Sieg im Nordderby

Karsten 2. August 2006 Ein Kommentar Drucken

Sieg im NordderbyObwohl das „Ultra Team Bremen“ offiziell zum Boykott gegen den modernen, kommerziellen Fußball aufrief, fanden ca. 27.000 Zuschauer den Weg ins Weserstadion, um ihre Mannschaft zum Finaleinzug gegen den HSV zu schreien. Dies gelang auch durch ein insgesamt positives Auftreten. In Zahlen ausgedrückt: 2 zu 1 für Werder!

Werder war über 90 Minuten die bessere Mannschaft. Besonders in der ersten Hälfte erspielten sie sich einige gute Tormöglichkeiten, die die beiden Stürmer Klose und Zidan allerdings teilweise kläglich vergaben. Besonders auffällig waren die beiden Neuzugänge auf den Außenverteidigerpositionen. Clemens Fritz und Pierre Wome machten wirklich gute Arbeit. Zweiterer fiel besonders durch sein gutes Zweikampfverhalten auf, dass sich allerdings teilweise an der Grenze zur Legalität befand.

Durch die Rückkehr von Boro, Frings, Klose und auch Diego bekam das Werder-Spiel im Gegensatz zum Testspiel gegen Bordeaux ihren attraktiven Spielaufbau zurück. Besonders Lutscher Frings, der auch das zweite Tor erzielen konnte, sorgte für viele belebende Momente. Nationalspieler Borowski fiel durch rigoroses und erfolgreiches Tackling auf.

Rückkehrer Zidan tat viel für das Spiel. Er war sehr viel unterwegs und häufig anspielbar, wirkte allerdings nach wie vor ein wenig zu aufgeregt. Teilweise hielt er den Ball zu lange und kam nicht zum Abschluss, dann wiederum legte er die Kugel in aussichtsreicher Position quer, anstatt sie selber auf den Kasten zu hämmern. Insgesamt gefiel er mir aber besser als Klasnic, der nach wie vor ein wenig passiv wirkte. Aber der „Killer“ wird schon noch kommen. Ganz sicher!!

Bildquelle: werderblog.net

gar nichtnicht so gutdurchschnittlichguthervorragend (Stimmen: 0)
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1 Kommentar »

  • WERDERBLOG.NET - SV Werder Bremen Weblog » Das war der erste Streich… sagt:

    […] Natürlich war das noch nicht meisterlich, was die Schaaf-Elf da gezeigt haben. Aber zum Ersten passt man sich immer dem Gegner an und spielt so gut, wie eben nötig und zum Zweiten war das zu diesem Zeitpunkt der Saison auch nicht zu erwarten. Gut gefallen hat mir wie schon im Halbfinale Neuzugang Wome, der trotz einiger verlorener Zweikämpfe immer wieder hinten ausbügelte und dazu das Spiel nach vorne bereicherte. Diego war sehr viel unterwegs und konnte ein paar Mal sein Können unter Beweis stellen. Ihm fehlt allerdings noch ein wenig die Bindung zum Spiel. Am meisten hat mich allerdings der Auftritt von Ivan Klasnic gefreut. Ich hab ja gewusst, dass er aus dem Tief wieder heraus kommt. Der Killer ist zurück. […]

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