3x ist Bremer Recht – Werder in der CL

Karsten 14. Mai 2006 Keine Kommentare Drucken

Viel mehr geht wirklich nicht. Der Hamburger Sportverein gegen . Es geht um die direkte Qualifikation für die Champions League und somit um ca. 10 Millionen Euro. Alles hängt von diesem einen Spiel ab. Und Werder gewinnt das Ding 2 zu 1. K und K machen alles klar.

Für den Großteil der Werder-Fans war im Vorfeld eigentlich klar, dass ihre Mannschaft das große Finale gewinnen würde. In einer Abstimmung auf der Werder-Homepage stimmten 89 Prozent für einen Werder-Sieg. Allerdings wurde dieser Erfolg doch ein wenig schwieriger als erwartet. Die Hamburger waren von Beginn an die aktivere Mannschaft, konnten dies jedoch nicht in klaren Torchancen dokumentieren. Einzig Atouba hatte in der 7. Minuten per Kopf eine gute Möglichkeit. Werder zeigte über lange Zeiten nicht ihren gewohnten Kombinationsfußball. Das Tor in der 27. Minute war daher auch eher überraschend. Miroslav Klose schoss den Ball aus halbrechter Position in „alter-Schule-Marnier“ flach in Richtung Tor, wo dazwischen sprang und das Leder über die Linie buchsierte.

Doch Werder ließ sich in der Folgezeit wieder zurückdrängen und ermöglichte den Hamburgern gute Chancen zum Ausgleich. Erst vergab Toni Ailton knapp und dann Benjamin Lauth. So gingen die Mannnschaften mit 0 zu 1 in die Kabine. Für Werder war der Vorsprung schon sehr schmeichelhaft.

Nach der Halbzeit drängte der HSV immer weiter auf den Ausgleich. Dabei ließen sie einige gute Chancen aus. Barbarez war es dann schließlich, der das wichtige Tor erzielte und seine Mannschaft in die Königsklasse schoss. Aber es sollte anders kommen. Vor dem Spiel orakelte der Premiere-Kommentator Fritz von Thurn und Taxis, dass der Erfolg des HSV im direkten Zusammenhang mit der Leistung des Ex-Werderaners Ailton steht. Und damit sollte er schließlich Recht behalten. In der 70. Minuten bekam Ailton den Ball auf seinen starken linken Fuß und braucht ihn eigentlich nur noch ins leere Tor schieben. Er ließ aber auch diese 1000prozentige Gelegenheit aus und schoss am Tor vorbei. Dies ist schon ziemlich verwunderlich, da gerade er sich solch Chancen nicht entgehen lässt.

Ein Mann machte mal wieder den Unterschied aus. Miroslav Klose – für mich eindeutig der beste Spieler der Saison – bekam den Ball zwei Minuten nach Ailtons Chance auf den linken Fuß und nagelte das Ding unter die Latte. Borowski setzte in der Folgezeit sogar noch einen Elfmeter an den Innenpfosten. Doch das 2 zu 1 reichte aus. Werder spielt zum dritten Mal nacheinander in der Champions League. Torsten Frings nannte das Team eine „geile Mannschaft“ und Thomas Schaaf fügte hinzu, dass Werder „die Nummer eins im Norden“ ist. Dem konnte die 15.000 Zuschauer auf dem Domshof in Bremen wohl nichts mehr hinzufügen…

gar nichtnicht so gutdurchschnittlichguthervorragend (Stimmen: 0)
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