Vereine wie Werder oder Bayern in der Vergangenheit immer wieder bewiesen. Da wären z.B. die Wechsel von Ismael und Micoud, die beide noch Vertrag hatten, aber unbedingt wechseln wollten. Oder auch die Bayern, die es sich über einen langen Zeitraum „geleistet“ haben, an Langzeitverletzten wir Deisler, Scholl oder Zickler festzuhalten und sie nicht fallengelassen haben.

  • Arne sagt:

    Beim Tauziehen um Fußball-Nationalspieler Per
    Mertesacker hat sich auch am Freitag zunächst keine Einigung
    abgezeichnet. Hannover 96 will den 21-jährigen Abwehrspieler nur dann
    für eine Ablösesumme von rund fünf Millionen Euro zum Bundesliga-
    Rivalen Werder Bremen ziehen lassen, wenn 96-Trainer Peter Neururer
    einen adäquaten Ersatz erhält. Der Bremer Profi Frank Fahrenhorst ist
    dabei der Wunschkandidat. «Fahrenhorst hat erste Priorität. Er muss
    ja oder nein sagen», erklärte 96-Clubchef Martin Kind.

    Bisher hat Fahrenhorst einen Wechsel zu «96» strikt abgelehnt.
    «Ich möchte bei Werder bleiben», sagte der Verteidiger. Hannovers
    Vorstandsvorsitzender Kind hatte Werder Bremen für Freitagabend ein
    erneutes Ultimatum gestellt und ein Scheitern der Verhandlungen nicht
    ausgeschlossen. Die Bremer, die am (morgigen) Samstag das Ligapokal-
    Finale gegen Bayern München in Leipzig bestreiten, wollen
    offensichtlich in der nächsten Woche ein weiteres Mal verhandeln.

    Der deutsche Vizemeister hat bis zum 15. August Zeit, sein
    Aufgebot für die Champions League zu benennen. Sollte der Transfer
    platzen, kann Mertesacker im nächsten Jahr für eine Ablösesumme von
    etwas mehr als eine Million Euro Hannover 96 verlassen. Das sieht
    eine Klausel in seinem bis 2008 laufenden Vertrag vor.

  • WERDERBLOG.NET - SV Werder Bremen Weblog » Jetzt doch Tausch mit Fahrenhorst? sagt:

    […] Was ich von diesem ganzen Hickhack halte, habe ich hier bereits gesagt. Ich finde es ja schon löblich, dass der Spieler Fahrenhorst überhaupt ein Mitspracherecht hat(te), allerdings muss ich das nach dieser Überredungstaktik wohl ein wenig revidieren. Eine richtige Wahl scheint der Junge nicht gehabt zu haben. Ich hoffe nur, dass er dafür wenigstens wirtschaftlich entschädigt wird… […]

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